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Wahlmöglichkeiten müssen erhalten bleiben ...

„Zum Wohl des Kindes bedarf es auch weiterhin unterschiedlicher schulischer Settings, Wahlmöglichkeiten müssen erhalten bleiben. Dann kann jedes Kind das bekommen, was es für seine Entwicklung benötigt.“

Univ.-Prof. Dr. Bernd Ahrbeck, „Inklusion darf zu keiner Paradiesmetapher werden“, inklusion-als-problem.de am 9. Juni 2017

Im Sinne des Kindeswohls nicht vertretbar ...

„Der prinzipielle Verzicht auf spezielle Beschulungsformen (Klassen/Schulen) und die Aufgabe von Wahlfreiheiten sind aus fachlicher Sicht und im Sinne des Kindeswohls nicht vertretbar.“

Univ.-Prof. Dr. Bernd Ahrbeck, Institut für Rehabilitationswissenschaft an der Berliner Humboldt Universität, www.news4teachers.de am 26. April 2017

Längst eindeutig widerlegt, dass man durch eine Einheitsschule mehr soziale Gerechtigkeit oder Bildungsgerechtigkeit schaffen könnte ......

„Die Idee, dass man durch eine Einheitsschule mehr soziale Gerechtigkeit oder Bildungsgerechtigkeit schaffen könnte, ist längst eindeutig widerlegt worden. Helmut Fend hat mit Bedauern festgestellt, dass es keine Unterschiede zwischen einem gegliederten und einem Einheitsschulsystem bezüglich der sozialen Gerechtigkeit gibt.“

Univ.-Prof. Dr. Rainer Dollase, „Profil“ (Zeitung des dphv) vom März 2017, S. 32

Trotz eines lückenlosen Gesamtschulsystems so wenig Arbeiterkinder an den Unis wie nirgends sonst in der EU ...

„In Finnland gibt es so wenig Arbeiterkinder an den Unis wie nirgends sonst in der Europäischen Union, trotz eines lückenlosen Gesamtschulsystems.“

Univ.-Prof. Dr. Rainer Dollase, „Profil“ (Zeitung des dphv) vom März 2017, S. 32

Offenbar fördert eine intellektuell besonders fordernde und anregende Lernumwelt die Intelligenz von Schüler_innen ...

Offenbar fördert eine intellektuell besonders fordernde und anregende Lernumwelt die Intelligenz von Schüler_innen, während eine wenig anregende Lernumwelt die Intelligenz stagnieren lässt.

Univ.-Prof. Dr. Miriam Vock u. a., Umgang mit Heterogenität in Schule und Unterricht (2017), S. 38

Der Anspruch an die Lehrkräfte ist in den letzten Jahrzehnten deutlich gestiegen ...

„Der Anspruch an die Lehrkräfte ist in den letzten Jahrzehnten […] deutlich gestiegen, unter anderem durch die Anforderung, in sehr heterogenen Klassen einen Unterricht hoher Qualität durchzuführen.“

Univ.-Prof. Dr. Miriam Vock u. a., „Umgang mit Heterogenität in Schule und Unterricht“ (2017), S. 113

Ein intellektuell fordernder und anspruchsvoller Unterricht ...

„Ein intellektuell fordernder und anspruchsvoller Unterricht wirkt sich […] nicht nur auf den Wissenszuwachs aus, sondern verbessert die Intelligenz und damit die Fähigkeit, schnell neue Informationen zu erfassen und zu verarbeiten.“

Univ.-Prof. Dr. Miriam Vock u. a., „Umgang mit Heterogenität in Schule und Unterricht“ (2017), S. 38

Guter Unterricht muss zu den Lernmöglichkeiten und den Lernbedürfnissen der einzelnen Schüler_innen passen ...

„Guter Unterricht muss zu den Lernmöglichkeiten und den Lernbedürfnissen der einzelnen Schüler_innen passen. Sowohl ein Unterricht, der chronisch unterfordert als auch ein Unterricht, der beständig überfordert, ist nicht sinnvoll. Passend ist ein Unterricht dann, wenn die gestellten Anforderungen in einem Bereich liegen, der oberhalb des aktuellen Wissensstands liegt, aber auch nicht zu weit davon entfernt.“

Univ.-Prof. Dr. Miriam Vock u. a., „Umgang mit Heterogenität in Schule und Unterricht“ (2017), S. 63

Difficulties faced by language instructors in mixed-ability classes ...

„The difficulties faced by language instructors in mixed-ability classes are often numerous and invariably lead to frustrations on their part since they are unable to create a productive learning and teaching environment for their students.“

Muneerah S. Al-Subaiei, „Challenges in Mixed Ability Classes and Strategies Utilized by ELI Teachers to Cope with Them“. In: „English Language Teaching“, Vol. 10, No. 6, 2017, S. 183

Ability grouping or tracking during secondary schooling is widespread ...

Ability grouping or tracking during secondary schooling is widespread. [] Our results underline the importance of a cognitively stimulating learning environment in school to support students' cognitive development.

Dr. Karin Guill u. a., Academic tracking is related to gains in students' intelligence over four years. In: Learning and Instruction 47 (2017), S. 43

Many school systems integrate some sort of grouping of students ...

Many school systems integrate some sort of grouping of students at least during secondary schooling based on the assumption that teaching is easier and more effective in homogenous groups.

Dr. Karin Guill u. a., Academic tracking is related to gains in students' intelligence over four years. In: Learning and Instruction 47 (2017), S. 44

Gewachsene Heterogentität ...

Selbstverständlich muss die Schule der gewachsenen Heterogenität Rechnung tragen, aber das geht nicht mit beliebiger Individualisierung des Unterrichts. Das ist weder zu leisten, noch gesellschaftlich ratsam.“

Prof. Dr. Karl-Heinz Dammer, Wirtschaftswoche online am 28. September 2016

Obgleich die USA eine ‚Gesamtschule‘ mit zwölf Jahren für alle haben ...

„Obgleich die USA eine ‚Gesamtschule‘ mit zwölf Jahren für alle haben, konnten die USA das nicht zu einem Vorteil in Richtung sozialer Mobilität nutzen.“

Univ.-Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin, „Profil“ (Zeitung des dphv) vom September 2016, S. 19

Großbritannien liegt hinsichtlich der sozialen Mobilität unterhalb von südamerikanischen Ländern ...

„Großbritannien liegt hinsichtlich der sozialen Mobilität unterhalb von südamerikanischen Ländern wie Argentinien.“

Univ.-Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin, „Profil“ (Zeitung des dphv) vom September 2016, S. 20

Fast alle Gesamtschulländer haben alternative Formen der Segregation ...

„Die erhoffte soziale Chancengleichheit ist ein Irrtum. Fast alle Gesamtschulländer haben alternative Formen der Segregation entwickelt.“

Univ.-Prof. Dr. Stefan Hopmann, Kleine Zeitung online am 28. Mai 2016

Je nach dem Leistungstand unterschiedliche Kurse im gesamten anglo-amerikanischen Raum ...

„Es ist durchaus richtig, dass im gesamten anglo-amerikanischen Raum alle Schüler in eine Schule gehen, beispielsweise in eine High School, dass aber dort selbstverständlich die Schüler je nach ihrem Leistungstand unterschiedliche Kurse auf unterschiedlichen Niveaus besuchen müssen und das beginnt schon in den Middle Schools.“

Univ.-Prof. Dr. Hans Peter Klein, Wirtschaftswoche online am 1. März 2016

Stratification is actually relatively high in the United States ...

„Previous research suggests that stratification is actually relatively high in the United States, despite its comprehensive school system, due to segregation of families between regions and neighborhoods.“

Dr. Philip Parker u. a., „A Multination Study of Socioeconomic Inequality in Expectations for Progression to Higher Education“. In: „American Educational Research Journal“, February 2016, Vol. 53, No. 1, S. 11

"Längeres gemeinsames Lernen" nirgendwo die sogenannte Bildungsgerechtigkeit hergestellt ...

„Die Schulreformen mit der Wirkungsbehauptung des ‚längeren gemeinsamen Lernens‘ haben keinen Einfluss auf die unterschiedliche Schichtallokation gehabt, also nirgendwo die sogenannte Bildungsgerechtigkeit hergestellt.“

Univ.-Prof. Dr. Rainer Dollase, in Hanns Seidel Stifung (Hrsg.), „Akademikerschwemme versus Fachkräftemangel“ (2016), S. 33

Der Klassenraum, der jeden aufnimmt ...

„Der Klassenraum, der jeden aufnimmt und jeden anders sein lässt, ist ein Raum, in dem gerade Behinderte und Lernschwache ihr Anderssein ständig knallhart demonstriert bekommen.“

Univ.-Prof. Dr. Christoph Türcke, „Lehrerdämmerung – Was die neue Lernkultur in den Schulen anrichtet“ (2016), S. 77

Mehr soziale Gerechtigkeit ...

„Die Idee, dass man durch eine Einheitsschule mehr soziale Gerechtigkeit oder Bildungsgerechtigkeit schaffen könnte, ist längst eindeutig widerlegt worden.“

Univ.-Prof. Dr. Rainer Dollase, in Hanns Seidel Stifung (Hrsg.), „Akademikerschwemme versus Fachkräftemangel“ (2016), S. 33

Keine Unterschiede zwischen einem gegliederten und einem Einheitsschulsystem ...

„Helmut Fend (Univ.-Prof. Dr. Helmut Fend) hat mit Bedauern festgestellt, dass es keine Unterschiede zwischen einem gegliederten und einem Einheitsschulsystem bezüglich der sozialen Gerechtigkeit gibt.“

Univ.-Prof. Dr. Rainer Dollase, in Hanns Seidel Stifung (Hrsg.), „Akademikerschwemme versus Fachkräftemangel“ (2016), S. 33 

Big-Fish-Little-Pond Effect ...

„Unter der Bezeichnung Big-Fish-Little-Pond Effect konnte aufgezeigt werden, dass Schüler/innen ein geringer ausgeprägtes Selbstkonzept entwickeln, wenn sie eine Schule mit (durchschnittlich) hohem Begabungsniveau besuchten als eine Schule mit geringerem Begabungsniveau“

BIFIE (Hrsg.), „Nationaler Bildungsbericht Österreich 2015, Band 2“ (2016), S. 138

In Belgium school segregation goes beyond residential segregation ...

„In Belgium school segregation goes beyond residential segregation and reflects academic, socioeconomic, language and migrant background.“

EU-Kommission (Hrsg.), „Education and Training Monitor 2016 – Country analysis“ (2016), S. 19

Frankreich: There are large performance gaps between schools ...

Frankreich: „There are large performance gaps between schools. Disadvantaged schools benefit less from experienced teachers, and school segregation reflects socioeconomic, academic and migrant backgrounds as well as residential segregation.“

EU-Kommission (Hrsg.), „Education and Training Monitor 2016 – Country analysis“ (2016), S. 99

All modern school systems engage in some differentiation ...

„All modern school systems engage in some differentiation of the learning environment.“

Univ.-Prof. Dr. Magnus Bygren, „Ability grouping’s effects on grades and the attainment of higher education“ in „Sociology of Education“, 2016, 89(2), S. 119

37 % of 15-year-old Estonian students were in a school that always considered students’ records of academic performance for admission ...

Estland: „In the PISA 2012 sample, 37 % of 15-year-old Estonian students were in a school that always considered students’ records of academic performance for admission to the school, which is around the OECD average of 39 %.“

OECD (Hrsg.), „OECD Reviews of School Resources – Estonia“ (2016), S. 168

Estland: More than one in three 15 year-olds are in an academically selective school ...

Estland: „More than one in three 15 year-olds are in an academically selective school whose principal reported that at least students’ records of academic performance or recommendations of feeder schools is always considered for admission.“

OECD (Hrsg.), „OECD Reviews of School Resources – Estonia“ (2016), S. 64

Ability grouping becoming popular again ...

„Ability grouping within the same school appears to be becoming popular again. […] Across OECD countries, 46 % of students attend schools whose principal reported that students are grouped by ability into different classes.“

OECD (Hrsg.), „PISA 2015 Results (Volume II): Policies and Practices for Successful Schools (2016), S. 176

Greater choice to parents and students ...

„In recent decades, reforms in many countries have tended to give greater choice to parents and students, to enable them to choose the schools that meet the child’s education needs or preferences.“

OECD (Hrsg.), „PISA 2015 Results (Volume II): Policies and Practices for Successful Schools (2016), S. 126

Countries with low academic inclusion and high social inclusion ...

„Some countries and economies, such as the Netherlands, have low academic inclusion (performance varies considerably between schools) and high social inclusion (advantaged and disadvantaged students are relatively evenly distributed across schools), whereas others, like Spain, have high academic inclusion and low socio-economic inclusion.“

OECD (Hrsg.), „PISA 2015 Results (Volume II): Policies and Practices for Successful Schools (2016), S. 173

Students selected into one of the education tracks in the Netherlands ...

Niederlande: „At the end of primary school, students are selected into one of the education tracks offering practical training, pre-vocational, general and pre-university secondary education.“

OECD (Hrsg.), „PISA 2015 Results (Volume II): Policies and Practices for Successful Schools (2016), S. 174

Students assigned to various tracks in the Netherlands ...

Niederlande: „Students are assigned to various tracks based on their performance on a national examination at the end of primary school and on their primary teachers’ recommendation.“

OECD (Hrsg.), „PISA 2015 Results (Volume II): Policies and Practices for Successful Schools (2016), S. 174

Instruction in at least one subject in an ability-grouped class ...

„In Australia, Canada, Hong Kong (China), Ireland, Israel, Malta, New Zealand, Singapore, Thailand, the United Kingdom, the United States and Viet Nam, at least three in four students receive instruction in at least one subject in an ability-grouped class.“

OECD (Hrsg.), „PISA 2015 Results (Volume II): Policies and Practices for Successful Schools (2016), S. 176

High-achieving students may benefit from tracking ...

„Recent research indicates that high-achieving students may benefit from tracking and suffer losses from heterogeneous grouping.“

Brown Center (Hrsg.), „How well are American Students Learning?“ (2016), S. 20

Tracking is significantly correlated with performance ...

„Tracking is significantly correlated with performance on AP (Anm.: Advanced Placement) tests, and the positive relationship holds for the performance of black, Hispanic, and white subgroups.“

Brown Center (Hrsg.), „How well are American Students Learning?“ (2016), S. 22f

States with larger percentages of tracked eighth graders ...

„States with larger percentages of tracked eighth graders produce larger percentages of high-scoring AP (Anm.: Advanced Placement) test takers. States where tracking is less prevalent tend to have a smaller proportion of high scorers.“

Brown Center (Hrsg.), „How well are American Students Learning?“ (2016), S. 23

Children from most disadvantaged backgrounds ...

England: „Children from most disadvantaged backgrounds who attained high cognitive test scores at age 7 performed worse than their lower achieving counterparts from the least disadvantaged families by age 14-16.“

UNICEF (Hrsg.), „Poverty and Children’s Cognitive Trajectories: Evidence from the United Kingdom Millennium Cohort Study“ (2016), S. 7

One third of 16-19 year-olds in England having low basic skills ...

England: „At present, initial schooling results in one third of 16-19 year-olds in England having low basic skills, and these poor outcomes by international standards depend more heavily on parental background than in most comparable countries.“

OECD, „Building Skills for All: A Review of England“ (2016), S. 61

The Netherlands differs from other early tracking countries ...

„The Netherlands differs from other early tracking countries as it has six or seven (depending on how they are counted) “early” tracks, rather than the more usual two or three.“

OECD (Hrsg.), „Netherlands 2016 – Foundations for the Future“ (2016), S. 25

The Dutch school system is highly stratified ...

„The Dutch school system is highly stratified with extensive early tracking. Early tracking is controversial, but student outcomes in the Netherlands are good on average and in terms of equity.“

OECD (Hrsg.), „Netherlands 2016 – Foundations for the Future“ (2016), S. 63

Niederlande: Tracking by ability takes place early and is intensive ...

Niederlande: „Tracking by ability takes place early and is intensive, with more tracks than almost any other OECD country. Since the Dutch school system performs well both on equity and on average, it is harder to advance the argument for radical change to establish a comprehensive school system.“

OECD (Hrsg.), „Netherlands 2016 – Foundations for the Future“ (2016), S. 39

Secondary schools in the Netherlands are free to select students ...

„Secondary schools in the Netherlands are free to select students and impose additional selection requirements that may go beyond the primary school’s advice.“

OECD (Hrsg.), „Netherlands 2016 – Foundations for the Future“ (2016), S. 68

Across OECD countries, more than 70 % of students are grouped by ability for mathematics classes ...

„Across OECD countries, more than 70 % of students attend schools whose principal reported that students are grouped by ability for mathematics classes.“

OECD (Hrsg.), „Equations and Inequalities“ (2016), S. 14

In Croatia, Hong Kong-China, Japan and the Netherlands, over 90 % of students attend selective schools ...

„In Croatia, Hong Kong-China, Japan and the Netherlands, over 90 % of students attend selective schools, i.e. schools where student academic performance and/or recommendations from feeder schools are always considered for admission.“

OECD (Hrsg.), „Equations and Inequalities“ (2016), S. 88

Most school systems aim to improve the effectiveness of teaching by sorting students ...

„Most school systems aim to improve the effectiveness of teaching by sorting students into relatively homogeneous groups according to their level of achievement.“

OECD (Hrsg.), „Equations and Inequalities“ (2016), S. 90

In several countries, within-schools ability grouping has increased ...

„In several countries, within-schools ability grouping has increased with the decline or the postponement of between-school tracking.“

OECD (Hrsg.), „Equations and Inequalities“ (2016), S. 96

Grouping students by ability ...

„Grouping students by ability within schools is another way of addressing students’ differences in readiness to learn.“

OECD (Hrsg.), „Equations and Inequalities“ (2016), S. 99

Ability grouping is relatively widespread across OECD countries ...

„Ability grouping is relatively widespread across OECD countries, with more than 70 % of students attending schools whose principal reported that students are grouped by ability for mathematics classes. Over 95 % of students in Australia, Ireland, Israel, Kazakhstan, Malaysia, New Zealand, the Russian Federation, Singapore and the United Kingdom attend such schools.“

OECD (Hrsg.), „Equations and Inequalities“ (2016), S. 99

Two thirds of top doctors were educated at independent schools in England ...

England: „In medicine, nearly two thirds (61 %) of top doctors were educated at independent schools, nearly one quarter at grammar schools (22 %) and the remainder (16 %) comprehensives. […] In journalism, about half (51 %) of the country’s leading journalists were educated privately, less than one in five (19 %) went to comprehensives.“

Sutton Trust (Hrsg.), „Leading People 2016 - The educational backgrounds of the UK professional elite“ (2016), S. 2

The educational backgrounds of the UK professional elite ...

England: „Over the last twenty-five years, 19 winners of the Nobel Prize have been born in the UK. Of those educated in the UK, 44 % attended independent schools, 50 % grammar schools and just over 6% went to comprehensives.“

Sutton Trust (Hrsg.), „Leading People 2016 - The educational backgrounds of the UK professional elite“ (2016), S. 41

In der Praxis niemals schulische Ungleichheit behoben ...

„Entwürfe für eine gemeinsame, homogene Beschulung aller Schüler lassen sich freilich kontinuierlich bis ins 17. Jahrhundert zurückverfolgen, jedoch ebenso die Tatsache, dass sie in der Praxis niemals schulische Ungleichheit behoben haben.“

Univ.-Prof. Dr. Stefan Hopmann, „Das „Equity-Paradox““. In: „Rademacher u. a., „Bildungsqualen“ (2015), S. 96f

Im Zuge integrierter Strukturen herrschen alles andere als homogene Zustände vor ...

„Im Zuge integrierter Strukturen herrschen alles andere als homogene Zustände vor. Stattdessen treten andere, scheinbar ‚legitimere‘ Differenzierungsmechanismen zu Tage: Differenzierungen nach Trägerschaft (z.B. privat versus öffentlich), nach Programm (Montessori, bilinguale, musisch, etc.), nach Sozialgeographie (Konzentration ‚gebildeter Schichten‘ im Einzugsbereich als ‚gut‘ angesehener Schulen) oder der Reproduktion von Unterschieden durch die Investition in nächst höhere Bildungsabschlüsse (Universität) sind keine Seltenheit.“

Univ.-Prof. Dr. Stefan Hopmann, „Das „Equity-Paradox““. In: „Rademacher u. a., „Bildungsqualen“ (2015), S. 97

Schulformspezifische Anforderungs- bzw. Leistungsmilieus bieten am ehesten leistungsförderliche Umgebungen ...

„Schulformspezifische Anforderungs- bzw. Leistungsmilieus bieten am ehesten leistungsförderliche Umgebungen für den effektiven Umgang mit Heterogenität. Zugleich garantieren solche differentiellen Entwicklungsmilieus größtmögliche Chancengerechtigkeit im Bildungsgang. Wissenschaftliche Belege für gegenteilige Behauptungen konnten trotz jahrzehntelanger Bemühungen bisher nicht erbracht werden.“

Univ.-Prof. Dr. Kurt Heller, „Begabungsförderung und Schulleistung“. In: „Katholische Bildung“, 2012, Heft 7/8, S. 305

Kinder kommen mit Erfahrungs- und Entwicklungsunterschieden ...

„Kinder kommen mit Erfahrungs- und Entwicklungsunterschieden von drei bis vier Jahren in die Schule. Was kann da ein gleicher Unterricht für alle bewirken, wie er heute noch in vielen Schulen üblich ist – und durch die Standardisierung eher wieder zunehmen wird?“ Univ.-Prof. Dr. Hans Brügelmann, „Vermessene Schulen – standardisierte Schüler“ (2015), S. 49

Alle Gesamtschulsysteme haben andere Modi der Segregation entwickelt ...

„Alle Gesamtschulsysteme haben andere Modi der Segregation entwickelt. Der einfachste und banalste, der übrigens im Moment massiv im Vormarsch ist – da gibt es eine wunderbare 16-Cities-Studie, die sechzehn Großstädte in mehreren Ländern vergleicht –, ist Trägerschaft: öffentlich, privat, frei.“

Univ.-Prof. Dr. Stefan Hopmann, „Bildungsreform 2015 – Fortschritt oder Rückschritt?“, Keynote beim „Weis[s]en Salon“ vom 10. Dezember 2015

Wenn nach Leistung differenziert unterrichtet wird ...

„Wenn nach Leistung differenziert unterrichtet wird, gibt es weniger große Unterschiede zwischen Migranten und Nicht-Migranten, als wenn nicht leistungsdifferenziert unterrichtet wird.“

Univ.-Prof. Dr. Janna Teltemann, „Profil“ (Zeitung des dphv), November 2015, S. 13

Die Verfechter eines Modells heterogener Lerngruppen ...

„Die Verfechter eines Modells heterogener Lerngruppen können den Nachweis über deren positive Wirkung für Motivation und Lernleistung nicht erbringen und sie liefern auch kein didaktisches Modell für den Umgang mit Verschiedenheit in der unterrichtlichen Praxis.“

Univ.-Prof. Dr. Dieter Neumann, „Profil“ (Zeitung des dphv) vom November 2015, S. 34

Das Aptitude-Treatment-Interaction (ATI)-Modell ...

„Die für einen optimalen Schulerfolg notwendige Passung (sog. matching) zwischen individuellen Lernvoraussetzungen sowie schulischen Lern- und Leistungsanforderungen gelingt im Sinne des Aptitude-Treatment-Interaction (ATI)-Modells in homogeneren Lerngruppen besser als in stark heterogenen Begabungs- und Leistungsgruppen. Zudem wird damit das Prinzip der Chancengerechtigkeit nachweislich stärker unterstützt als in Einheitsschulen.“

Univ.-Prof. Dr. Kurt Heller, „news&science“, Ausgabe 2, 2015, S. 8

Der Schereneffekt in leistungsheterogenen Lerngruppen ...

„Vor allem in leistungsheterogenen Lerngruppen werden im Sinne des Schereneffektes leistungsstärkere Schüler/innen stetig besser und leistungsschwächere zunehmend schwächer, sofern deren Vorkenntnis- bzw. Wissensdefizite nicht rechtzeitig beseitigt werden.“

Univ.-Prof. Dr. Kurt Heller, „news&science“, Ausgabe 2, 2015, S. 8

Aufholen zwischen 10 und 15 ...

„Beim Vergleich dieser beiden Studien zeigt sich, dass die Effektstärke des Leistungsunterschieds zwischen Schülerinnen und Schülern mit und ohne Migrationshintergrund am Ende der Grundschule deutlich höher liegt als bei PISA.“

BIFIE (Hrsg.), „PIRLS & TIMSS 2011“ (2015), S. 79

Es gibt verschiedene Formen von ‚Gesamtschulen‘...

„Es gibt verschiedene Formen von ‚Gesamtschulen‘ und nicht alle diese Systeme führen zu hohen Leistungen und hoher sozialer Gerechtigkeit, Finnland ist eher eine Ausnahme als die Regel; neben der Zusammenfassung aller SchülerInnen in einer Schule.“

Dr. Lorenz Lassnigg, „Politics – Policy – Practice. Eckpunkte einer sinnvollen Weiterentwicklung des Schulwesens“ (2015), S. 115 

USA: Class-based disparities ...

USA: „Since the 1970s, increasing class-based residential segregation has been translated into de facto class-based school segregation. Schoolchildren from the top half of the income distribution increasingly attend private schools or live in better school districts.“

Univ.-Prof. Dr. Robert Putnam, „Our Kids: The American Dream in Crisis“ (2015), S. 39

USA: Residential sorting by income ...

USA: „Residential sorting by income over the last 30 to 40 years has shunted high-income and low-income students into separate schools. […] Most parents now pay close attention to it when deciding where to live. This is true even of parents who have only modest educations themselves.“

Univ.-Prof. Dr. Robert Putnam, „Our Kids: The American Dream in Crisis“ (2015), S. 163

USA: Houses near a high-scoring public school cost more ...

USA: „Houses near a high-scoring public school cost more than $200,000 more than comparable houses near low-scoring schools.“

Univ.-Prof. Dr. Robert Putnam, „Our Kids: The American Dream in Crisis“ (2015), S. 164

USA: Better teachers in upper-income schools ...

USA: „Better teachers, who can have a substantial effect on student success in later life, are disproportionately found in upper-income, high-performance schools, whereas more transient, less capable teachers are disproportionately found in lower-income, low-performance schools.“

Univ.-Prof. Dr. Robert Putnam, „Our Kids: The American Dream in Crisis“ (2015), S. 172

On average across 26 EU 13 % of 15-year-olds are in schools reporting that students are grouped by ability within their Mathematics classes ...

„On average across 26 EU 13 % of 15-year-olds are in schools reporting that students are grouped by ability within their Mathematics classes in all classes; 33 % are in schools whose students are grouped by ability within their classes in some classes and 54 % are in schools reporting they are not grouped by ability within any of their classes.“

EU-Kommission (Hrsg.), „Teaching Practices in Primary and Secondary Schools in Europe“ (2015), S. 76

When students are presented with information and materials beyond their current skill level ...

„When students are presented with information and materials beyond their current skill level, they become frustrated and may engage in behaviours that avoid engagement in the lesson.“

Gabriela Moriconi u. a., „Supporting teachers and schools to promote positive student behaviour in England and Ontario (Canada)“ (2015), S. 14

In the United Kingdom over 94 % of 15-year-olds are grouped by ability within their Mathematics classes ...

„In the United Kingdom over 94 % of 15-year-olds are in schools where school principals reported that students are grouped by ability within their Mathematics classes for all or some classes.“

EU-Kommission (Hrsg.), „Teaching Practices in Primary and Secondary Schools in Europe“ (2015), S. 76

Clear advantage for children who attend a Grammar or a private secondary school ...

England: „We find a clear advantage for children who attend a Grammar or a private secondary school.“

Dr. Abigail McKnight, „Downward mobility, opportunity hoarding and the ‚glass floor‘“ (2015), S. 40

In primary education, differentiation is a topic of great concern ...

„In primary education, differentiation is a topic of great concern to teachers. […] The desire to fit their instruction to the needs of individual students has led to some widely adopted grouping practices in primary education.“

Dr. Marjolein Deunk u. a., „Differentiation within and across classrooms“ (2015), S. 26

Setting or regrouping is used frequently in some countries ...

„Setting or regrouping is used frequently in some countries such as the United Kingdom and Australia. This is mostly true in the upper primary school grades. For instance, almost 40 percent of grade 5 and 6 teachers in the United Kingdom use setting for mathematics instruction.“

Dr. Marjolein Deunk u. a., „Differentiation within and across classrooms“ (2015), S. 26

Die sich häufenden Misserfolge führen zu Motivationsverlusten ...

„Die sich häufenden Misserfolge, Frustrations- und Stigmatisierungsgefühle und andauernde Konfliktsituationen im schulischen Alltag führen auf Seiten der Jugendlichen zu Motivationsverlusten und lassen die Jugendlichen an ihren Fähigkeiten zweifeln, die Schule bewältigen zu können.“

ihs (Hrsg.), „Ausbildung bis 18“ (2015), S. 65

Students in secondary education are generally assigned to educational tracks ...

„Students in secondary education are generally assigned to educational tracks or grouped for specific subjects, mostly language and math (setting). Tracking and setting are based on student’s cognitive abilities, leading to homogeneous classes or courses.“

Dr. Marjolein Deunk u. a., „Differentiation within and across classrooms“ (2015), S. 38

In the United States or the United Kingdom, tracking is mainly practiced as grouping ...

„In the United States or the United Kingdom, tracking is mainly practiced as grouping of students at the class or course level, while students stay in the same school.“

Prof. Dr. Florian Klapproth, „Do Algorithms Homogenize Students’ Achievements in Secondary School Better Than Teachers’ Tracking Decisions?“ in „Educatrion Policy Analysis Archives“, 23(62), 2015, S. 3

School systems with hierarchical tracks ...

„In school systems with hierarchical tracks, as they are common in some European countries (e.g., Germany, Luxembourg, Switzerland, Austria), but also in Korea, China, Brazil, Russia, and Japan, tracking does take place at the school level. In these school systems, students are allocated by teachers to different schools with different curricula and different final degrees on the basis of their achievements and interests in primary school.“

Prof. Dr. Florian Klapproth, „Do Algorithms Homogenize Students’ Achievements in Secondary School Better Than Teachers’ Tracking Decisions?“ in „Educatrion Policy Analysis Archives“, 23(62), 2015, S. 3

England: Problem of underachievement worsens in the final years of lower secondary education ...

„England’s average position in the PISA 2012 study compared to above average performance in the IEA’s Trends in International Mathematics and Science Study (TIMSS) and Progress in International Reading Literacy Study (PIRLS) of fourth and eighth graders (years 5 and 9 in the UK), indicates that the problem of underachievement worsens in the final years of lower secondary education.“

EU-Kommission (Hrsg.), „Education and Training Monitor 2015 - Country analysis“ (2015), S. 274

Ability gaps across individuals and between socio-economic groups open up at early ages ...

„Ability gaps across individuals and between socio-economic groups open up at early ages, for both cognitive and socio-emotional skills. Cognitive abilities become stable around the age of ten, suggesting that environmental conditions below this age are important and that early policy interventions pay off more than later interventions.“

Univ.-Prof. Dr. Giorgio Brunello, „Books are Forever: Early Life Conditions, Education and Lifetime Earnings in Europe“. In: „The Economic Journal“ 127 (2015), S. 287

Students with different academic abilities ...

„Students with different academic abilities and needs were less likely to attend the same school in 2012 than in 2003, on average across OECD countries.“

OECD (Hrsg.), „PISA in Focus 52“ (Juni 2015), S. 1

Eine Optimierung individueller Bildungs- und somit auch Berufs- und Lebenschancen erfordert […] ausreichende Differenzierungsangebote ...

„Eine Optimierung individueller Bildungs- und somit auch Berufs- und Lebenschancen erfordert […] ausreichende unterrichtliche und schulische Differenzierungsangebote. Diese sind mit einem radikalen Inklusionskonzept nicht ohne Leistungseinbußen (bei allen Schülerinnen/Schülern) zu ersetzen, wie vorliegende Inklusionsstudien und einschlägige Praxiserfahrungen eindrucksvoll dokumentieren.“

Univ.-Prof. Dr. Kurt Heller, „news&science“, Ausgabe 2, 2015, S. 8

A diversity of education programmes gives more chances to students ...

„A diversity of education programmes gives more chances to students to find the types of programmes that correspond to their needs, expectations and skills, and to continue education.“

OECD (Hrsg.), „OECD Skills Outlook 2015“ (2015), S. 61

People sometimes incorrectly assume that equity in education means all students should be taught the same curriculum ...

„People sometimes incorrectly assume that equity in education means all students should be taught the same curriculum, or should achieve the same learning outcomes in school.“

Univ.-Prof. Dr. Pasi Sahlberg, „Finnish Lessons 2.0“ (2015), S. 61

In tracked education systems, teachers appear to provide more equal support ...

„In tracked education systems, teachers appear to provide more equal support and caring to low and high achievers and to students from different socioeconomic backgrounds within the same school. Moreover, schools with disadvantaged student populations seem to develop an especially supportive learning environment.“

Dr. Svenja Vieluf u. a., „Who has a good relationship with the teachers? A comparison of comprehensive education systems with education systems using between-school tracking“ in „Oxford Review of Education“ (2015), Vol. 41, No. 1, S. 19

Low achievers and students from disadvantaged backgrounds ...

„Low achievers and students from disadvantaged backgrounds feel less supported than their schoolmates in education systems that teach students in comprehensive schools, while no such within-school disparities were observed in tracked education systems.“

Dr. Svenja Vieluf u. a., „Who has a good relationship with the teachers? A comparison of comprehensive education systems with education systems using between-school tracking“ in „Oxford Review of Education“ (2015), Vol. 41, No. 1, S. 20

In den USA sind Formen des Tracking ziemlich selbstverständlich ...

„In den USA sind Formen des Tracking beispielsweise ziemlich selbstverständlich bis in die Grundschule hinein verbreitet.“

Dr. Lorenz Lassnigg u. a., „Das österreichische Modell der Formation von Kompetenzen im Vergleich“ in Statistik Austria (Hrsg.), „Schlüsselkompetenzen von Erwachsenen – Vertiefende Analysen der PIAAC-Erhebung 2001/12“ (2014), S. 61

Tracking is commonplace in the majority of American high schools ...

„Tracking, the practice of grouping students by achievement levels into differentiated curricula, is commonplace in the majority of American high schools. […] “Tracking” also exists in many other countries. In some of these countries (including other Anglo countries and some Nordic countries), tracking is similar to that in the United States and consists of offering courses at varying levels of difficulty in one or more subjects within a school.“

Univ.-Prof. Dr. Anna Chmielewski, „An International Comparison of Achievement Inequality in Within- and Between-School Tracking Systems“ in „American Journal of Education“, Vol. 120, No. 3 (2014), S. 293

The countries with the highest rates of course-by-course tracking ...

„The countries with the highest rates of course-by-course tracking are Anglo countries (the United States, Australia, Canada, the United Kingdom, and New Zealand).“

Univ.-Prof. Dr. Anna Chmielewski, „An International Comparison of Achievement Inequality in Within- and Between-School Tracking Systems“ in „American Journal of Education“, Vol. 120, No. 3 (2014), S. 297

Ability grouping across classes ...

„Ability grouping across classes is used relatively often in Sweden: 57 % of students are in schools with one form of grouping used for all classes.“

OECD (Hrsg.), „Resources, Policies and Practices in Sweden’s Schooling System“ (2014), S. 17

The influence of parental education ...

„The influence of parental education on the educational performance of migrants is weaker in highly and moderately differentiated education systems than in comprehensive systems.“

Univ.-Prof. Dr. Jaap Dronkers u. a., „Migrant pupils’ scientific performance“ (2014), S. 19f

Kinder sollten gefordert und gefördert werden ...

„Kinder sollten gefordert und gefördert werden, damit sich für jeden das maximal mögliche Niveau kognitiver Grundfähigkeiten herausbilden kann. Fordern und fördern heißt, dass den jeweiligen Prädispositionen entsprechende Angebote gemacht werden, die weder unter- noch überfordern.“

Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina (Hrsg.), „Frühkindliche Sozialisation“ (2014), S. 88

Teaching to a wide range of student abilities ...

„Teaching to a wide range of student abilities in one classs can also be a challenge.“

OECD (Hrsg.), „TALIS 2013 Results“ (2014), S. 190

Educating a class where students have a similar achievement level ...

„Educating a class where students have a similar achievement level has been seen as more efficient and less demanding for the teacher than educating a class with students with very heterogeneous achievement levels.“

Paule Schaltz u. a., „The Effect of Ability-based Tracking in Secondary School on Subsequent School Achievement“ in „British Journal of Education, Society & Behavioural Science“ 4(4), 2014, S. 442

Hollands differenziertes Schulwesen ...

„In secondary education, the highest performing Dutch students seem to catch up with their international peers to some extent, which could be due to ability tracking.“

Univ.-Prof. Dr. Henry Levin u. a., „Does educational privatisation promote social justice?“ in „Oxford Review of Education“, 2013, Vol. 39, No. 4, S. 524

Besondere Herausforderung für den schulischen Alltag ...

„Bei der Zusammensetzung von Klassen wird eine starke Heterogenität der Schülerschaft vielfach als besondere Herausforderung für den schulischen Alltag und die Lern- und Vermittlungsprozesse angesehen.“

Dr. Kerstin Drossel u. a., „Merkmale der Lehr- und Lernbedingungen im Primarbereich“ in in Univ.-Prof. Dr. Wilfried Bos u. a., „TIMSS 2011“ (2012), S. 188

Die beruflichen Ziele nicht ausreichend erreicht ...

„Jenseits der personalen Leistungsvoraussetzungen auf Seiten der Lehrkräfte führen die Heterogenität der Leistungsvoraussetzung ihrer Schüler, die Klassengröße und die Fülle der zu behandelnden Themen dazu, dass selbst bei gegebener Kooperationsbereitschaft auf allen Seiten die beruflichen Ziele nicht ausreichend erreicht werden können.“

Univ.-Prof. Dr. Bernhard Sieland, „Wie gehen Lehrkräfte mit Belastungen um?“ in Rothland (Hrsg.), „Belastung und Beanspruchung im Lehrerberuf“ (2012), Seite 207

Between-class achievement grouping is common in high schools ...

„Between-class achievement grouping is common in high schools, and is also practised in a number of primary schools in various countries.“

Suzanne Macqueen, „Academic outcomes from between-class achievement grouping: the Australian primary context“ in „Australian Educational Researcher“ 39, 2012, S. 59

Secondary schooling is generally characterized by the grouping of learners ...

„Unlike most elementary school systems, secondary schooling is generally characterized by the grouping of learners in one way or another, based on the rationale that teaching is easier and more effective in groups of students with more homogeneous abilities and interests.“

Dr. Michael Becker u. a., „The Differential Effects of School Tracking on Psychometric Intelligence“ in „Journal of Educational Psychology“, 2012, Vol. 104, No. 3, S. 684

High-quality and demanding learning environments and schools are important ...

„High-quality and demanding learning environments and schools are important – not only for content-specific knowledge and skills but also for more general cognitive abilities that are not taught (directly) in the classroom.“

Dr. Michael Becker u. a., „The Differential Effects of School Tracking on Psychometric Intelligence“ in „Journal of Educational Psychology“, 2012, Vol. 104, No. 3, S. 696

Students’ expectations are more realistic in education systems that separate students into different types of schools ...

„In education systems that separate students into different types of schools, students’ expectations are more realistic than in systems that have a comprehensive approach to schooling at the primary and lower secondary levels.“

OECD (Hrsg.), „Grade Expectation“ (2012), S. 26

It is no longer seen as adequate to provide equal access to the same ‚one size fits all‘ educational opportunity ...

„Increasingly, it is no longer seen as adequate to provide equal access to the same ‚one size fits all‘ educational opportunity. More and more, the focus is shifting towards providing education that promotes equity by recognising and meeting different educational needs.“

OECD (Hrsg.), „Equity and Quality in Education“ (2012), S. 17

Singapore’s Primary School leaving Examination at the end of Year 6 ...

„Singapore’s Primary School leaving Examination at the end of Year 6 is not just one more standardized test. It carries astonishingly high stakes. Pupils’ scores affect the status of the secondary school they or their parents might be able to choose and the stream (or track) that they will be assigned to.”

Univ.-Prof. Dr. Andy Hargreaves u. a., „The global fourth way“ (2011), S. 74

Die Frage der Klassengröße ...

„Ob der Lehrer eine tragfähige Beziehung zu seinen Schülern herstellen kann, hängt wesentlich von der Größe und Zusammensetzung der Klasse ab. Ist diese zu groß oder zu heterogen, so ist es auch für einen hoch kompetenten Lehrer schwer oder sogar unmöglich, für alle Kinder emotional ausreichend verfügbar zu sein. Zwangsläufig gehen Kinder verloren, weil sie sich nicht aufgehoben fühlen. Die Frage der Klassengröße ist vordergründig eine finanzpolitische, letztlich aber eine bildungspolitische, denn sie bestimmt die Qualität der Schule wesentlich mit.“

Univ.-Prof. Dr. Remo Largo, „Lernen geht anders. Bildung und Erziehung vom Kind her denken“ (2010), S. 127f

Lack of challenge is usually considered the main cause of boredom in gifted students ...

„While there are many possible causes for boredom in school, lack of challenge is usually considered the main cause of boredom in gifted students.“

Univ.-Prof. Dr. Franzis Preckel u. a., „Ability grouping of gifted students: Effects on academic self-concept and boredom“ in „British Journal of Educational Psychology“ 80 (2010), 3, S. 455