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Neuer Rekordwert erreicht ...

„Im abgelaufenen Kindergartenjahr 2015/16 besuchten 63.030 Kinder unter drei Jahren eine Kinderbetreuungseinrichtung. Damit wurde wieder ein neuer Rekordwert erreicht, der Zuwachs innerhalb der letzten fünf Jahre beträgt 23.049 Kinder.“

Statistik Austria (Hrsg.), „Österreichischer Zahlenspiegel“ vom Oktober 2016, S. 3

 

Große Zuwächse bei den Betreuungszahlen der 0- bis 2-Jährigen ...

„Bei den Betreuungszahlen der 0- bis 2-Jährigen werden im Fünfjahresvergleich bei allen Bundesländern große Zuwächse verzeichnet, der größte in Wien mit 77,1 % (2015/16: 25.727 betreute Kinder, 2010/11: 14.528).“

Statistik Austria (Hrsg.), „Österreichischer Zahlenspiegel“ vom Oktober 2016, S. 3

 

Kinder in den ersten beiden Lebensjahren ...

„Die Betreuungsquote bei dieser Altersgruppe liegt in der Bundeshauptstadt mittlerweile bei 45,1 %.“

Statistik Austria (Hrsg.), „Österreichischer Zahlenspiegel“ vom Oktober 2016, S. 3

 

Der empirische Beleg, dass Kinderkrippen besser seien als die elterliche Erziehung, fehlt ...

„Es gibt […] wichtige und weitreichende persönliche, familiäre, wirtschaftliche oder auch politische Gründe für den Besuch und den Ausbau von Kinderkrippen, aber der empirische Beleg, dass diese Form der Kinderbetreuung per se besser sei als die elterliche Erziehung, lässt sich nicht führen.“

Univ.-Prof. Dr. Klaus Zierer, „Gerechte Ungleichheit?“. In: Klaus Zierer u. a., „Die pädagogische Mitte“ (2016), S. 196

 

Eine zu lange Betreuung in der Krippe führt besonders bei Jungen zu deutlichen Verhaltensproblemen ...

„In einer Langzeitstudie des amerikanischen National Institute of Child Health and Human Development hat sich gezeigt, dass eine zu lange Betreuung in der Krippe besonders bei Jungen zu deutlichen Verhaltensproblemen führt.“

Axel Becker, „Die Toleranzfalle“ (2016), S. 214

 

Betreuungsquote in den ersten beiden Lebensjahren ...

„Bei Kindern von 0 bis 2 Jahren hat sich die Betreuungsquote in Österreich seit 1995 von 4,6 % auf 23,8 % verfünffacht.“

Statistik Austria (Hrsg.), „Bildung in Zahlen 2014-15, Schlüsselindikatoren und Analysen“ (2016), S. 22

 

Die Betreuungsquote […] der 3-Jährigen auf mittlerweile 84,0 % ...

„Die Betreuungsquote […] der 3-Jährigen erhöhte sich seit 1995 von 45,3 % auf mittlerweile 84,0 %.“

Statistik Austria (Hrsg.), „Bildung in Zahlen 2014-15, Schlüsselindikatoren und Analysen“ (2016), S. 22

 

Where there is publicly-funded universal ECE (Anm.: Early Childhood Education), the enrollment level is very high ...

„In Denmark and Estonia, where there is publicly-funded universal ECE (Anm.: Early Childhood Education), the enrollment level of these children is very high: in Denmark, 91 % for ECED (Anm.: Early Childhood Education für die ersten drei Lebensjahre) and 97 % for PPE (Anm.: Pre-Primary education zwischen dem 3. Geburtstag und dem Schuleintritt) and, in Estonia, 100 % for both.“

IEA (Hrsg.), „Early Childhood Policies and Systems in Eight Countries“ (2016), S. 68

 

Das soziale Verhalten und die psychische Gesundheit leiden ...

„Vor allem bei Kindern, die schon früh, also im ersten Lebensjahr, während mehr als zehn Wochenstunden in einer Krippe betreut werden, leiden das soziale Verhalten und die psychische Gesundheit.“

Dr. Albert Wunsch, www.andreas-unterberger.at am 30. April 2015

 

Mangelhafte individuelle Förderung ...

„Je früher und länger Kleinkinder in der Krippe oder anderen außerhäuslichen Betreuungs-Diensten verbringen, desto umfangreicher sollte mit mangelhafter individueller Förderung bzw. auftretenden Störungen gerechnet werden.“

Dr. Albert Wunsch, www.andreas-unterberger.at am 30. April 2015

 

Entwicklungs- und Verhaltensstörungen in den letzten Jahren signifikant zugenommen ...

„Tatsächlich haben Entwicklungs- und Verhaltensstörungen in den letzten Jahren signifikant zugenommen, die als Aufmerksamkeits-, Lern- und Aktivitätsstörungen, emotionale Regulationsstörungen und Aggression sowie sprachliche und kognitive Defizite vorrangig nach dem Schuleintritt registriert werden.“

Österreichisches Institut für Familienforschung (Hrsg.), „Betreuung, Bildung und Erziehung im Kindesalter“ (2015), S. 15

 

Parents have the right to stay at home until their youngest child reaches the age of 3 ...

Finnland: „Perhaps because parents have the right to stay at home until their youngest child reaches the age of 3, enrolment in early childhood education remains comparatively low.“

OECD (Hrsg.), „Education at a Glance. Country Note Finland (2015), S. 2

 

Hormonspiegel bei Kleinkindern, die neu in die Krippe kamen ...

„Eine Untersuchung der Universität Cambridge im Jahr 2005 ergab, dass sich der Hormonspiegel bei Kleinkindern, die neu in die Krippe kamen, in den ersten neun Tagen der Kinderbetreuung verdoppelte. Auch nach fünf Monaten wich der Wert noch deutlich von der Norm ab.“

Rainer Stadler, „Vater Mutter Staat – Das Märchen vom Segen der Ganztagsbetreuung“ (2014), S. 44

 

Werte des Stresshormons Cortisol bei Krippenkindern deutlich erhöht ...

„Dass die Werte des Stresshormons Cortisol bei Krippenkindern deutlich erhöht sind, ist unter Wissenschaftlern Konsens. Strittig ist lediglich, ob die Qualität der Einrichtung daran viel ändert. Forscher haben festgestellt, dass die Cortisolwerte von Krippenkindern eben nicht nach einigen Wochen der Eingewöhnung sinken, sondern über Monate erhöht bleiben.“

Rainer Stadler, „Vater Mutter Staat – Das Märchen vom Segen der Ganztagsbetreuung“ (2014), S. 90

 

Die beste Erziehung für Kinder ...

„Bei den bildungspolitischen Debatten zum Ausbau von Krippenplätzen gewinnt man rasch den Eindruck, als fände die beste Erziehung für Kinder in einer Krippe statt und eben nicht zu Hause. Das mag in Einzelfällen durchaus stimmen, als Pauschalaussage stimmt es aber nicht.“

Univ.-Prof. Dr. Klaus Zierer, Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 20. Dezember 2013

 

Full-time maternal employment during the first year of a child’s life is associated with poorer child outcomes ...

„Evidence based on longitudinal data from the United Kingdom and the United States generally suggests that full-time maternal employment during the first year of a child’s life is associated with poorer child outcomes, especially poorer cognitive outcomes.“

OECD (Hrsg.), „Doing Better for Families“ (2011), S. 186