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Wunsch nach mehr Zeit für Familie ...

„Über 60 % der Väter mit schulpflichtigen Kindern wollen mehr Zeit mit ihrer Familie verbringen. Auch der Anteil bei Vätern mit Kindern unter sechs Jahren ist mit 58 % nur wenig niedriger.“

ÖIF (Hrsg.), „Familienzeit – Wie die Erwerbsarbeit den Takt vorgibt“ (2018), S. 9

 

Zustimmung zu Männlichkeitsnormen bei türkischen Jugendlichen und bei Jugendlichen aus dem ehemaligen Jugoslawien hoch ...

„Alle Migrantengruppen berichten mehr als doppelt so häufig davon, in der Kindheit schwere elterliche Gewalt erfahren zu haben; d.h. sie wurden geschlagen, getreten oder verprügelt. Die Zustimmung zu Männlichkeitsnormen – gemessen über Aussagen wie z.B. „Ein Mann, der nicht bereit ist, sich gegen Beleidigungen mit Gewalt zu wehren, ist ein Schwächling“ – ist nur für einen sehr kleinen Anteil der deutschen Befragten festzustellen (2,7 %); bei den türkischen Jugendlichen und bei den Jugendlichen aus dem ehemaligen Jugoslawien liegt der Anteil sechsmal so hoch.“

Univ.-Prof. Dr. Christian Pfeiffer u. a., „Zur Entwicklung der Gewalt in Deutschland“ (2018), S. 17

 

Auswirkungen elterlicher Gewalt ...

„Während deutsche Jugendliche nur zu 8,7 % berichten, mindestens eine Form der schweren elterlichen Gewalt in der Kindheit erlebt zu haben, sind es unter allen Migrantinnen und Migranten 22,7 %, d.h. etwa drei Mal mehr Jugendliche. […] Jugendliche, die in sehr positiven familiären Umständen aufgewachsen sind, haben zu 3,8 % in den letzten zwölf Monaten eine Gewalttat ausgeführt; zu 0,7 % gehören sie den Mehrfachgewalttätern an. Bei Jugendlichen in sehr negativen familiären Umständen liegen die Raten mit 18,4 bzw. 6,8 % um ein Vielfaches höher.“

Univ.-Prof. Dr. Christian Pfeiffer u. a., „Zur Entwicklung der Gewalt in Deutschland“ (2018), S. 39f

 

Herkunft, Muttersprache oder finanzielle Situation und Bildungsgrad der Familie als prägende Faktoren ...

„Nur 10 bis 15 Prozent der Unterschiede lassen sich überhaupt auf Strukturen in der Schule zurückführen. Viel prägender sind Faktoren wie Herkunft, Muttersprache oder finanzielle Situation und Bildungsgrad der Familie. Wenn man also wirklich weniger Ungleichheit in der Gesellschaft schaffen will, muss man beginnen, auch Vermögen radikaler umzuverteilen.“

Univ.-Prof. Dr. Stefan Hopmann, progress-online.at am 21. Juni 2017

 

15-year-old students whose parents routinely engage in home-based activities with them ...

„PISA data show that 15-year-old students whose parents routinely engage in home-based activities with them, such as eating a meal together or spending time “just talking”, not only score higher, but they are also more satisfied with their life.“

OECD (Hrsg.), „PISA In Focus 2017/71“ (April 2017), S. 5

 

Students who regard their parents as being interested in their school life ...

„Students who regard their parents as being interested in their school life perform better, reported higher achievement motivation, and are more likely to be highly satisfied with their life than students who reported a lack of parental interest.“

OECD (Hrsg.), „PISA In Focus 2017/71“ (April 2017), S. 5

 

Leseleistung 10-Jähriger stark vom Bildungsniveau der Eltern abhängig ...

„So erreichen Kinder, die zumindest einen Elternteil mit einem universitären Abschluss haben, im Schnitt 573 Punkte, während Kinder von Eltern mit maximal Pflichtschulabschluss 477 Punkte erreichen. Die Differenz zwischen diesen beiden Gruppen beträgt somit 96 Punkte (statistisch signifikant), was mehr als einer Kompetenzstufe und damit etwa 3–4 Lernjahren entspricht.“

BIFIE (Hrsg.), „PIRLS 2016. Die Lesekompetenz am Ende der Volksschule. Erste Ergebnisse“ (2017), S. 67

Der Abstand ist im letzten Jahrzehnt von 79 auf 96 Punkte angewachsen.

 

Deutlicher Zusammenhang zwischen den Bildungsabschlüssen der Eltern und der Leseleistung der Kinder auf der 4. Schulstufe ...

„Die Bildungsstandardüberprüfung in Deutsch/Lesen/Schreiben, 4. Schulstufe, aus dem Jahr 2015 zeigt einen deutlichen Zusammenhang zwischen den Bildungsabschlüssen der Eltern und der Leseleistung der Kinder auf der 4. Schulstufe: Je höher die formale Qualifikation der Eltern, desto eher werden höhere Kompetenzstufen erreicht. Auch bei PIRLS 2016 ist wieder ein deutlicher Zusammenhang zwischen der Bildung der Eltern und den Schülerleistungen gegeben“

BIFIE (Hrsg.), „PIRLS 2016. Die Lesekompetenz am Ende der Volksschule. Erste Ergebnisse“ (2017), S. 67

 

Abhängigkeit der Leseleistung 10-Jähriger vom Bildungsniveau der Eltern ...

„Unter den Kindern mit akademisch gebildeten Eltern sind weniger als 5 % leseschwach, während dies auf fast die Hälfte (47 %) der Schüler/innen, deren Eltern maximal einen Pflichtschulabschluss aufweisen, zutrifft.“

BIFIE (Hrsg.), „PIRLS 2016. Die Lesekompetenz am Ende der Volksschule. Erste Ergebnisse“ (2017), S. 68

 

Lesekompetenz 10-Jähriger von Elternhaus geprägt ...

„Es wird deutlich, dass in jedem Land die Eltern von lesestarken Kindern wesentlich häufiger zu Hause lesen als jene der leseschwachen. In Österreich lesen 63 % der Eltern von lesestarken Kindern mindestens 6 h pro Woche, bei den Leseschwachen geben hingegen nur 28 % der Eltern eine so hohe Lesezeit an.“

BIFIE (Hrsg.), „PIRLS 2016. Die Lesekompetenz am Ende der Volksschule. Erste Ergebnisse“ (2017), S. 73

 

Fast 2 Lernjahre Leistungsrückstand von 10-Jährigen mit Migrationshintergrund ...

„Ergebnisse einer Regressionsanalyse zeigen, dass im Jahr 2016 15 Punkte (= 29 %) des gesamten Leistungsunterschieds von 51 Punkten durch ein – nach Zuwanderungshintergrund – unterschiedlich hohes kulturelles Kapital (in Form von Buchbesitz) in den Familien erklärt werden konnen. Dies weist darauf hin, dass ein Großteil des Kompetenzunterschieds zwischen Kindern mit und ohne Migrationshintergrund nicht auf unterschiedliche soziale Lagen zurückgeführt werden kann.“

BIFIE (Hrsg.), „PIRLS 2016. Die Lesekompetenz am Ende der Volksschule. Erste Ergebnisse“ (2017), S. 78f

 

Bildungsaufstieg in Österreich ...

„Insgesamt erreichten 43 % der 15- bis 34-Jährigen den gleichen formalen Bildungsabschluss wie ihre Eltern. Der Trend zur Höherqualifizierung verdeutlicht sich darin, dass rund ein Drittel (33 %) der jungen Erwachsenen einen höheren Bildungsabschluss als ihre Eltern erreichte. Knapp ein Viertel (24 %) schloss die Bildungslaufbahn dagegen mit einem niedrigeren formalen Bildungsabschluss als ihre Eltern ab.“

Statistik Austria (Hrsg.), „Junge Menschen auf dem Arbeitsmarkt“ (2017), S. 16

 

Aufstiegschancen verschlechtert ...

„2009 verfügten 32 % der jungen Erwachsenen […], deren Eltern maximal einen Pflichtschulabschluss erreicht haben, ebenfalls nur über maximal einen Pflichtschulabschluss. Im Jahr 2016 ist dieser Anteil auf 42 % gestiegen.“

Statistik Austria (Hrsg.), „Junge Menschen auf dem Arbeitsmarkt“ (2017), S. 41

 

In bildungsfernen Familien ist der Anteil der Eltern, die (noch) nicht vorlesen, besonders hoch ...

„28 % der Kinder zwischen 3 Monaten und 3 Jahren wird (fast) nie vorgelesen. In bildungsfernen Familien ist der Anteil der Eltern, die (noch) nicht vorlesen, besonders hoch. Dass Eltern Lesen und Vorlesen für bedeutsam halten, reicht nicht aus, um dies von Beginn an zu tun.“

Stiftung Lesen (Hrsg.), „Vorlesen – aber ab wann?“ (2017), S. 17

 

Nur 45 Prozent der Eltern ...

„Nur 45 Prozent der Eltern fangen innerhalb der ersten 12 Monate an, regelmäßig vorzulesen.“

Stiftung Lesen (Hrsg.), „Vorlesen – aber ab wann?“ (2017), S. 23

 

Die bedeutende Rolle der sprachlichen Kompetenzen für das Fach Mathematik ...

„Für das Fach Mathematik beispielsweise konnte die bedeutende Rolle der sprachlichen Kompetenzen in verschiedenen Längsschnittstudien gezeigt werden. So zeigte sich etwa, dass bereits die sprachlichen Kompetenzen von 7-jährigen Kindern eine Vorhersage der Schulnoten erlauben, die sie drei Jahre später erhalten – und zwar nicht nur im Fach Deutsch, sondern auch in Mathematik und Sachkunde.“

Univ.-Prof. Dr. Miriam Vock u. a., „Umgang mit Heterogenität in Schule und Unterricht“ (2017), S. 21

 

Healthy and stable interpersonal relationships ...

„One of the essential elements that fosters positive development among children and adolescents are healthy and stable interpersonal relationships. Specifically, there are few relationships in life that are as enduring and crucial as the ones children have with their parents or caregivers. […] 'Spending the time just talking' with the adolescents was shown as one of the strongest predictors for high life satisfaction.“

Anne Choi, „Emotional well-being of children and adolescents“ (2017), S. 20

 

Finnland: Children from families with more highly educated parents have higher chances of becoming more qualified ...

A Finnish study showed that children from families with more highly educated parents have higher chances of becoming more qualified and obtaining better paid jobs, with the fathers educational status prevailing as the explanatory factor. While in infancy, the mothers education better accounts for their childrens outcomes, the educational background of fathers accounted more for the outcomes of children in their early adulthood.

EU-Kommission (Hrsg.), Education and Training Monitor 2017 (2017), S. 28

 

Good readers have home environments that support literacy learning ...

„Parents are students’ first teachers, and 39 percent of the students had parents who reported often engaging their children in early literacy activities such as reading, talking, or singing to them as well as telling them stories and teaching them to write alphabet letters. These students had higher reading achievement than students whose parents engaged them less frequently in early literacy activities.“

IEA (Hrsg.), „PIRLS 2016. International Results in Reading“ (2017), Einleitung S. X

 

Students whose parents reported a greater enjoyment of reading ...

„Students whose parents reported a greater enjoyment of reading had higher achievement than students with parents who liked reading less or disliked reading.“

IEA (Hrsg.), „PIRLS 2016. International Results in Reading“ (2017), S. 145

 

Chile, Frankreich, Polen, die Türkei und Großbritannien ...

„These countries show exceptionally large gaps between the socio-economically advantaged and disadvantaged groups. This suggests that disadvantaged children from these countries are less likely to obtain the skills necessary for today’s technology-rich and versatile labour markets and improve their socio-economic status.“

OECD (Hrsg.), „Educational Opportunity for All“ (2017), S. 18

 

The score-point difference in numeracy between those who have highly educated parents and those who do not among 20-29 year-old adults ...

„The score-point difference in numeracy between those who have highly educated parents and those who do not among 20-29 year-old adults is largest in Chile, England (United Kingdom) and Israel. In addition, 80 % of 20-29 year-olds with poorly educated parents in the Slovak Republic, 65 % in England (United Kingdom) and 61 % in Israel scored below the baseline (Level 2) numeracy proficiency in the Survey of Adult Skills.“

OECD (Hrsg.), „Educational Opportunity for All“ (2017), S. 37

 

By the age of three, children with high SES (Anm.: SES = Socioeconomic status) know many more words than children with low SES ...

„By the age of three, children with high SES (Anm.: SES = Socioeconomic status) know many more words than children with low SES. […] Three-year-old children from low SES families may hear up to 30 million fewer words than their high SES counterparts. They also found that 86-98 % of the words used by three-year-old children were derived from their parents’ vocabularies.“

OECD (Hrsg.), „Educational Opportunity for All“ (2017), S. 63

 

Children from high SES families receive far more words of praise from their parents than children from low SES families ...

„Studies show that children from high SES families receive far more words of praise from their parents than children from low SES families. […] Children from high SES families experience, on average, six encouragements for every discouragement. Children from families with the lowest socioeconomic statuses receive two discouragements for every encouragement.“

OECD (Hrsg.), „Educational Opportunity for All“ (2017), S. 64

 

Five-year-old children from low SES show higher levels of attention and behaviour problems ...

„Longitudinal studies conducted in Australia, Canada, the United Kingdom and the United States show that five-year-old children from low SES show higher levels of attention and behaviour problems compared to their peers from high SES.“

OECD (Hrsg.), „Educational Opportunity for All“ (2017), S. 65

 

The gap in mathematics performance among children from different backgrounds appears at as early as 3 years old ...

„Studies indicate that the gap in mathematics performance among children from different backgrounds appears at as early as 3 years old. Evidence shows that children from disadvantaged backgrounds can keep pace with their peers if they receive targeted intervention early on numeracy.“

OECD (Hrsg.), „Educational Opportunity for All“ (2017), S. 67

 

Positive relationship between early literacy activities at home and reading performance at the age of ten ...

„The Progress in International Reading Literacy Study (PIRLS) has demonstrated a positive relationship between early literacy activities at home and reading performance at the age of ten. The study found that children whose parents read, sang and played with alphabet toys with them on a daily basis had much higher reading performances than their peers who had minimum parental engagement in reading.“

OECD (Hrsg.), „Educational Opportunity for All“ (2017), S. 69

 

Wo das Elternhaus die Leistungen 15-Jähriger am meisten bestimmt (Stand PISA 2015) ...

„In Canada, Israel, Korea, Luxemburg and the Russian Federation, more than half of the variation in mean performance is explained by parents’ levels of education.“

OECD (Hrsg.), „Educational Opportunity for All“ (2017), S. 79

 

Reading stories to younger children ...

„Reading stories to younger children has been shown to encourage and improve literacy development. Fifteen-year-olds who reported their experience in daily interacting with their parents through reading, singing or playing word games when they were of pre-primary school age scored higher on the PISA reading test on average across OECD countries than their peers who did not have such experiences“

OECD (Hrsg.), „Educational Opportunity for All“ (2017), S. 93

 

Early childhood and primary education play an essential role in tackling inequalities ...

„Early childhood and primary education play an essential role in tackling inequalities and raising proficiency in basic competences.“

Eurostat (Hrsg.), „Eurostat regional yearbook 2017“ (2017), S. 76

 

Frankreich: Skill level of children is strongly influenced by socio-economic background ...

„The skill level of children is strongly influenced by socio-economic background, and more so in France than in other OECD countries. Moreover, the influence of socio-economic factors on educational outcomes has increased over time, making the French current educational system more unequal than it was in 2003.“

OECD (Hrsg.), „Getting Skills Right. France“ (2017), S. 23

 

Italien: Socioeconomic background rather than merit ...

„Too few young Italians from disadvantaged backgrounds tend to choose the licei when, instead, they would have the adequate skills and abilities to do so. […] Socioeconomic background rather than merit seem (Anm.: SIC) to play a much more important role in Italy than in Germany when it comes to enrolment to different types of schools.“

OECD (Hrsg.), „Getting Skills Right. Italy“ (2017), S. 94

 

Basic skills of young adults are strongly related to parental education in England ...

„Basic skills of young adults are […] strongly related to parental education in England, much more so than in other OECD countries. Young people born into households where neither parent attained at least upper secondary education face inherent disadvantages in accessing quality education and labour market opportunities.“

OECD (Hrsg.), „Getting Skills Right: United Kingdom“ (2017), S. 23

 

In Italy, students whose parents have not attained tertiary education are much less likely to enrol in university themselves ...

Italien: „In Italy, students whose parents have not attained tertiary education are much less likely to enrol in university themselves. The effect of family background on enrolment is greater in Italy than in most other OECD countries.“

OECD (Hrsg.), „OECD Skills Strategy Diagnostic Report Italy 2017“ (2017), S. 74

 

Einstellung zur Bildung wichtiger als materielle Ressourcen ...

„If parents hold low motivational beliefs toward a specific subject, their children are at risk to develop low interest and values for the respective subject as well.“

Isabelle Häfner u. a., „Robin Hood Effects on Motivation in Math“. In: „Developmental Psychology“ (2017), Vol. 53, No. 8, S. 1522

 

USA: Schools serving low-income students receive far fewer resources ...

USA: „Schools serving low-income students receive far fewer resources, face greater difficulties attracting qualified teachers and receive less support from parents. […] The inequalities of children's cognitive ability are substantial even before they start school and then these same disadvantaged children are placed in low-resource schools, further exacerbating the initial inequality.“

Sophia Shing u. a., „Mobile Technology Bridges the 30 Million Word Gap“. In: „Journal of Education at Practice“, Vo8, Nr. 9, 2017, S. 64

 

If parents and teachers establish relationships based on trust ...

If parents and teachers establish relationships based on trust, schools can rely on parents as valuable partners in the cognitive and socio-emotional education of their students.

OECD (Hrsg.), PISA 2015. Students Well-Being (2017), S. 6

 

Students who regard their parents as being interested in their school life ...

Students who regard their parents as being interested in their school life perform better, reported higher achievement motivation, and are more likely to be highly satisfied with their lives than students who reported a lack of parental interest.

OECD (Hrsg.), PISA 2015. Students Well-Being (2017), S. 164

 

The first years of a person’s life matter tremendously ...

„The first years of a person’s life matter tremendously as they lay the foundations for future skill development and positive adult outcomes. Parents play a central nurturing and educational role in their children’s lives, particularly in early childhood.“

OECD (Hrsg.), „OECD Skills Strategy Diagnostic Report Netherlands 2017“ (2017), S. 69

 

Brain sensitivity peaks in the first three years of life ...

„Research in neuroscience shows that the brain sensitivity of highly important developmental areas – such as language and numeracy, social skills and emotional control – peaks in the first three years of life.“

OECD (Hrsg.), „Starting Strong V“ (2017), S. 18

 

By the age of 3, children from low-income homes hear 30 million less words than children from more affluent families ...

„Research confirms that by the age of 3, children from low-income homes hear 30 million less words than children from more affluent families. Research has even revealed that the gap begins as early as 18 months of age.“

Sophia Shing u. a., „Mobile Technology Bridges the 30 Million Word Gap“. In: „Journal of Education at Practice“, Vol. 8, Nr. 9, 2017, S. 64

 

Substantial influence of the genetic disposition on an individual's intelligence ...

„There is no doubt about substantial influence of the genetic disposition on an individual's intelligence. However, we know from various fields that a cognitively stimulating environment also has positive effects on individual cognitive abilities.“

Dr. Karin Guill u. a., „Academic tracking is related to gains in students' intelligence over four years“. In: „Learning and Instruction 47 (2017), S. 44

 

Students’ perceptions of how interested their parents are in them ...

„Students’ perceptions of how interested their parents are in them and in their school life is also related to their own attitudes towards education and their motivation to study.“

OECD (Hrsg.), „PISA 2015. Students’ Well-Being“ (2017), S. 6

 

Students whose parents reported “spending time just talking to my child” ...

„Students whose parents reported “spending time just talking to my child”, “eating the main meal with my child around a table” or “discussing how well my child is doing at school” every week were between 22 % and 62 % more likely to report high levels of life satisfaction.“

OECD (Hrsg.), „PISA 2015. Students’ Well-Being“ (2017), S. 48

 

Das Elternhaus ist nicht zu ersetzen ...

„To a large extent, especially in the early years of life, competency formation, especially relating to language, takes place through informal learning or primary socialization in the family context. The family is also important in nourishing curiosity and motivation to learn in children.“

Natascha Massing u. a., „Degrees of competency: the relationship between educational qualifications and adult skills across countries“ (2017), S. 5

 

More educated parents provide a more stimulating home environment to their children than less educated parents ...

„Parents’ own educational attainment is regarded as the most important asset boosting offspring’s educational opportunities: more educated parents provide a more stimulating home environment to their children than less educated parents, for example by reading more to their children and using more complex language.“

Natascha Massing u. a., „Degrees of competency: the relationship between educational qualifications and adult skills across countries“ (2017), S. 6

 

Dialogic reading strategies have been shown to support children’s literacy learning ...

„In addition to the frequency the child is read to at home, the onset of reading, and the quality of the book reading itself also matter. For instance, dialogic reading strategies have been shown to support children’s literacy learning: the reader interacts with the child, asks questions, points out words and sounds, encourages remarks given by the child, and expands on the text.“

Dr. Frank Niklas u. a., „Intervention in the home literacy environment and kindergarten children’s vocabulary and phonological awareness“. In: „First Language“ (2017), Vol. 37(5), S. 434

 

Geringes Familieneinkommen und niedriger Bildungsabschluss der Eltern als Hauptursachen für schlechte Schülerleistungen ...

„In allen Ländern erweisen sich geringes Familieneinkommen und niedriger Bildungsabschluss der Eltern als Hauptursachen für schlechte Schülerleistungen.“

Univ.-Prof. Mag. Dr. Franz Rauch u. a., „Auswirkungen von Schulrankings auf Unterricht, Schulorganisation und Bildungssystem“ (November 2016), S. 21

 

Bis zum Schuleintritt Unterschied von 30 Millionen gehörten Wörtern bei Kindern aus bildungsnahen Milieus im Vergleich zu Kindern aus bildungsfernen Milieus ...

„Aus Studien ist […] bekannt, dass wir bis zum Schuleintritt mit einem Unterschied von 30 Millionen gehörten Wörtern bei Kindern aus bildungsnahen Milieus im Vergleich zu Kindern aus bildungsfernen Milieus haben. Allein dadurch […], dass Eltern einen anderen Bildungsabschluss haben, sprechen sie mehr mit ihren Kindern, und die wiederum bekommen eine größere Variante von Wörtern mit. Dass der Bildungserfolg vom sozioökonomischen Status der Eltern abhängt, ist somit Naturgesetz.“

Univ.-Prof. Dr. Klaus Zierer, in Hanns Seidel Stifung (Hrsg.), „Akademikerschwemme versus Fachkräftemangel“ (2016), S. 101f

 

Fast zweieinhalb Jahre Leistungsrückstand der 10-Jährigen aus „bildungsfernen Familien“ ...

„Auch für den Bereich Rechtschreiben gibt es einen deutlichen Zusammenhang zwischen der Bildung der Eltern und der Leistung der Schüler/innen: 92 Punkte trennen im Schnitt ein Kind aus einem Akademikerhaushalt von einem Kind aus einer bildungsfernen Familie.“

BIFIE (Hrsg.), „Standardüberprüfung 2015 – Deutsch, 4. Schulstufe, Bundesergebnisbericht“ (2016), S. 81

 

Starker Zusammenhang zwischen dem Bildungsabschluss der Eltern und den Leistungen ihrer 10-jährigen Kinder ...

„Es gibt einen starken Zusammenhang zwischen dem Bildungsabschluss der Eltern und den Leistungen ihrer 10-jährigen Kinder. Während beispielsweise mehr als jedes dritte Kind, dessen Eltern maximal Pflichtschulabschluss haben, die Standards in Lesen nicht erreicht, ist es unter Akademikerkindern nur jedes zwanzigste Kind.“

BIFIE (Hrsg.), „Standardüberprüfung 2015 – Deutsch, 4. Schulstufe, Bundesergebnisbericht“ (2016), S. 110

 

Das sozioökonomische Niveau der Elternhäuser ...

„In den skandinavischen Staaten Finnland, Schweden oder Norwegen sowie der Schweiz oder Kanada liegt der sozioökonomische Status signifikant über dem OECD-Mittelwert.“

Univ.-Prof. Dr. Kristina Reiss u. a., „PISA 2015. Eine Studie zwischen Kontinuität und Innovation“ (2016), S. 291f

 

Ein Drittel aller Eltern liest nicht regelmäßig vor ...

„Noch immer liest nach Angaben der Stiftung Lesen rund ein Drittel aller Eltern ihren Kindern nicht regelmäßig vor. Das betrifft vor allem bildungsferne Familien. Gerade dort ist der Wunsch der Kinder nach Vorlese-Zeit besonders groß – und das Fehlen nehmen viele Kinder als Defizit wahr.“

news4teachers.de am 14. Oktober 2016

 

Lernschwächere Schüler weitaus mehr auf die Unterstützung durch Lehrkräfte angewiesen ...

„Einig ist sich die Forschung […] darüber, dass lernschwächere Schüler weitaus mehr auf die Unterstützung durch Lehrkräfte angewiesen sind als stärkere. […] Wer schon zu Hause mit der Bewältigung schulischer Aufgaben allein gelassen wird, sollte dies nicht auch noch in der Schule bleiben.“

Prof. Dr. Karl-Heinz Dammer, Wirtschaftswoche online am 28. September 2016

 

Hoher Stellenwert des Spiels für die Freude am Lernen ...

„Eltern, welche dem Spiel einen hohen Stellenwert beimessen, legen nicht nur die Basis für die Freude am Lernen, sondern auch für den langfristigen und stabilen Schulerfolg ihres Kindes. Väter und Mütter, die schon ihre kleinen Kinder zum Spielen motivieren und es auch mit ihnen tun (Mensch ärgere dich nicht, Memory, Domino etc.), signalisieren ihnen damit, dass sie etwas können und dass sie ihnen auch etwas zutrauen.“

Univ.-Prof. Dr. Margrit Stamm, „Lasst die Kinder los: Warum entspannte Erziehung lebenstüchtig macht“ (2016), S. 238

 

Kinder von Eltern mit einem niedrigen Schulabschluss ...

„Kinder von Eltern mit einem niedrigen Schulabschluss weisen laut Bildungsbericht 2012 in der 4. Schulstufe einen Lernrückstand von mehr als zwei Schuljahren (von 21,7 Schulmonaten) gegenüber von Kindern von Eltern mit Maturaabschluss auf.“

Dr. Sabine Buchebner-Ferstl u. a., „Bildungsentscheidungen in der Familie beim Übergang von der Volksschule in die weiterführende Schule“ (2016), S. 20

 

Abhängigkeit der Leistungen vom Elternhaus am Ende der Volksschule ...

„10 % der Kinder von Eltern mit tertiärem Bildungsabschluss, 17 % der Kinder von Eltern mit maximal Matura, 28 % der Kinder von Eltern mit Berufsausbildung und 52 % der Kinder von Eltern mit maximal Pflichtschulabschluss erreichen die Bildungsstandards nicht oder nur teilweise.“

BIFIE (Hrsg.), „Nationaler Bildungsbericht Österreich 2015, Band 2“ (2016), S. 26

 

Ergebnis der Vorlesestudie 2016 ...

Ergebnis der Vorlesestudie 2016: „Fast alle Kinder haben das Bedürfnis, vorgelesen zu bekommen – und alle Eltern können es erfüllen, unabhängig von Status und Herkunft. Das bedeutet: Vorlesen sollte für alle da sein. Es ist kein Privileg der Gebildeten, sondern erfordert in erster Linie ein wenig Zeit.“

Stiftung Lesen (Hrsg.), „Vorlesestudie 2016“ (2016), S. 42

 

Rund 18 Prozent der unter 20-Jährigen armutsgefährdet ...

„Laut EU-SILC 2013 sind in Österreich rund 18 Prozent der unter 20-Jährigen armutsgefährdet; das gilt für Kinder und Jugendliche aus Ein-Eltern-Haushalten sowie aus Haushalten mit drei oder mehr Kindern mehr als doppelt so häufig.“

BM für Gesundheit (Hrsg.), „Österreichischer Kinder- und Gesundheitsbericht“ (2016), S. 199

 

17 Prozent der Kinder und Jugendlichen wachsen unter finanziell deprivierten Verhältnissen auf ...

„17 Prozent der Kinder und Jugendlichen wachsen unter finanziell deprivierten Verhältnissen auf. Manifeste Armut (Armutsgefährdung und finanzielle Deprivation) liegt bei sieben Prozent der Kinder und Jugendlichen vor.“

BM für Gesundheit (Hrsg.), „Österreichischer Kinder- und Gesundheitsbericht“ (2016), S. 199

 

Prekäre Wohnverhältnisse ...

„Von prekären Wohnverhältnissen (Überbelag bzw. Feuchtigkeit und Schimmel) sind zwölf bzw. 16 Prozent der Kinder und Jugendlichen betroffen.“

BM für Gesundheit (Hrsg.), „Österreichischer Kinder- und Gesundheitsbericht“ (2016), S. 199

 

Children’s language and literacy competence does not begin when children enter school ...

Childrens literacy learning starts well before formal schooling, and studies have shown that children are sensitive to speech even prenatally. Parents and primary caregivers [] are highly influential in a childs early learning as parent-child interactions are frequent and ongoing. Indeed, research shows that the home literacy environment (HLE) is the context in which children first acquire the language and literacy skills that equip them to make sense of, describe, and participate in the world.

Dr. Frank Niklas u. a., The Sooner, the Better: Early Reading to Children (2016), S. 1

 

Reading to children is a core element ...

The multifaceted HLE (Anm.: home literacy environment) incorporates various literacyrelated activities such as parental reading behavior, library visits, teaching of letters and sounds, and owning books at home. However, reading to children is a core element of the HLE.

Dr. Frank Niklas u. a., The Sooner, the Better: Early Reading to Children (2016), S. 1f

 

Reading aloud to a child before the child reaches the age of six months appears to be advantageous ...

Although it is unlikely to make much difference whether parents start reading to children at the age of two or four months, our findings indicate that reading aloud to a child before the child reaches the age of six months appears to be advantageous to the childs linguistic development. Research shows that children are sensitive to language even prenatally, yet in the first few months after a child is born, general language experiences are more likely to make a difference than reading aloud.

Dr. Frank Niklas u. a., The Sooner, the Better: Early Reading to Children (2016), S. 8

 

Nurturing early childhood care and education are fundamental ...

„Nurturing early childhood care and education are fundamental to quality basic education and serve as a foundation for equity. Significant disparities in early learning experiences for low-income children can set the stage for achievement gaps that persist through years of school and lead to a lifetime of missed opportunities, inequities, and even health challenges. Increasing access to quality early childhood care and education is considered an effective “equalizer”

Gillian Huebner u. a., „Beyond Survival: The Case for Investing in Young Children Globally“ (2016), S. 14

 

Returns on investments in early childhood care and education ...

„Studies show that the returns on investments in early childhood care and education are highest among poorer children, for whom these programs may serve as a stepping stone out of poverty or exclusion.“

Gillian Huebner u. a., „Beyond Survival: The Case for Investing in Young Children Globally“ (2016), S. 14

 

Adults who experienced violence and/or neglect in childhood have lower levels of education ...

„Adults who experienced violence and/or neglect in childhood have lower levels of education, more limited opportunities for employment, lower earnings, and fewer assets.“

Gillian Huebner u. a., „Beyond Survival: The Case for Investing in Young Children Globally“ (2016), S. 16

 

Family strengthening for the poorest families is key ...

„Family strengthening for the poorest families is key to effective responses to ensure healthy and holistic child development and protection.“

Gillian Huebner u. a., „Beyond Survival: The Case for Investing in Young Children Globally“ (2016), S. 19

 

Parents with higher education tend to interact more verbally with their child ...

„Parents with higher education tend to interact more verbally with their child; they use more abstract words, more complex syntax and invite their child more often into decontextualized discourse, book-sharing and dialogical reading. Such language practices mirror the language of books and school and foster good literacy skills.“

Univ.-Prof. Dr. Kajsa Yang Hansen u. a., „Determinants of country differences in effects of parental education on children’s academic achievement“ (2016), S. 3

 

Parents are their children’s first and longest-serving teachers ...

„Parents are their children’s first and longest-serving teachers. […] On average across OECD countries, 44 % of 15-year-old students reported spending some time each week studying with a parent.“

OECD (Hrsg.), „Equations and Inequalities“ (2016), S. 186

 

Families are extraordinarily important for student achievement ...

„All research shows that families are extraordinarily important for student achievement. This is widely recognized, and underscores the fact that existing achievement gaps – by income and by race – cannot be looked upon as a simple reflection of differences in school or teacher quality.“

Univ.-Prof. Dr. Eric Hanushek, „School human capital and teacher salary policies“. In: „Journal of Professional Capital and Community“, 2016, Vol. 1, S. 24

 

The engagement young people value the most is the interest of their parents ...

„It appears that the engagement young people value the most is the interest of their parents – parents asking about school days and offering guidance, as opposed to attending parents evenings and responding to school correspondence – and, as the literature suggests, it is this type of engagement that can have a greater effect on achievement.“

Sarah Miller u. a., „Texting Parents“ (2016), S. 8

 

Long before a child enters the classroom ...

„Long before a child enters the classroom, inequities can create a lasting imprint on the architecture of the brain. […] In the first few years of life, a child’s brain creates 700 to 1,000 new neural connections every second, a pace that later diminishes.“

UNICEF (Hrsg.), „A fair chance for every child“ (2016), S. 50

 

Conversation, repeating and connecting words in meaningful contexts ...

„Conversation, repeating and connecting words in meaningful contexts, and early exposure to literacy through reading and play are all positively associated with language skills.“

UNICEF (Hrsg.), „A fair chance for every child“ (2016), S. 50

 

Negative experiences in a child’s life ...

„Negative experiences in a child’s life often manifest themselves later as difficulties with learning, emotional development and management of anxieties.“

UNICEF (Hrsg.), „A fair chance for every child“ (2016), S. 50

 

Participation in early childhood education and care in Finland ...

Finnland: „Participation in early childhood education and care in Finland has traditionally been lower than in other EU countries.“

EU-Kommission (Hrsg.), „Education and Training Monitor 2016 – Country analysis“ (2016), S. 90

 

The importance of social background in shaping attainment and achievement ...

„The importance of social background in shaping attainment and achievement across the lifespan remains one of the best-charted relationships in educational and social research.“

OECD (Hrsg.), „Trends Shaping Education 2016“ (2016), S. 90

 

Students’ socioeconomic status strongly related to their educational achievement ...

„In most countries, students’ socioeconomic status (SES) is strongly related to their educational achievement: the higher a student’s SES, the higher his or her achievement scores, and vice versa.“

Dr. Trude Nielsen u. a., „Are school characteristics related to equity?“ (2016), S. 1

 

Early years of childhood as a cornerstone for later outcomes ...

„A growing body of evidence from neurobiology, developmental psychology and economics emphasises the early years of childhood as a cornerstone for later outcomes. The experiences and environment in the first three to five years of a child’s life are critical in shaping the brain architecture that underpins future development.“

UNICEF (Hrsg.), „Poverty and Children’s Cognitive Trajectories: Evidence from the United Kingdom Millennium Cohort Study“ (2016), S. 8

 

Developmental delays at the age of 9 months ...

„Our tests show that developmental delays at the age of 9 months (especially in gross motor function) are significantly correlated with SEN (Anm.: SEN = special educational needs) status at age 7.“

UNICEF (Hrsg.), „Poverty and Children’s Cognitive Trajectories: Evidence from the United Kingdom Millennium Cohort Study“ (2016), S. 17

 

Children from most disadvantaged backgrounds ...

England: „Children from most disadvantaged backgrounds who attained high cognitive test scores at age 7 performed worse than their lower achieving counterparts from the least disadvantaged families by age 14-16.“

UNICEF (Hrsg.), „Poverty and Children’s Cognitive Trajectories: Evidence from the United Kingdom Millennium Cohort Study“ (2016), S. 7

 

Poor outcomes by international standards ...

England: „At present, initial schooling results in one third of 16-19 year-olds in England having low basic skills, and these poor outcomes by international standards depend more heavily on parental background than in most comparable countries.“

OECD, „Building Skills for All: A Review of England“ (2016), S. 61

 

Research shows that parental involvement is a key factor ...

„Research shows that parental involvement is a key factor in improving children’s educational performance and that high-quality parental involvement may help reduce performance differences across socio-economic groups.“

OECD (Hrsg.), „OECD Reviews of School Resources – Austria“ (2016), S. 138

 

Reading for pleasure and reading enjoyment as prerequisites to reading achievement ...

„Reading for pleasure and reading enjoyment are widely viewed as prerequisites to reading achievement and other academic and nonacademic outcomes, such as achievement in other subjects, better communication skills, reduced depressive symptoms, and increased creativity. With all of these reported benefits, especially those related to academic achievement, a focus of education policy has routinely been to find ways to motivate children to read from an early age.“

IEA (Hrsg.), „Policy Brief 9“ (Dezember 2015), S. 2

 

A significant contributor to children’s motivation to read and reading achievement is their parents’ attitudes and behaviors toward reading ...

„From an early age, a significant contributor to children’s motivation to read and reading achievement is their parents’ attitudes and behaviors toward reading. For example, studies have shown that parents’ enjoyment of reading and their reading for pleasure are related to children’s motivation to read, children’s own recreational reading, and children’s reading achievement.“

IEA (Hrsg.), „Policy Brief 9“ (Dezember 2015), S. 2

 

Mittelschichtseltern sprechen mehr mit ihren Kindern ...

„Mittelschichtseltern sprechen mehr mit ihren Kindern als Unterschichtseltern – und sie sprechen auf andere Weise mit ihnen. Eine ‚Wortlücke‘ von 30 Millionen Worten, die zu einem Vierjährigen aus prekären Verhältnissen nicht gesagt wurden, ermittelten die Kinderpsychologen Betty Hart und Todd Risley von der Universität Kansas in den 80er-Jahren.“

Die Welt online am 7. April 2015

 

Kids & Family Reading Report 2015 ...

„Kids & Family Reading Report 2015“: „According to the report, 41 percent of frequent readers ages 6 to 10 were read aloud to at home, while only 13 percent of infrequent readers were being read to.“

New York Times online am 8. Jänner 2015

 

Die Chance der ersten Lebensjahre ...

„Zusammenfassend lässt sich sagen, dass anregungsreichere familiäre Lernumwelten, in denen z. B. häufiger vorgelesen und gelesen, Lesen und Schreiben gelehrt und eher weniger ferngesehen wird und die auch eine größere Bücher- und Kinderbücheranzahl aufweisen, zu besseren schriftsprachlichen Leistungen bei den in diesen Lernumwelten lebenden Kindern beitragen.“

Dr. Frank Niklas, „Die familiäre Lernumwelt und ihre Bedeutung für die kindliche Kompetenzentwicklung“. In: „Psychologie in Erziehung und Unterricht“, 2015, 62, S. 114f

 

Kinder kommen mit physiologischen Unterschieden auf die Welt ...

„Kinder kommen mit physiologischen Unterschieden in ihrer emotionalen Reaktionsfähigkeit, ihrem Aktivitätsniveau und der Fähigkeit, ihre Aufmerksamkeit zu steuern und zu regulieren, auf die Welt.“

Univ.-Prof. Dr. Walter Mischel, „Der Marshmallow Test. Willensstärke, Belohnungsaufschub und die Entwicklung der Persönlichkeit“ (2015), S. 109

 

Leistungspositionen bleiben im Grundschulalter relativ stabil ...

„Weinert und Helmke konnten in der SCHOLASTIK-Grundschulstudie zeigen, dass Kinder ihren Leistungsrückstand zu Beginn der Grundschulzeit während der Grundschulzeit nicht mehr aufholen konnten, d. h. Leistungspositionen bleiben im Grundschulalter relativ stabil, weshalb die mathematische Frühförderung im Elternhaus und/oder auch die externe Frühförderung, z. B. in Kindergärten, wesentlich für die Leistungsentwicklung ist.“

BIFIE (Hrsg.), „PIRLS & TIMSS 2011“ (2015), S. 87

 

30 Prozent der Kinder wurde, als sie noch klein waren, von ihren Eltern nicht einmal „einmal in der Woche“ vorgelesen ...

„30 Prozent der Kinder wurde, als sie noch klein waren und noch nicht lesen konnten, von ihren Eltern nicht einmal „einmal in der Woche“ vorgelesen, der Hälfte von ihnen sogar „nie“.

Stiftung Lesen (Hrsg.), „Vorlesen – Investition in Mitgefühl und solidarisches Handeln“ (2015), S. 10

 

Kinder, denen täglich vorgelesen wurde ...

„86 Prozent der Kinder, denen täglich vorgelesen wurde, meinen, dass sie sich schnell Dinge merken können – aber nur 45 Prozent derjenigen, denen selten bzw. nie vorgelesen wurde.“

Stiftung Lesen (Hrsg.), „Vorlesen – Investition in Mitgefühl und solidarisches Handeln“ (2015), S. 20

 

Vorlesen leistet einen wichtigen Beitrag ...

„Vorlesen leistet einen wichtigen Beitrag zur emotionalen Stärke und zur sozialen Kompetenz. 90 Prozent der Kinder, denen täglich vorgelesen wurde, nehmen sich als Vertrauenspersonen ihrer Mitschüler/innen wahr, aber nur 51 Prozent derjenigen, denen selten oder nie vorgelesen wurde.“

Stiftung Lesen (Hrsg.), „Vorlesen – Investition in Mitgefühl und solidarisches Handeln“ (2015), S. 29

 

Gute Voraussetzungen für Bildungsfähigkeit und gute kognitive Leistungen ...

„Zwischen dem Vorlesen in der Familie und der persönlichen Entwicklung von Kindern sowie ihrem (pro-) sozialen Verhalten besteht ein enger positiver Zusammenhang. Kinder, deren Eltern ihnen vorgelesen haben, besitzen besonders gute Voraussetzungen für Bildungsfähigkeit und gute kognitive Leistungen.“

Stiftung Lesen (Hrsg.), „Vorlesen – Investition in Mitgefühl und solidarisches Handeln“ (2015), S. 37

 

Vorlesen stärkt Kinder in ihrer persönlichen Entwicklung ...

„Vorlesen stärkt Kinder in ihrer persönlichen Entwicklung. 93 Prozent der Kinder, denen täglich vorgelesen wurde, werden als fröhlich beschrieben, 75 Prozent als selbstbewusst. Dies gilt für Kinder, denen selten oder nie vorgelesen wurde, nur in 59 bzw. 44 Prozent der Fälle.“

Stiftung Lesen (Hrsg.), „Vorlesen – Investition in Mitgefühl und solidarisches Handeln“ (2015), S. 40

 

Vorlesen stärkt soziale Beziehungen ...

„Vorlesen stärkt soziale Beziehungen. 40 Prozent der Kinder, denen täglich vorgelesen wurde, zeigen sich im Alltag besonders darum bemüht, andere in die Gemeinschaft zu integrieren. Dies gilt nur für 17 Prozent der Kinder, denen selten oder nie vorgelesen wurde.“

Stiftung Lesen (Hrsg.), „Vorlesen – Investition in Mitgefühl und solidarisches Handeln“ (2015), S. 42

 

Vorlesen stärkt gesellschaftliches Miteinander ...

„Vorlesen stärkt gesellschaftliches Miteinander. 85 Prozent der Kinder, denen täglich vorgelesen wurde, besitzen nach Aussage ihrer Mütter einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn, aber nur 40 Prozent derjenigen, denen selten oder nie vorgelesen wurde.“

Stiftung Lesen (Hrsg.), „Vorlesen – Investition in Mitgefühl und solidarisches Handeln“ (2015), S. 44

 

Schüler/innen mit einem geringeren Sozialstatus ...

NMS: „Schüler/innen mit einem geringeren Sozialstatus befinden sich am Ende der 8. Schulstufe häufiger am unteren Ende der Leistungsverteilung als Klassenkolleg/innen, die zwar die gleichen (fachlichen und/oder kognitiven) Eingangsleistungen aufweisen, jedoch aus Familien mit einem höheren Status kommen.“

Mag. Christoph Weber u. a., „Förderung von Schülerinnen und Schülern mit unterschiedlichen sozialen und gesellschaftlichen Hintergründen“ in Eder u. a., „Evaluation der Neuen Mittelschule (NMS). Befunde aus den Anfangskohorten.“ (2015), S. 373

 

Reading frequently to preschool children in the home, in particular, can contribute to give them the skills they need to be successful in school ...

„When preschool-age children are exposed to book reading, they develop the understanding of vocabulary that is not commonly used in daily oral interactions. This oral comprehension will assist them in comprehending what they will read by themselves later. […] When parents engage in shared reading with their kindergarten children, they informally teach them vocabulary words because interactions during storybook reading revolve around discussing the meaning of print. […] Reading frequently to preschool children in the home, in particular, can contribute to give them the skills they need to be successful in school.“

Dr. Luisa Araújo u. a., „Home book reading and reading achievement in EU countries“. In: „Educational Research and Evaluation“, 2015, Vol. 21, S. 424

 

Interaktives Vorlesen ...

„More than twice as many mothers with a university degree read aloud to their children than mothers who do not complete secondary education. Moreover, the former have been found to read to their children using an interactive style that involves the children in the reading, and they also ask more “why” questions.“

Dr. Luisa Araújo u. a., „Home book reading and reading achievement in EU countries“. In: „Educational Research and Evaluation“, 2015, Vol. 21, S. 425

 

Parents with a high education level ...

„In all countries, parents with a high education level report that they read to their children more often than parents from a low education level.“

Dr. Luisa Araújo u. a., „Home book reading and reading achievement in EU countries“. In: „Educational Research and Evaluation“, 2015, Vol. 21, S. 427

 

Shared book reading ...

„This analysis for European countries suggests that high frequency of shared book reading before the beginning of primary education is related to higher student achievement, both for children from high and from low parental education backgrounds.“

Dr. Luisa Araújo u. a., „Home book reading and reading achievement in EU countries“. In: „Educational Research and Evaluation“, 2015, Vol. 21, S. 431

 

Interactive reading reduces children’s risk of school failure ...

„Several home intervention studies have shown that programmes that teach parents dialogic reading strategies reduce the literacy underachieving of children from low-SES backgrounds. Interactive reading that encourages a dialogue whereby children are prompted to respond to the information presented and the adult expands and rephrases what the child has said has been shown to reduce children’s risk of school failure.“

Dr. Luisa Araújo u. a., „Home book reading and reading achievement in EU countries“. In: „Educational Research and Evaluation“, 2015, Vol. 21, S. 431

 

Children who grow up without their biological father ...

USA: „Children who grow up without their biological father perform worse on standardized tests, earn lower grades, and stay in school for fewer years, regardless of race and class. They are also more likely to demonstrate behavioral problems such as shyness, aggression, and psychological problems such as increased anxiety and depression. […] Generalizations are dangerous; many single parents are doing a terrific job under difficult circumstances. But on average, children from single parent families do worse in school and in life.“

Univ.-Prof. Dr. Robert Putnam, „Our Kids: The American Dream in Crisis“ (2015), S. 78f

 

The roots of many cognitive and behavioral differences ...

„The roots of many cognitive and behavioral differences that appear in middle childhood and adolescence are often already present by 18 months, and their origins, we now know, lie even earlier in the child’s life.“

Univ.-Prof. Dr. Robert Putnam, „Our Kids: The American Dream in Crisis“ (2015), S. 109f

 

College-educated parents engage more strongly in intensive parenting ...

USA: „College-educated parents engage more strongly in intensive parenting, with its emphasis on spending time with children and on dads sharing child care responsibilities.“

Univ.-Prof. Dr. Robert Putnam, „Our Kids: The American Dream in Crisis“ (2015), S. 128

 

Good day care makes less difference to child development than good parenting ...

„Good day care makes less difference to child development than good parenting – but, on average, children of more educated parents get more of both.“

Univ.-Prof. Dr. Robert Putnam, „Our Kids: The American Dream in Crisis“ (2015), S. 129

 

Parental engagement is associated with higher academic performance ...

„Many studies have shown that parental engagement – everything from asking about homework to attending PTA meetings (Anm.: parent-teacher association meetings) – is associated with higher academic performance, better socioemotional skills, and other facets of student behavior, such as less use of drugs and alcohol.“

Univ.-Prof. Dr. Robert Putnam, „Our Kids: The American Dream in Crisis“ (2015), S. 167

 

Children from disadvantaged backgrounds benefit more from teacher-directed and very structured instruction ...

„Research suggests that children from disadvantaged backgrounds benefit more from teacher-directed and very structured instruction than students from more advantage backgrounds for whom active learning activities seem to be very effective.“

EU-Kommission (Hrsg.), „Teaching Practices in Primary and Secondary Schools in Europe“ (2015), S. 12

 

Poverty still has a direct effect on child cognitive development ...

„Even after controlling for parenting investment, poverty still has a direct effect on child cognitive development, especially if the household is in poverty at birth and/or age three.“

Dr. Stacey Fox, „Better Systems, Better Chances“ (2015), S. 26

 

The single most important factor influencing a child’s intellectual and social development ...

„There is strong evidence that the single most important factor influencing a child’s intellectual and social development is the quality of parenting and care they receive and the quality of the home environment this creates.“

Dr. Stacey Fox, „Better Systems, Better Chances“ (2015), S. 28

 

Poor parenting behaviours linked with child antisocial behaviour ...

„Poor parenting behaviours, such as harsh and inconsistent discipline, little positive parental involvement with the child, and poor monitoring and supervision, are linked with child antisocial behaviour, while warm and proactive parenting behaviours, involving praise, encouragement, affection and boundary-setting, are associated with high child self-esteem, social and academic competence, and protection against later disruptive behaviour and substance misuse.“

Dr. Stacey Fox, „Better Systems, Better Chances“ (2015), S. 29f

 

Early cognitive ability influences later educational outcomes ...

„A number of longitudinal studies have shown that early cognitive ability influences later educational outcomes, with evidence to suggest that assessments of ability at 22 and 42 months predict educational outcomes at age 26 years.“

Dr. Stacey Fox, „Better Systems, Better Chances“ (2015), S. 265

 

Achievement levels in all areas dependent on the home environment ...

„Students’ achievement in Reading, Mathematics and Science is not only the result of schooling. Overall, their achievement levels in all areas are dependent on the home environment.“

EU-Kommission (Hrsg.), „Teaching Practices in Primary and Secondary Schools in Europe“ (2015), S. 21

 

A child’s early years matter tremendously ...

„A child’s early years matter tremendously in the development of skills, as they lay the foundations for future skill development. […] During these years, family is of crucial importance and the patterns of interaction between parents and children have significant impacts on cognitive, social and emotional skills.“

Hiroko Ikesako u. a., „Fostering social and emotional skills through families, schools and communities“ (2015), S. 14

 

The importance of out-of-school factors ...

„The importance of out-of-school factors, including students' socio-economic background and the educational level of parents or the language spoken at home cannot be overstated. Significantly reducing the proportion of low achievers, therefore, would require a combined approach that simultaneously targets a range of factors both in and out of school.“

EU-Kommission (Hrs.), „Structural Indicators for Monitoring Education and Training Systems in Europe 2015“ (2015), S. 23

 

Parents’ positive reading attitudes and behaviors ...

„Children tend to share their parents’ positive reading attitudes and behaviors. In most of the 50 education systems studied, it is more common for children to enjoy reading and read frequently for fun when their parents also do so.“

IEA (Hrsg.), „Is reading contagious? Examining parents’ and children’s reading attitudes and behaviors“ (2015), S. 1

 

Parents’ attitudes and behaviors toward reading ...

„Research shows that, from an early age, a significant contributor to children’s motivation to read and reading achievement is their parents’ attitudes and behaviors toward reading.“

IEA (Hrsg.), „Is reading contagious? Examining parents’ and children’s reading attitudes and behaviors“ (2015), S. 2

 

More motivated to learn ...

„Analysis of PISA data shows that children whose parents engage in reading, writing words, telling stories and singing songs not only tend to score better in reading literacy but are also more motivated to learn.“

OECD (Hrsg.), „Skills for Social Progress“ (2015), S. 82

 

Parental involvement and academic achievement ...

„The strongest associations between type of parental involvement and academic achievement were found when parents have high academic expectations for their children, develop and maintain communication with them about school activities and schoolwork, and promote the development of reading habits.“

Dr. Mario Castro u. a., „Parental involvement on student academic achievement“ in „Educational Research Review“, 14 (2015), S. 41

 

Parental involvement is a key factor for educational success ...

Parental involvement is a key factor for educational success: a stimulating home environment and parental engagement is crucial for a child’s learning and cognitive, social and emotional development.“

EU-Kommission (Hrsg.), „A whole school approach to tackling early school leaving“ (2015), S. 15

 

Zeit für die Kinder ...

„Psychologists and economists agree that one of the most valuable inputs for child development is the time the child spends with the mother.“

Ylenia Brilli, „Mother’s Time Allocation, Child Care and Child Cognitive Development“ (2015), S. 2

 

It takes a whole village to raise a child ...

„Finns don’t believe a few super-teachers can save their children and their schools. It takes a whole village to raise a child.“

Univ.-Prof. Dr. Pasi Sahlberg, Ansprache zur Eröffnung der Frankfurter Buchmesse am 7. Oktober 2014

 

Familie wichtigster Gelingensfaktor für Bildung ...

„Die Schule ist ohne Frage der zweitwichtigste Faktor für die Entwicklung der Kinder und Jugendlichen. Aber der wichtigste sitzt außerhalb der Schule. Das ist Familie, das ist sozialer Hintergrund, das ist soziales Umfeld, das ist kulturelles Umfeld. Und keine Schule ist historisch stark genug, um das komplett zu neutralisieren.“

Univ.-Prof. Dr. Stefan Hopmann, BundeslehrerInnentag 2014 der ÖPU Oberösterreich, Linz am 19. März 2014

 

Children of professionals in Germany ...

„The children of professionals in Germany outperform the children of professionals in Finland.“

OECD (Hrsg.), „PISA in Focus“ Nr. 36, Februar 2014, S. 1

 

Individuelle Fähigkeiten durch Anlage begrenzt ...

„Die Umweltbedingungen bestimmen, wie viel das Kind von seiner Anlage realisieren kann. Die individuellen Fähigkeiten werden also durch die Anlage begrenzt und können auch unter optimalen Bedingungen nicht über die Anlage hinaus gesteigert werden.“

Univ.-Prof. Dr. Remo Largo, „Schule endlich beim Kind angekommen“ in Wyss (Hrsg.), „Von der Krippe zum Gymnasium“ (2014)

 

Das Nervensystem ‚erwartet‘ Umweltreize ...

„Das Nervensystem ‚erwartet‘ Umweltreize, damit sich genetisch angelegte Strukturen entwickeln. Fehlen diese Erfahrungen oder werden nur eingeschränkte Erfahrungen gemacht, so entwickeln sich die neuronalen Verschaltungen atypisch und dies geht in der Regel mit funktionalen Einschränkungen einher, die gar nicht bzw. nicht vollständig reversibel sind.“

Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina (Hrsg.), „Frühkindliche Sozialisation“ (2014), S. 26

 

Wichtiger als Einkommen und beruflicher Status ...

„Kein anderer Faktor wirkt sich den Forschungsergebnissen nach so stark auf den erzieherischen Einfluss aus wie das, was die Eltern in den frühen Jahren mit ihren Kindern zu Hause tun. Das ist wichtiger als das, wer die Eltern sind – im Sinne von Einkommen und beruflichem Status.“

Nathalie Spencer u. a., „Schüler richtig motivieren“ (2014), S. 21

 

The effect of early maternal time inputs on later outcomes ...

„There is evidence of a long shadow of the effect of early maternal time inputs on later outcomes, especially in the case of cognitive skill development.“

Univ.-Prof. Dr. Emilia Del Bono u. a., „Early maternal time investment and early child outcomes“ (2014), Abstract

 

Early Childhood Education and Care only forms part of a range of activities that can help foster child development ...

„ECEC (Anm.: Early Childhood Education and Care) should not be considered the ‘silver bullet’ in social policy: first, it only forms part of a range of activities that can help foster child development; second, a host of other factors play a major role in child development, many of which are not associated with childcare. For instance, a healthy mother, warm and responsive family relationships, a stimulating environment and the availability of safe outdoor play also help to secure a ‘good start’ for children.“

Benoit Guerin, „Breaking the cycle of disadvantage“ (2014), S. 7

 

At age three, children from professional families speak 50 % more words than children from working-class families ...

„At age three, children from professional families speak 50 % more words than children from working-class families and more than twice as many compared to children from welfare families.“

Univ.-Prof. Dr. James Heckman u. a., „The economics of human development and social mobility“ (2014), S. 8

 

The most prevailing inequalities in educational achievement in England ...

„Perhaps the most prevailing inequalities in educational achievement in England are those associated with socio-economic status (SES), ethnicity and gender.“

Univ.-Prof. Dr. Steve Strand, „Ethnicity, gender, social class and achievement gaps at age 16“ (2014), S. 2

 

The Finnish family policy model provides ample support ...

„The Finnish family policy model provides ample support to parents with young children through paid parental-leave, home care leave and subsidised pre-school until children go to primary school at age seven.“

OECD (Hrsg.), „OECD Economic Surveys – Finland“ (2014), S. 75

 

The foundations set in the first thousand days of a child’s life ...

„The foundations set in the first thousand days of a child’s life, from conception to the second birthday, are critical for future well-being.“

UNESCO (Hrsg.), „Teaching and learning – Achieving quality for all“ (2014), S. 1

 

Achievement gap by the time they reach kindergarten ...

„By the time they reach kindergarten, disadvantaged children already show an achievement gap relative to their higherincome peers.“

Univ.-Prof. Dr. Elisabeth U. Cascio u. a., „Expanding Preschool Access for Disadvantaged Children“ (2014), S. 9

 

Die ersten 5 Lebensjahre sind von entscheidender Bedeutung ...

„Die ersten 5 Lebensjahre sind von entscheidender Bedeutung für die Entwicklung und Sozialisierung eines Kindes. Finden in dieser Zeit soziale Integration und Entwicklungsförderung nicht oder nur ungenügend statt, fehlen dem Kind wichtige Grundkompetenzen, die es in der Schule im schlimmsten Fall während der gesamten Schulzeit nicht mehr aufholen kann.“

Univ.-Prof. Dr. Remo Largo, „Schule endlich beim Kind angekommen“ in Wyss (Hrsg.), „Von der Krippe zum Gymnasium“ (2014)

 

Young people aged 14 to 15 whose parents more frequently provided emotional support ...

„Young people aged 14 to 15 whose parents more frequently provided emotional support, physical care, educational support and supervisory monitoring tended to have higher levels of subjective well-being. Of these factors, the availability of emotional support seemed to make the most difference for this age group.“

The Children’s Society (Hrsg.), „The Good Childhood Report 2014“ (2014), S. 12

 

Kinder von AlleinerzieherInnen ...

„Wenn Kinder mit nur einem Elternteil in einem Haushalt zusammenleben (AlleinerzieherInnen), dann erhöht dies das Risiko eines vorzeitigen Bildungsabbruchs um annähernd 63 %.“

IHS (Hrsg.), „Abbruch und Schulversagen im österreichischen Bildungssystem“ (2014), S. 19

 

Most behavioural and cognitive ability gaps that can explain discrepancies in adult outcomes already exist at age five ...

„Experts have noted that most behavioural and cognitive ability gaps that can explain discrepancies in adult outcomes already exist at age five, and emphasise that schooling plays a minor role in either limiting or widening those gaps.“

Benoit Guerin, „Breaking the cycle of disadvantage“ (2014), S. 2

 

The absence of opportunities for informal education in the home ...

„The absence of opportunities for informal education in the home – be it situations of play, or informal problem solving – can foster early differences in academic achievement, intelligence and even language acquisition. Data indicates that before the age of 3, children from well-off backgrounds possess a vocabulary 30 million words larger than children from poorer families.“

Benoit Guerin, „Breaking the cycle of disadvantage“ (2014), S. 4

 

Children born into low SES families are more likely to be insufficiently stimulated ...

„Children born into low SES families are more likely to be insufficiently stimulated owing to a poor home learning environment. Such insufficient stimulation in early childhood can result in significant differences in brain size and abnormal cortex development by the age of 3, reflected in poorer cognitive and social development. The gap in cognitive performance across socioeconomic groups at 22 months has been found to correlate with schooling outcomes at the age of 26.“

Benoit Guerin, „Breaking the cycle of disadvantage“ (2014), S. 5

 

Raw intelligence is not fixed solely by parental genes, although heritability plays an important role in shaping it ...

„Raw intelligence is not fixed solely by parental genes, although heritability plays an important role in shaping it. It is boosted by quality parenting and by caring environments. It becomes solidified around the time of puberty.“

Dr. Tim Kautz u. a., „Fostering and Measuring Skills: Improving Cognitive and Non-Cognitive Skills to Promote Lifetime Success“ (2014), S. 11

 

Gaps in skills emerge early, before formal schooling begins ...

„Gaps in skills emerge early, before formal schooling begins. Waiting until kindergarten to address these gaps is a poor strategy. It creates achievement gaps for disadvantaged children that are costly to close.“

Dr. Tim Kautz u. a., „Fostering and Measuring Skills: Improving Cognitive and Non-Cognitive Skills to Promote Lifetime Success“ (2014), S. 11

 

The absence of parental guidance, nourishment, and encouragement is the most damaging condition for child development ...

„The absence of parental guidance, nourishment, and encouragement is the most damaging condition for child development. Quality parenting – stimulation, attachment, encouragement, and support – is the true measure of child advantage, and not the traditional measures of poverty commonly used in policy discussions.“

Dr. Tim Kautz u. a., „Fostering and Measuring Skills: Improving Cognitive and Non-Cognitive Skills to Promote Lifetime Success“ (2014), S. 12

 

Educational activities such as reading a story ...

„Educational activities such as reading a story, being talked to, or helping with chores are the most 'productive', particularly when they are done with the parents.“

Dr. Mario Fiorini u. a., „How the Allocation of Children’s Time Affects Cognitive and Noncognitive Development“ in „Journal of Labor Economics“, 2014, vol. 32, no. 4, S. 830f

 

Combining discipline with parental warmth ...

„A parenting style that combines effective (but not harsh) discipline with parental warmth and affection leads to the best behavioral outcomes. Either leniency or excessive harshness in discipline lead to worse outcomes.“

Dr. Mario Fiorini u. a., „How the Allocation of Children’s Time Affects Cognitive and Noncognitive Development“ in „Journal of Labor Economics“, 2014, vol. 32, no. 4, S. 833

 

The correlation between disadvantage and poor ...

„The correlation between disadvantage and poor academic attainment is particularly strong in the UK.“

Univ.-Prof. Dr. Timothy Besley u. a., „Investing for Prosperity: Skills, Infrastructure and Innovation“ in „National Institute Economic Review“, No. 224, Mai 2013, R6

 

Erziehung der Eltern nicht durch den Einfluss professioneller Pädagogen ersetzbar ...

„Nur wenn wir die Familien in der Erziehung kompetent machen, können wir den Kindern wirklich helfen. In der Bildungsforschung ist die Erkenntnis nicht neu, dass wir die Erziehung der Eltern nicht durch den Einfluss professioneller Pädagogen ersetzen können.“

Univ.-Prof. Werner Sacher, Die Zeit ONLINE am 10. April 2013

 

Kinder, um die sich bis zum Alter von zwei Jahren keiner gekümmert hat ...

„Kinder, um die sich bis zum Alter von zwei Jahren keiner gekümmert hat, das zeigen Studien mit osteuropäischen Waisen, können ihr Intelligenzpotenzial auch in fürsorglichen Adoptionsfamilien später nicht mehr voll entfalten.“

Univ.-Prof. Dr. Elsbeth Stern, Die Zeit vom 21. März 2013

 

In Familien aus der Unterschicht findet eher eine passiv-konsumierende Mediennutzung statt ...

„Während Eltern mit höherem Bildungsstand die aktive Nutzung unterschiedlicher Medien […] bewusst vorleben und reflektieren, findet in Familien aus der Unterschicht eher eine passiv-konsumierende Mediennutzung statt, die sich unweigerlich auch auf Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene überträgt.“

Prof. Dr. Jutta Rump u. a., „Die jüngere Generation in einer alternden Arbeitswelt. Baby Boomer versus Generation Y“ (2013), S. 143

 

Early antisocial behaviors are highly predictive of adolescent and adult antisocial behaviors ...

„The literature in criminology and psychology demonstrates that early antisocial behaviors are highly predictive of adolescent and adult antisocial behaviors. Antisocial behaviors measured between ages 7 and 11 strongly predict criminal behaviors in adulthood.“

Univ.-Prof. Dr. James Heckman u. a., „Understanding the mechanisms through which an influential early childhood program boosted adult outcomes“ (2013), S. 19

 

A child’s socio-economic status as predictor of attainment ...

„In England, a child’s socio-economic status is the best predictor of their educational attainment.“

Loic Menzies, Direktor des LKM Consulting, „Educational Aspirations: How English schools can work with parents to keep them on track“ (2013), S. 2

 

Parents’ socio-economic status as primary predictor ...

„In the UK, especially, parents’ socio-economic status continues to be the primary predictor of which children prosper in adult life.“

Univ.-Prof. Dr. Chris Pascal u.a., „The impact of early education as a strategy in countering socio-economic disadvantage“ (2013), S. 8

 

Familienfreundliche Infrastruktur fördert die Geburtenzahlen und die Frauenerwerbstätigkeit ...

„Im europäischen Vergleich zeigt sich, dass eine familienfreundliche Infrastruktur die Geburtenzahlen und die Frauenerwerbstätigkeit fördert, vor allem bei Höherqualifizierten.“

Institut der deutschen Wirtschaft Köln (Hrsg.), „Bildungsmonitor 2013“ (2013), S. 35

 

Almost all antisocial adults were antisocial children ...

„Disobedient and aggressive behaviors measured as early as ages 3-5 predict later childhood conduct disorders and adolescent arrests. Most children with conduct disorders experience social difficulties in adulthood, whereas only 8 percent of children without conduct disorders experience such difficulties. Similarly, many children with antisocial behavior around ages 8-10 become antisocial adults and chronic criminal offenders. Almost all antisocial adults were antisocial children.“

Univ.-Prof. Dr. James Heckman u. a., „Understanding the mechanisms through which an influential early childhood program boosted adult outcomes“ (2013), S. 19

 

The size of the effects of parental reading to children on the reading and other cognitive skills of their children is substantial ...

„The size of the effects of parental reading to children on the reading and other cognitive skills of their children is substantial. As indicated before, comparing it to the effect of being older in age, reading on 3-5 days per week to boys has a similar effect as being just under half a year older, whereas reading on 6-7 days per week has a similar effect as being just under one year older. For girls the effects are slightly larger relative to age than for boys, comparing to just over half a year increase in age and just over one year increase in age respectively.“

Univ.-Prof. Dr. Guyonne Kalb u. a., „ Reading to Young Children: A Head-Start in Life?“ (2013), S. 25

 

The four variables that have a strong impact on reading achievement ...

„The main findings of the PIRLS 2011 model, both for the EU as a whole and for individual countries, show that the four variables that have a strong impact on reading achievement are: home resources for learning scale, students like reading scale, recognize most of the letters of the alphabet and parental book reading.“

EU-Kommission (Hrsg.), „Reading Literacy in EU Countries: Evidences from PIRLS“ (2013), S. 55

 

Parents’ reading habits have a stronger impact ...

„In general, parents’ reading habits have a stronger impact on children’s reading compared to family interactions and parent’s education.“

Dr. Sabine Wollscheid, „Parents’ cultural resources, gender and young people’s reading habits“ in „International Journal about Parents in Education“, 2013, Vol. 7, No. 1, S. 69

 

Parents acting as reading models ...

„Acting as reading models, parents are modelling not only reading per se, but in addition, enjoyment, enthusiasm and interest in reading.“

Dr. Sabine Wollscheid, „Parents’ cultural resources, gender and young people’s reading habits“ in „International Journal about Parents in Education“, 2013, Vol. 7, No. 1, S. 71

 

Children in lower-income families and their middle-class peers ...

„There are measurable differences between how children in lower-income families and their middle-class peers develop and learn. By the time a child in a very low-income family reaches age 4, she will have heard only two words for every seven that a child in a higher-income family has heard.“

The Annie E. Casey Foundation (Hrsg.), „The First Eight Years“ (2013), S. 6

 

The number of books available to the child ...

„The number of books available to the child, the frequency of visits to the library, parents teaching a range of activities and the number of toys available are all important predictors of the child’s expressive vocabulary at the age of two.“

Ofsted (Hrsg.), „Unseen children“ (2013), S. 43

 

Ensuring a literate environment in the home ...

„Evidence indicates that ensuring a literate environment in the home is of the utmost importance.“

EU-Kommission (Hrsg.), „Reading Literacy in EU Countries: Evidences from PIRLS“ (2013), S. 60

 

Reading to children from birth promotes emergent literacy skills ...

„Reading to children from birth promotes emergent literacy skills like understanding that print carries a message and that in alphabetic languages letters encode speech and, above all, that reading for enjoyment is a pleasurable activity.“

EU-Kommission (Hrsg.), „Reading Literacy in EU Countries: Evidences from PIRLS“ (2013), S. 60

 

Die Wirkung der Gesamtschule in England ...

„A quarter of children from poor backgrounds fail to meet the expected attainment level at the end of primary school compared with 3 per cent from affluent backgrounds. The gap widens at 16 with just one in five children from the poorest families achieving five good GCSEs, including English and Maths, compared with three quarters from the richest families.“

NCB (Hrsg.), „Greater Expectations: Raising aspirations for our children“ (2013), S. 12

 

Gesamtschulstaat England ...

„A child from a disadvantaged poor background is far less likely to do well at school age 11 and far less likely to do well in their GCSEs at 16 compared with a child from the most well-off backgrounds and there is no indication that this gap between advantaged and disadvantaged children is disappearing.“

NCB (Hrsg.), „Greater Expectations: Raising aspirations for our children“ (2013), S. 28

 

Parenting quality is not randomly distributed ...

„Parenting quality is not randomly distributed across the population. There are strong links between parenting quality and income, race, education, and family type.“

Dr. Richard Reeves u. a., „The Parenting Gap“ (2013), S. 6

 

Spätestens zwischen dem dritten und vierten Lebensjahr muss ein intensiver Spracherwerb stattfinden ...

„Aus empirischen Untersuchungen wissen wir, dass spätestens zwischen dem dritten und vierten Lebensjahr ein intensiver Spracherwerb stattfinden muss, um sicherzustellen, dass die Kinder dann mit sechs Jahren überhaupt beschulbar sind - also dem Unterricht folgen können.“

Univ.-Prof. Dr. Dieter Lenzen, Die Welt ONLINE am 17. Dezember 2012

 

College educated mothers devote more time to child rearing ...

„College educated mothers – according to a comprehensive survey of the evidence from time diary studies – devote more time to child rearing than do less educated mothers, especially in child enrichment activities. They spend more time reading to children and less time watching television with them.“

Univ.-Prof. James Heckman, Nobelpreisträger des Jahres 2000 für Wirtschaftswissenschaften, bostonreview.net am 1. September 2012

 

The proper measure of disadvantage is not necessarily family poverty ...

„The proper measure of disadvantage is not necessarily family poverty or parental education. The available evidence suggests that the quality of parenting is the important scarce resource.“

Univ.-Prof. James Heckman, Nobelpreisträger des Jahres 2000 für Wirtschaftswissenschaften, bostonreview.net am 1. September 2012

 

The gaps in cognitive achievement by level of maternal education ...

„The gaps in cognitive achievement by level of maternal education that we observe at age eighteen – powerful predictors of who goes to college and who does not – are mostly present at age six, when children enter school.“

Univ.-Prof. James Heckman, Nobelpreisträger des Jahres 2000 für Wirtschaftswissenschaften, bostonreview.net am 1. September 2012

 

Intensiver Kontakt zur Mutter oder zu einer anderen Bezugsperson im ersten Lebensjahr entscheidend ...

„Im ersten Lebensjahr, das zeigen die Untersuchungen der Bindungsforschung eindeutig, ist der intensive Kontakt zur Mutter oder zu einer anderen Bezugsperson entscheidend, damit Kinder sich gesund und normal entwickeln.“

Univ.-Prof. DDr. Lieselotte Ahnert, Die Zeit ONLINE am 9. Juli 2012

 

Oftmals übersetzen sich familiäre Schwierigkeiten in Schulprobleme ...

„Insbesondere schwierige Lebenslagen in Familien, wie sie durch Scheidungen, Drogen, häusliche Gewalt u. a. m. verursacht werden können, haben gemäss unserer Untersuchung einen nachhaltigen Einfluss auf das Entstehen von Problemen auch in der Schule. [...] Oftmals übersetzen sich familiäre Schwierigkeiten in Schulprobleme.“

Dr. Susanne Brüggen u. a., „Spannungsfeld Time-out-Klassen“ (2012), S. 19

 

Die Einstellung der Eltern und ihre Unterstützung des Schriftspracherwerbs ...

„Die Einstellung der Eltern und ihre Unterstützung des Schriftspracherwerbs haben einen sehr großen Einfluss auf die Entwicklung der Lese- und Schreibkompetenz ihrer Kinder bis in die Sekundarschulzeit hinein. Maßnahmen mit dem Ziel, die Unterstützungsleistungen der Eltern zu verbessern, haben einen großen Einfluss auf die Lese- und Schreibkompetenz des Kindes.“

EU-Kommission (Hrsg.), „Literacy Report“ (2012), deutschsprachige Zusammenfassung, S. 6

 

Das in die Gene geschriebene Intelligenzpotenzial kann sich nur in einer anregenden Umwelt entwickeln ...

„Das in die Gene geschriebene Intelligenzpotenzial kann sich nur in einer anregenden Umwelt entwickeln. Aber was nicht in die Gene geschrieben ist, kann durch eine anregende Umwelt nicht erzwungen werden.“

Univ.-Prof. Dr. Elsbeth Stern, „Lernwirksam unterrichten“ (2012), S. 123

 

An extra day per week of parent-child reading during the first ten years of life ...

„An extra day per week of parent-child reading during the first ten years of life raises a child’s performance on standardized reading tests by about half of a standard deviation.“

Univ.-Prof. Dr. Joseph Price, „The Effect of Parental Time Investments“ (2012), Abstract

 

Students whose parents talk with them more frequently are expected to have higher levels of achievement ...

„In all countries and economies analysed, students whose parents talk with them more frequently are expected to have higher levels of achievement compared with students who talk less frequently with their parents.“

Dr. Francesca Borgonovi u.a., „Parental Involvement in Selected PISA Countries and Economies“ (2012), S. 13

 

For students in primary school, differences in parental involvement are associated with greater differences in student performance than any variations in the quality of schools ...

„For students in primary school, differences in parental involvement are associated with greater differences in student performance than any variations in the quality of schools.“

Dr. Francesca Borgonovi u.a., „Parental Involvement in Selected PISA Countries and Economies“ (2012), S. 13

 

Parents are key to fostering positive attitudes towards school and academic activities ...

„Parents are key to fostering positive attitudes towards school and academic activities, not only through active involvement, but also by what they do and what they value – their own reading habits and engagement.“

Dr. Francesca Borgonovi u.a., „Parental Involvement in Selected PISA Countries and Economies“ (2012), S. 14

 

Reading books to children when they are young ...

„Reading books to children when they are young is an effective way – and not overly time-consuming or resource-demanding – for parents to be involved in their children’s education because it helps children understand words in context and highlights the value of reading from an early age.“

Dr. Francesca Borgonovi u.a., „Parental Involvement in Selected PISA Countries and Economies“ (2012), S. 51

 

Creating a more literate environment for primary age children not only a job for schools ...

„It is often wrongly assumed that creating a more literate environment for primary age children is just a job for schools. Parents play an enormously important role in supporting their children in their literacy development throughout their school years.“

EU-Kommission (Hrsg.), „Literacy Report“ (2012), S. 64

 

Austria, Germany, Luxembourg and Turkey: Number of children living in households earning less than 50 % of a country’s median income increased ...

„The number of children living in households earning less than 50 % of a country’s median income increased in the decade up to the mid-2000s in most countries, particularly in Austria, Germany, Luxembourg and Turkey.“

OECD (Hrsg.), „Equity and Quality in Education“ (2012), S. 20

 

It does not require a PhD or unlimited hours for parents to make a difference ...

„It does not require a PhD or unlimited hours for parents to make a difference in their children‘s education. In fact, many parent-child activities that are associated with better reading performance among students involve relatively little time and no specialised knowledge.“

OECD (Hrsg.), „Let’s Read Them a Story“ (2012), S. 12

 

Some parents believe that once their child begins formal schooling, only teachers are responsible for educating them ...

„Some parents believe that once their child begins formal schooling, only teachers are responsible for educating them. But education is a shared responsibility; and results from PISA show that even older students benefit when their parents are actively engaged in their education.”

OECD (Hrsg.), „Let’s Read them a Story“ (2012), S. 30

 

The score point difference in reading that is associated with parental involvement ...

„The score point difference in reading that is associated with parental involvement is largest when parents read a book with their child, when they talk about things they have done during the day, and when they tell stories to their children.“

OECD (Hrsg.), „PISA in Focus 10“ (November 2011), S. 3

 

Students whose parents discuss political or social issues with them ...

„Students whose parents discuss political or social issues with them either weekly or daily score 28 points higher, on average, than those whose parents discuss these issues less often or not at all. […] When socio-economic background is taken into account, the score point advantage drops, but remains important – 16 score points.“

OECD (Hrsg.), „PISA in Focus 10“ (November 2011), S. 3

 

All parents can help their children achieve their full potential ...

„All parents can help their children achieve their full potential by spending some time talking and reading with their children – even, perhaps especially, when their children are very young.“

OECD (Hrsg.), „PISA in Focus 10“ (November 2011), S. 4

 

Highquality parenting ...

„An economically advantaged child exposed to low-quality parenting is more disadvantaged than an economically disadvantaged child exposed to highquality parenting.“

Univ.-Prof. James Heckman, „American Educator“, Frühjahr 2011, S. 33

 

Good parenting is more important than cash ...

„High-quality parenting can be available to a child even when the family is in adverse financial circumstances. […] Since inequality starts at or before birth, it can and should be corrected at or before birth with the resource of early childhood and parental education.“

Univ.-Prof. James Heckman, „American Educator“, Frühjahr 2011, S. 33f

 

Substantial ability gaps across children from various socioeconomic groups emerge before they start school ...

„Substantial ability gaps across children from various socioeconomic groups emerge before they start school.“

Univ.-Prof. James Heckman, „American Educator“, Frühjahr 2011, S. 34

 

Die wichtigsten Umweltfaktoren für Intelligenz ...

„Die wichtigsten Umweltfaktoren für Intelligenz sind – so zeigen auch die Untersuchungen an den rumänischen und russischen Waisenkindern – eine positive Bildungserfahrung, ein sensorisch und kognitiv stimulierendes frühkindliches Umfeld und die Ermutigung durch die Eltern.“

Univ.-Prof. DDr. Gerhard Roth, „Bildung braucht Persönlichkeit – Wie Lernen gelingt“ (2011), S. 168f

 

Familiärer Hintergrund spielt für das Niveau der Leseleistungen von Schülern eine signifikante Rolle ......

„Internationalen Erhebungen zufolge spielt der familiäre Hintergrund und entsprechende sozioökonomische Status, das Bildungsniveau der Eltern, die Tatsache, dass die Unterrichtssprache für die Lernenden möglicherweise eine zweite oder zusätzliche Sprache ist, für das Niveau der Leseleistungen von Schülern eine signifikante Rolle.“

Eurydice (Hrsg.), „Leseerziehung in Europa“ (2011), S. 131

 

Beschäftigung von Eltern und Kindern mit Lernaktivitäten zu Hause ...

„Langzeitstudien bestätigen einen starken Zusammenhang zwischen der regelmäßigen Beschäftigung von Eltern und Kindern mit Lernaktivitäten zu Hause und der geistigen und sozialen Entwicklung von Kindern. Dieses Engagement und die Unterstützung der Eltern wirken sich in der frühen Kindheit am stärksten aus, aber auch in der Adoleszenz haben sie noch eine signifikante Auswirkung auf Bildungsleistung und Schreib- und Lesekompetenz.“

Eurydice (Hrsg.), „Leseerziehung in Europa“ (2011), S. 113

Shared book reading ...

„Shared book reading may be a particularly important bedtime routine to encourage healthy cognitive development because it facilitates children’s vocabulary development, language and reading skills, and positive attitudes toward literacy.“

Dr. Lauren Hale u. a., „A Longitudinal Study of Preschoolers’ Language-Based Bedtime Routines, Sleep Duration, and Well-Being“. In: „Journal of Family Psychology“, 2011, Vol. 25, No. 3, S. 424

 

Several aspects of the home learning environment had a significant impact on children's attainment at school entry ...

„Several aspects of the home learning environment had a significant impact on children's attainment at school entry. These include: the frequency with which children play with letters or numbers at home, parents drawing children's attention to sounds and letters, the frequency with which parents report reading to their child, and the frequency of library visits.“

Jon Carpentieri u. a., „Family literacy in Europe” (2011), S. 46

 

Low levels of emotional support and cognitive stimulation from parents ...

„Low levels of emotional support and cognitive stimulation from parents have been found to account for one-third to one-half of the disadvantage their children experience in verbal and maths skills.“

Jon Carpentieri u. a., „Family literacy in Europe” (2011), S. 47

 

Family background the single most important contributor to success in school ...

„Family background is widely recognized as the single most important contributor to success in school.“

Russell W. Rumberger, „Dropping Out - why students drop out of high school and what can be done about it“ (2011), S. 9

 

Der Anteil der Eltern am Lernerfolg der Kinder ist doppelt so hoch wie derjenige der Schule ...

„Der Anteil der Eltern am Lernerfolg der Kinder ist doppelt so hoch wie derjenige der Schule. Allein auf die Lesekompetenz eines Kindes hat die Familie 66 Prozent, die Lehrkraft hingegen nur 31 Prozent Einfluss.“

Univ.-Prof. Dr. Werner Sacher, Die Zeit ONLINE am 6. April 2010

 

Die unterschiedliche Sozialisations- und Bildungsgeschichte von Kindern unterschiedlicher sozialer Herkunft schlägt sich in ihren schulischen Leistungen bereits zu Beginn der Schullaufbahn nieder ...

„Die unterschiedliche Sozialisations- und Bildungsgeschichte von Kindern unterschiedlicher sozialer Herkunft schlägt sich in ihren schulischen Leistungen bereits zu Beginn der Schullaufbahn nieder.“

Univ.-Prof. Dr. Kai Maaz, „Genese sozialer Ungleichheit“. In: „Der Übergang von der Grundschule in die weiterführende Schule“ (2010), S. 30

 

The effectiveness of education depends on the amount of time that is available for both teaching and learning ...

„The effectiveness of education depends on the amount of time that is available for both teaching and learning. Learning and teaching time can be greatly diminished in schools where children have problems inside or outside the home that interrupt the teaching and learning process.“

Univ.-Prof. Dr. Jaap Dronkers, „Features of Educational Systems as Factors in the Creation of Unequal Educational Outcomes“. In: Dronkers (Hrsg.), „Quality and Inequality of Education“ (2010), S. 307

 

Good parenting matters more ...

„It is family background, parental education, good parenting and the opportunities for learning and development in those crucial years that together matter more to children than money, in determining whether their potential is realised in adult life.“

Frank Fields, „The foundation years: Preventing poor children becoming poor adults“ (2010), S. 5

 

Books at home as single most important predictor of student performance ...

„Books at home are the single most important predictor of student performance in most countries.“

Eric Hanushek u.a., „The Economics of International Differences in Educational Achievement“ (2010), S. 14

 

The Home Learning Environment in the pre-school period is one of the most powerful influences upon development ...

„The Home Learning Environment (HLE) in the pre-school period has association with all aspects of children’s cognitive and social development and for much of a child’s life is one of the most powerful influences upon development.“

Univ.-Prof. Dr. Edward Melhuish, „Why children, parents and home learning are important“. In: Sylva u. a., „Early Childhood Matters“ (2010), S. 67

 

The quality of Home Learning Environment is more important than social class or mothers‘ qualification levels ...

„Although parents‘ social class and levels of education were related to child outcomes, the quality of the HLE (Anm.: Home Learning Environment) was more important and only moderately associated with social class or mothers‘ qualification levels.“

Univ.-Prof. Dr. Edward Melhuish, „Effective pre-school provision in Northern Ireland“. In: Sylva u. a., „Early Childhood Matters“ (2010), S. 203