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PISA results suggest that the countries with low early reading ability also have low functional literacy ...

„PISA results suggest that the countries with low early reading ability also have low functional literacy (conceptualized as the inability to comprehend the main message in grade-appropriate texts in late primary school). If students do not learn to read fluently in the early grades, there is little hope that they will develop the skills to succeed on tests like PISA or, more important, in a professional workplace.“

World Bank Group (Hrsg.), „Growing Smarter“ (2018), S. 21

 

In Singapore, students take screening tests at the beginning of grade 1 ...

„In Singapore, students take screening tests at the beginning of grade 1, and those who are behind in reading receive additional support daily.“

The World Bank (Hrsg.), „Learning to Realize Education's Promise“ (2018), S. 134

 

Leseleistung 10-Jähriger stark vom Bildungsniveau der Eltern abhängig ...

„So erreichen Kinder, die zumindest einen Elternteil mit einem universitären Abschluss haben, im Schnitt 573 Punkte, während Kinder von Eltern mit maximal Pflichtschulabschluss 477 Punkte erreichen. Die Differenz zwischen diesen beiden Gruppen beträgt somit 96 Punkte (statistisch signifikant), was mehr als einer Kompetenzstufe und damit etwa 3–4 Lernjahren entspricht.“

BIFIE (Hrsg.), „PIRLS 2016. Die Lesekompetenz am Ende der Volksschule. Erste Ergebnisse“ (2017), S. 67

Der Abstand ist im letzten Jahrzehnt von 79 auf 96 Punkte angewachsen.

 

Deutlicher Zusammenhang zwischen den Bildungsabschlüssen der Eltern und der Leseleistung der Kinder auf der 4. Schulstufe ...

„Die Bildungsstandardüberprüfung in Deutsch/Lesen/Schreiben, 4. Schulstufe, aus dem Jahr 2015 zeigt einen deutlichen Zusammenhang zwischen den Bildungsabschlüssen der Eltern und der Leseleistung der Kinder auf der 4. Schulstufe: Je höher die formale Qualifikation der Eltern, desto eher werden höhere Kompetenzstufen erreicht. Auch bei PIRLS 2016 ist wieder ein deutlicher Zusammenhang zwischen der Bildung der Eltern und den Schülerleistungen gegeben“

BIFIE (Hrsg.), „PIRLS 2016. Die Lesekompetenz am Ende der Volksschule. Erste Ergebnisse“ (2017), S. 67

 

Abhängigkeit der Leseleistung 10-Jähriger vom Bildungsniveau der Eltern ...

„Unter den Kindern mit akademisch gebildeten Eltern sind weniger als 5 % leseschwach, während dies auf fast die Hälfte (47 %) der Schüler/innen, deren Eltern maximal einen Pflichtschulabschluss aufweisen, zutrifft.“

BIFIE (Hrsg.), „PIRLS 2016. Die Lesekompetenz am Ende der Volksschule. Erste Ergebnisse“ (2017), S. 68

 

Lesekompetenz 10-Jähriger von Elternhaus geprägt ...

„Es wird deutlich, dass in jedem Land die Eltern von lesestarken Kindern wesentlich häufiger zu Hause lesen als jene der leseschwachen. In Österreich lesen 63 % der Eltern von lesestarken Kindern mindestens 6 h pro Woche, bei den Leseschwachen geben hingegen nur 28 % der Eltern eine so hohe Lesezeit an.“

BIFIE (Hrsg.), „PIRLS 2016. Die Lesekompetenz am Ende der Volksschule. Erste Ergebnisse“ (2017), S. 73

 

Das außerschulische Leseverhalten der österreichischen Kinder ...

„Das außerschulische Leseverhalten der österreichischen Kinder stellt sich im Ländervergleich sehr positiv dar. Der Anteil an 10-jährigen Kindern, die außerhalb der Schule viel Zeit mit Lesen verbringen, ist in Österreich vergleichsweise groß, während relativ wenige Schüler/innen gar nicht oder sehr selten außerhalb der Schule lesen.“

BIFIE (Hrsg.), „PIRLS 2016. Die Lesekompetenz am Ende der Volksschule. Erste Ergebnisse“ (2017), S. 106

 

Leseabstinente ...

„Mit 18 Prozent ist […] fast jeder Fünfte unter den Zwölf- bis 19-Jährigen Nichtleser und beschäftigt sich in der Freizeit überhaupt nie mit Büchern. Dieser Anteil ist bei den Jungen mit 24 Prozent mehr als doppelt so hoch wie bei den Mädchen (11 %). […] Der formale Bildungsgrad hat einen deutlichen Effekt auf das Leseverhalten der Jugendlichen: Während Jugendliche mit formal niedrigerer Bildung nur zu gut einem Viertel regelmäßig lesen, greift bei den Gymnasiasten jeder Zweite in der Freizeit regelmäßig zum Buch.“

mpfs (Hrsg.), „JIM-Studie 2017“ (2017), S. 19

 

Mädchen lesen deutlich länger als Jungen ...

„Durchschnittlich verbringen die Zwölf- bis 19-Jährigen nach eigener Schätzung 63 Minuten pro Tag (Mo-Fr) mit dem Lesen von Büchern. Mädchen lesen mit 80 Minuten deutlich länger als Jungen (47 Min.).“

mpfs (Hrsg.), „JIM-Studie 2017“ (2017), S. 21

 

28 % der Kinder zwischen 3 Monaten und 3 Jahren wird (fast) nie vorgelesen ...

„28 % der Kinder zwischen 3 Monaten und 3 Jahren wird (fast) nie vorgelesen. In bildungsfernen Familien ist der Anteil der Eltern, die (noch) nicht vorlesen, besonders hoch. Dass Eltern Lesen und Vorlesen für bedeutsam halten, reicht nicht aus, um dies von Beginn an zu tun.“

Stiftung Lesen (Hrsg.), „Vorlesen – aber ab wann?“ (2017), S. 17

 

Nur 45 Prozent der Eltern fangen innerhalb der ersten 12 Monate an, regelmäßig vorzulesen ...

„Nur 45 Prozent der Eltern fangen innerhalb der ersten 12 Monate an, regelmäßig vorzulesen.“

Stiftung Lesen (Hrsg.), „Vorlesen – aber ab wann?“ (2017), S. 23

 

Die bedeutende Rolle der sprachlichen Kompetenzen für das Fach Mathematik ...

„Für das Fach Mathematik beispielsweise konnte die bedeutende Rolle der sprachlichen Kompetenzen in verschiedenen Längsschnittstudien gezeigt werden. So zeigte sich etwa, dass bereits die sprachlichen Kompetenzen von 7-jährigen Kindern eine Vorhersage der Schulnoten erlauben, die sie drei Jahre später erhalten – und zwar nicht nur im Fach Deutsch, sondern auch in Mathematik und Sachkunde.“

Univ.-Prof. Dr. Miriam Vock u. a., „Umgang mit Heterogenität in Schule und Unterricht“ (2017), S. 21

 

Good readers have home environments that support literacy learning ...

„Parents are students’ first teachers, and 39 percent of the students had parents who reported often engaging their children in early literacy activities such as reading, talking, or singing to them as well as telling them stories and teaching them to write alphabet letters. These students had higher reading achievement than students whose parents engaged them less frequently in early literacy activities.“

IEA (Hrsg.), „PIRLS 2016. International Results in Reading“ (2017), Einleitung S. X

 

PIRLS 2016 ...

„29 percent of the students were able to perform early literacy tasks very well when they began primary school. These students had higher reading achievement in the fourth grade than their classmates who started school with only moderate literacy skills or few skills.“

IEA (Hrsg.), „PIRLS 2016. International Results in Reading“ (2017), Einleitung S. X

In Österreich sind es mit nur 13 % nicht einmal halb so viele. (Quelle: ibidem, S. 168)

 

Students whose parents reported a greater enjoyment of reading ...

„Students whose parents reported a greater enjoyment of reading had higher achievement than students with parents who liked reading less or disliked reading.“

IEA (Hrsg.), „PIRLS 2016. International Results in Reading“ (2017), S. 145

 

Positive relationship between early literacy activities at home and reading performance at the age of ten ...

„The Progress in International Reading Literacy Study (PIRLS) has demonstrated a positive relationship between early literacy activities at home and reading performance at the age of ten. The study found that children whose parents read, sang and played with alphabet toys with them on a daily basis had much higher reading performances than their peers who had minimum parental engagement in reading.“

OECD (Hrsg.), „Educational Opportunity for All“ (2017), S. 69

 

Reading stories to younger children has been shown to encourage and improve literacy development ...

„Reading stories to younger children has been shown to encourage and improve literacy development. Fifteen-year-olds who reported their experience in daily interacting with their parents through reading, singing or playing word games when they were of pre-primary school age scored higher on the PISA reading test on average across OECD countries than their peers who did not have such experiences“

OECD (Hrsg.), „Educational Opportunity for All“ (2017), S. 93

 

Noch immer liest ein Drittel aller Eltern ihren Kindern nicht regelmäßig vor ......

„Noch immer liest nach Angaben der Stiftung Lesen rund ein Drittel aller Eltern ihren Kindern nicht regelmäßig vor. Das betrifft vor allem bildungsferne Familien. Gerade dort ist der Wunsch der Kinder nach Vorlese-Zeit besonders groß – und das Fehlen nehmen viele Kinder als Defizit wahr.“

news4teachers.de am 14. Oktober 2016

 

Anteil leistungsstarker Volksschüler im Lesen nur 5 Prozent ...

„Die Lesestudie PIRLS (2011) ergab, dass der Anteil leistungsstarker Volksschüler im Lesen nur 5 Prozent betrug (Kompetenzstufe 4), womit Österreich die Schlussposition unter den 14 Vergleichsländern einnahm. Durchschnittlich gibt es 9 Prozent Spitzenleser, in Singapur sogar 24 Prozent.“

Presseaussendung des Österreichischen Zentrums für Begabtenförderung und Begabungsforschung (ÖZBF) vom 23. Juni 2016

 

Etwa 10.000 Schüler/innen ohne das Lesen sicher erlernt zu haben ...

„Insgesamt etwa 10.000 Schüler/innen beenden gemäß der D4-Überprüfung die 4. Schulstufe der Grundschule, ohne das Lesen sicher erlernt zu haben.“

BIFIE (Hrsg.), „Standardüberprüfung 2015 – Deutsch, 4. Schulstufe, Bundesergebnisbericht“ (2016), S. 38

 

Vorlesen gefällt fast allen Kindern ...

Ergebnis der Vorlesestudie 2016: „Vorlesen gefällt fast allen Kindern! Sie können davon nicht genug bekommen. Und dies unabhängig von Alter, Geschlecht oder der Sprache, die im Haushalt gesprochen wird. Entscheidend ist, dass regelmäßig vorgelesen wird.“

Stiftung Lesen (Hrsg.), „Vorlesestudie 2016“ (2016), S. 12

 

Fast alle Kinder haben das Bedürfnis, vorgelesen zu bekommen ...

Ergebnis der Vorlesestudie 2016: „Fast alle Kinder haben das Bedürfnis, vorgelesen zu bekommen – und alle Eltern können es erfüllen, unabhängig von Status und Herkunft. Das bedeutet: Vorlesen sollte für alle da sein. Es ist kein Privileg der Gebildeten, sondern erfordert in erster Linie ein wenig Zeit.“

Stiftung Lesen (Hrsg.), „Vorlesestudie 2016“ (2016), S. 42

 

Lesemotivation und das Leseselbstkonzept ...

„In Leseangeboten werden die Lesemotivation und das Leseselbstkonzept vor allem dann gefördert, wenn die Jugendlichen ein hohes Ausmaß an individueller Anerkennung erleben.“

StEG-Konsortium (Hrsg.), „Ganztagsschule: Bildungsqualität und Wirkungen außerunterrichtlicher Angebote“ (2016), S. 5

 

Reading to children is a core element ...

The multifaceted HLE (Anm.: home literacy environment) incorporates various literacyrelated activities such as parental reading behavior, library visits, teaching of letters and sounds, and owning books at home. However, reading to children is a core element of the HLE.

Dr. Frank Niklas u. a., The Sooner, the Better: Early Reading to Children (2016), S. 1f

 

Reading aloud to a child before the child reaches the age of six months appears to be advantageous ...

Although it is unlikely to make much difference whether parents start reading to children at the age of two or four months, our findings indicate that reading aloud to a child before the child reaches the age of six months appears to be advantageous to the childs linguistic development. Research shows that children are sensitive to language even prenatally, yet in the first few months after a child is born, general language experiences are more likely to make a difference than reading aloud.

Dr. Frank Niklas u. a., The Sooner, the Better: Early Reading to Children (2016), S. 8

 

Dialogic reading strategies have been shown to support children’s literacy learning ...

„In addition to the frequency the child is read to at home, the onset of reading, and the quality of the book reading itself also matter. For instance, dialogic reading strategies have been shown to support children’s literacy learning: the reader interacts with the child, asks questions, points out words and sounds, encourages remarks given by the child, and expands on the text.“

Dr. Frank Niklas u. a., „Intervention in the home literacy environment and kindergarten children’s vocabulary and phonological awareness“. In: „First Language“ (2017), Vol. 37(5), S. 434

 

Text comprehension in grade four predicts mathematical word problem solving skills in secondary school ...

„Text comprehension in grade four predicts mathematical word problem solving skills in secondary school.“

Dr. Trude Nilsen u. a., „Teacher Quality, Instructional Quality and Student Outcomes“ (2016), S. 100

 

Fewer than 25 books ...

„Some 55 % of adults with low literacy came from households in which there were fewer than 25 books.“

Univ.-Prof. Dr. Anke Grotlüschen u. a., „Adults with Low Proficiency in Literacy or Numeracy“ (2016), S. 35

 

Reading for pleasure and reading enjoyment are widely viewed as prerequisites to reading achievement and other academic and nonacademic outcomes ...

„Reading for pleasure and reading enjoyment are widely viewed as prerequisites to reading achievement and other academic and nonacademic outcomes, such as achievement in other subjects, better communication skills, reduced depressive symptoms, and increased creativity. With all of these reported benefits, especially those related to academic achievement, a focus of education policy has routinely been to find ways to motivate children to read from an early age.“

IEA (Hrsg.), „Policy Brief 9“ (Dezember 2015), S. 2

 

A significant contributor to children’s motivation to read and reading achievement is their parents’ attitudes and behaviors toward reading ...

„From an early age, a significant contributor to children’s motivation to read and reading achievement is their parents’ attitudes and behaviors toward reading. For example, studies have shown that parents’ enjoyment of reading and their reading for pleasure are related to children’s motivation to read, children’s own recreational reading, and children’s reading achievement.“

IEA (Hrsg.), „Policy Brief 9“ (Dezember 2015), S. 2

 

In ihrer Freizeit verbringen Jungen mehr Zeit mit Videospielen ...

„In ihrer Freizeit verbringen Jungen mehr Zeit mit Videospielen und weniger Zeit mit Lesen, vor allem von komplexen Texten, z.B. Romanen. Die Lesekompetenz ist das Fundament, auf dem alles weitere Lernen aufbaut. Fehlt es Schülern an Lesekompetenz, leidet auch ihre Leistung in anderen Fächern.“

OECD (Hrsg.), „PISA im Fokus 49“ (März 2015), S. 1

 

41 percent of frequent readers ages 6 to 10 were read aloud to at home ...

„Kids & Family Reading Report 2015“: „According to the report, 41 percent of frequent readers ages 6 to 10 were read aloud to at home, while only 13 percent of infrequent readers were being read to.“

New York Times online am 8. Jänner 2015

 

Die Chance der ersten Lebensjahre ...

„Zusammenfassend lässt sich sagen, dass anregungsreichere familiäre Lernumwelten, in denen z. B. häufiger vorgelesen und gelesen, Lesen und Schreiben gelehrt und eher weniger ferngesehen wird und die auch eine größere Bücher- und Kinderbücheranzahl aufweisen, zu besseren schriftsprachlichen Leistungen bei den in diesen Lernumwelten lebenden Kindern beitragen.“

Dr. Frank Niklas, „Die familiäre Lernumwelt und ihre Bedeutung für die kindliche Kompetenzentwicklung“. In: „Psychologie in Erziehung und Unterricht“, 2015, 62, S. 114f

 

Reading frequently to preschool children in the home, in particular, can contribute to give them the skills they need to be successful in school ...

„When preschool-age children are exposed to book reading, they develop the understanding of vocabulary that is not commonly used in daily oral interactions. This oral comprehension will assist them in comprehending what they will read by themselves later. […] When parents engage in shared reading with their kindergarten children, they informally teach them vocabulary words because interactions during storybook reading revolve around discussing the meaning of print. […] Reading frequently to preschool children in the home, in particular, can contribute to give them the skills they need to be successful in school.“

Dr. Luisa Araújo u. a., „Home book reading and reading achievement in EU countries“. In: „Educational Research and Evaluation“, 2015, Vol. 21, S. 424

 

Interaktives Vorlesen ...

„More than twice as many mothers with a university degree read aloud to their children than mothers who do not complete secondary education. Moreover, the former have been found to read to their children using an interactive style that involves the children in the reading, and they also ask more “why” questions.“

Dr. Luisa Araújo u. a., „Home book reading and reading achievement in EU countries“. In: „Educational Research and Evaluation“, 2015, Vol. 21, S. 425

 

Parents with a high education level report that they read to their children more often ...

„In all countries, parents with a high education level report that they read to their children more often than parents from a low education level.“

Dr. Luisa Araújo u. a., „Home book reading and reading achievement in EU countries“. In: „Educational Research and Evaluation“, 2015, Vol. 21, S. 427

 

Shared book reading ...

„This analysis for European countries suggests that high frequency of shared book reading before the beginning of primary education is related to higher student achievement, both for children from high and from low parental education backgrounds.“

Dr. Luisa Araújo u. a., „Home book reading and reading achievement in EU countries“. In: „Educational Research and Evaluation“, 2015, Vol. 21, S. 431

 

Interactive reading reduces children’s risk of school failure ...

„Several home intervention studies have shown that programmes that teach parents dialogic reading strategies reduce the literacy underachieving of children from low-SES backgrounds. Interactive reading that encourages a dialogue whereby children are prompted to respond to the information presented and the adult expands and rephrases what the child has said has been shown to reduce children’s risk of school failure.“

Dr. Luisa Araújo u. a., „Home book reading and reading achievement in EU countries“. In: „Educational Research and Evaluation“, 2015, Vol. 21, S. 431

 

Children tend to share their parents’ positive reading attitudes ...

„Children tend to share their parents’ positive reading attitudes and behaviors. In most of the 50 education systems studied, it is more common for children to enjoy reading and read frequently for fun when their parents also do so.“

IEA (Hrsg.), „Is reading contagious? Examining parents’ and children’s reading attitudes and behaviors“ (2015), S. 1

 

A significant contributor to children’s motivation to read ...

„Research shows that, from an early age, a significant contributor to children’s motivation to read and reading achievement is their parents’ attitudes and behaviors toward reading.“

IEA (Hrsg.), „Is reading contagious? Examining parents’ and children’s reading attitudes and behaviors“ (2015), S. 2

 

Reading achievement at an early age is a strong predictor ...

„Reading achievement at an early age is a strong predictor of future grades, educational attainment, and even socioeconomic status in adulthood.“

IEA (Hrsg.), „Using PIRLS Data to Investigate the Relationship of Teachers’ Instruction with Students’ Out-of-School Reading Behaviors“ (2015), S. 1

 

Eltern mit niedriger formaler Bildung haben seltener Freude am gemeinsamen Lesen ...

„In Bezug auf das gemeinsame Lesen wird deutlich, dass Eltern mit niedriger formaler Bildung deutlich seltener Freude daran haben (52 %) als Eltern mit einer hohen Formalbildung (68 %).“

AOK (Hrsg.), „AOK-Familienstudie 2014“ (2014), S. 14

 

Die Lesekompetenz 16- bis 29- Jähriger ...

„Während autochthone Jugendliche und junge Erwachsene nur zu 6,1 % kompetenzarm sind, sind dies 27,1 % bzw. 23,3 % der 1. bzw. 2. Migrationsgeneration.“

Mag. Marlene Lentner u. a., „Jugendliche und junge Erwachsene mit geringen Kompetenzen“. In: Statistik Austria (Hrsg.), „Schlüsselkompetenzen von Erwachsenen – Vertiefende Analysen der PIAAC-Erhebung 2001/12“ (2014), S. 286

 

Educational activities such as reading a story ...

„Educational activities such as reading a story, being talked to, or helping with chores are the most 'productive', particularly when they are done with the parents.“

Dr. Mario Fiorini u. a., „How the Allocation of Children’s Time Affects Cognitive and Noncognitive Development“ in „Journal of Labor Economics“, 2014, vol. 32, no. 4, S. 830f

 

20 % der Volksschüler/innen in Österreich besitzen im Lesen bestenfalls Basiskompetenzen ...

„20 % der Volksschüler/innen in Österreich besitzen im Lesen bestenfalls Basiskompetenzen. In Finnland und den Niederlanden ist der Anteil halb so groß. Der Anteil Leistungsstarker im Lesen ist in Finnland, Großbritannien sowie den Vereinigten Staaten dreimal größer als in Österreich.“

BIFIE, „Nationaler Bildungsbericht - Österreich 2012; Indikatoren und Themen im Überblick“ (2013), S. 11

 

PIRLS 2011: In Österreich gibt es eine vergleichsweise große Gruppe von Volksschülerinnen und Volksschülern, denen es an grundlegenden Lesefähigkeiten mangelt ...

„Die Daten von PIRLS 2011 bestätigen, dass es in Österreich eine vergleichsweise große Gruppe von Volksschülerinnen und Volksschülern gibt, denen es an grundlegenden Lesefähigkeiten mangelt. Aus einer unzureichenden Förderung könnte diesen Kindern ein erheblicher Nachteil für ihr weiteres Leben entstehen. Umgekehrt zeigt der geringe Anteil der Leistungsstarken, dass auch in der Förderung der begabten Schüler/innen Entwicklungspotenzial steckt.“

BIFIE (Hrsg.), „Nationaler Bildungsbericht Österreich 2012“ (2013), Band 1, S. 132

 

The size of the effects of parental reading to children on the reading and other cognitive skills of their children is substantial ...

„The size of the effects of parental reading to children on the reading and other cognitive skills of their children is substantial. As indicated before, comparing it to the effect of being older in age, reading on 3-5 days per week to boys has a similar effect as being just under half a year older, whereas reading on 6-7 days per week has a similar effect as being just under one year older. For girls the effects are slightly larger relative to age than for boys, comparing to just over half a year increase in age and just over one year increase in age respectively.“

Univ.-Prof. Dr. Guyonne Kalb u. a., „ Reading to Young Children: A Head-Start in Life?“ (2013), S. 25

 

Ensuring a literate environment in the home ...

„Evidence indicates that ensuring a literate environment in the home is of the utmost importance.“

EU-Kommission (Hrsg.), „Reading Literacy in EU Countries: Evidences from PIRLS“ (2013), S. 60

 

Reading to children from birth promotes emergent literacy skills ...

„Reading to children from birth promotes emergent literacy skills like understanding that print carries a message and that in alphabetic languages letters encode speech and, above all, that reading for enjoyment is a pleasurable activity.“

EU-Kommission (Hrsg.), „Reading Literacy in EU Countries: Evidences from PIRLS“ (2013), S. 60

 

The four variables that have a strong impact on reading achievement ...

„The main findings of the PIRLS 2011 model, both for the EU as a whole and for individual countries, show that the four variables that have a strong impact on reading achievement are: home resources for learning scale, students like reading scale, recognize most of the letters of the alphabet and parental book reading.“

EU-Kommission (Hrsg.), „Reading Literacy in EU Countries: Evidences from PIRLS“ (2013), S. 55

 

Parents’ reading habits have a stronger impact on children’s reading ...

„In general, parents’ reading habits have a stronger impact on children’s reading compared to family interactions and parent’s education.“

Dr. Sabine Wollscheid, „Parents’ cultural resources, gender and young people’s reading habits“ in „International Journal about Parents in Education“, 2013, Vol. 7, No. 1, S. 69

 

Enjoyment, enthusiasm and interest in reading ...

„Acting as reading models, parents are modelling not only reading per se, but in addition, enjoyment, enthusiasm and interest in reading.“

Dr. Sabine Wollscheid, „Parents’ cultural resources, gender and young people’s reading habits“ in „International Journal about Parents in Education“, 2013, Vol. 7, No. 1, S. 71

 

Die Entwicklung der Lese- und Schreibkompetenz ...

„Die Einstellung der Eltern und ihre Unterstützung des Schriftspracherwerbs haben einen sehr großen Einfluss auf die Entwicklung der Lese- und Schreibkompetenz ihrer Kinder bis in die Sekundarschulzeit hinein. Maßnahmen mit dem Ziel, die Unterstützungsleistungen der Eltern zu verbessern, haben einen großen Einfluss auf die Lese- und Schreibkompetenz des Kindes.“

EU-Kommission (Hrsg.), „Literacy Report“ (2012), deutschsprachige Zusammenfassung, S. 6

 

An extra day per week of parent-child reading during the first ten years of life ...

„An extra day per week of parent-child reading during the first ten years of life raises a child’s performance on standardized reading tests by about half of a standard deviation.“

Univ.-Prof. Dr. Joseph Price, „The Effect of Parental Time Investments“ (2012), Abstract

 

Reading books to children ...

„Reading books to children when they are young is an effective way – and not overly time-consuming or resource-demanding – for parents to be involved in their children’s education because it helps children understand words in context and highlights the value of reading from an early age.“

Dr. Francesca Borgonovi u.a., „Parental Involvement in Selected PISA Countries and Economies“ (2012), S. 51

 

Parents play an enormously important role in supporting their children in their literacy development ...

„It is often wrongly assumed that creating a more literate environment for primary age children is just a job for schools. Parents play an enormously important role in supporting their children in their literacy development throughout their school years.“

EU-Kommission (Hrsg.), „Literacy Report“ (2012), S. 64

 

Der Leistungsvorsprung der Schülerinnen und Schüler, denen ihre Eltern in den ersten Schuljahren vorgelesen haben ...

„Der Leistungsvorsprung der Schülerinnen und Schüler, denen ihre Eltern in den ersten Schuljahren vorgelesen haben, ist unabhängig vom sozioökonomischen Hintergrund der Familien zu erkennen.“

OECD, „PISA im Fokus 10“ (November 2011), S. 1

 

The performance advantage among students whose parents read to them in their early school years ...

„Fifteen-year-old students whose parents often read books with them during their first year of primary school show markedly higher scores in PISA 2009 than students whose parents read with them infrequently or not at all. The performance advantage among students whose parents read to them in their early school years is evident regardless of the family’s socio-economic background.“

OECD (Hrsg.), „PISA in Focus 10" (November 2011), S. 1

 

Kinder mit einem in der Türkei geborenen Vater ...

„Von den Kindern mit einem in der Türkei geborenen Vater können 56 % (14 % unter und 42 % auf Level 1) im Alter von zehn Jahren nicht sinnerfassend lesen.“

Univ.-Prof. Mag. Dr. Gudrun Biffl u. a., „Schule – Migration – Gender“ (2011), S. 25

 

Die Bereitschaft der Eltern, in das Lesen der Kinder zu investieren, wichtiger, als das Leseverhalten des Erwachsenen als solches ...

„Die Bereitschaft der Eltern, in das Lesen der Kinder zu investieren, d. h. für Kinderbücher zu sorgen und mit ihrem Kind zusammen zu lesen, ist wichtiger als das Leseverhalten des Erwachsenen als solches.“

Eurydice (Hrsg.), „Leseerziehung in Europa“ (2011), S. 119

 

Shared book reading facilitates children’s vocabulary development ...

„Shared book reading may be a particularly important bedtime routine to encourage healthy cognitive development because it facilitates children’s vocabulary development, language and reading skills, and positive attitudes toward literacy.“

Dr. Lauren Hale u. a., „A Longitudinal Study of Preschoolers’ Language-Based Bedtime Routines, Sleep Duration, and Well-Being“. In: „Journal of Family Psychology“, 2011, Vol. 25, No. 3, S. 424

 

Aspects of the home learning environment that have a significant impact on children's attainment at school ...

„Several aspects of the home learning environment had a significant impact on children's attainment at school entry. These include: the frequency with which children play with letters or numbers at home, parents drawing children's attention to sounds and letters, the frequency with which parents report reading to their child, and the frequency of library visits.“

Jon Carpentieri u. a., „Family literacy in Europe” (2011), S. 46

 

Leisure reading habits of Canadian students ...

„Comparative PISA data on the leisure reading habits of Canadian students suggest that Canadian students are more likely than any other children in the world to read daily for pleasure.“

OECD (Hrsg.), „Strong Performers and Successful Reformers in Education – Lessons from PISA fort he United States“ (2011), S. 68

 

Der Anteil der Eltern am Lernerfolg der Kinder ...

„Der Anteil der Eltern am Lernerfolg der Kinder ist doppelt so hoch wie derjenige der Schule. Allein auf die Lesekompetenz eines Kindes hat die Familie 66 Prozent, die Lehrkraft hingegen nur 31 Prozent Einfluss.“

Univ.-Prof. Dr. Werner Sacher, Die Zeit ONLINE am 6. April 2010

 

Books the single most important predictor of student performance ...

„Books at home are the single most important predictor of student performance in most countries.“

Eric Hanushek u.a., „The Economics of International Differences in Educational Achievement“ (2010), S. 14