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Kinder in Bayern in Lesen, Zuhören und Orthografie signifikant über dem deutschen Mittelwert ...

„Für die im Jahr 2016 erreichten Mittelwerte im Fach Deutsch gilt, dass Kinder in Bayern in allen drei getesteten Bereichen (Anm.: Lesen, Zuhören und Orthografie) Kompetenzen zeigen, die jeweils signifikant über dem deutschen Mittelwert liegen. Gleichzeitig ist auch die Standardabweichung in Bayern in allen drei Domänen vergleichsweise gering. Im Vergleich der Länder wird in Bayern damit das wünschenswerte Befundmuster eines hohen Kompetenzniveaus bei gleichzeitig niedriger Heterogenität im Fach Deutsch durchweg am besten erreicht.“ (S. 166)

Prof. Dr. Petra Stanat u. a., „IQB-Bildungstrend 2016. Kompetenzen in den Fächern Deutsch und Mathematik am Ende der 4. Jahrgangsstufe im zweiten Ländervergleich“ (2017), S. 166

 

Bayern und Sachsen: Kompetenzmittelwerte im Fach Mathematik signifikant über dem Bundesdurchschnitt ...

„Zusammenfassend zeigt sich für das Jahr 2016 im Fach Mathematik, dass die Schülerinnen und Schüler in Bayern und in Sachsen sowohl auf der Globalskala als auch auf den Skalen für die fünf Leitideen (Anm.: Zahlen und Operationen, Raum und Form, Muster und Strukturen, Größen und Messen sowie Daten, Häufigkeit und Wahrscheinlichkeit) Kompetenzmittelwerte erreichen, die signifikant über dem Bundesdurchschnitt liegen. In Bayern ist zudem die Streuung der erreichten Kompetenzen in allen Bereichen signifikant geringer als in Deutschland insgesamt. Das Muster für Bayern zeigt, dass hier auch schwächere Schülerinnen und Schüler vergleichsweise hohe Kompetenzwerte erreichen.“

Prof. Dr. Petra Stanat u. a., „IQB-Bildungstrend 2016. Kompetenzen in den Fächern Deutsch und Mathematik am Ende der 4. Jahrgangsstufe im zweiten Ländervergleich“ (2017), S. 175

 

Integrierte Gesamtschule ...

„Während in den Stadtstaaten sowie in den Ländern Saarland und Schleswig-Holstein der Anteil der Schüler an Integrierten Gesamtschulen in der Sekundarstufe I im Schuljahr 2014/15 zwischen 40 und 65 Prozent lag, besuchten in Bayern und Sachsen jeweils weniger als 0,5 Prozent der Schüler der Sekundarstufe I eine Integrierte Gesamtschule.“

Institut der deutschen Wirtschaft Köln (Hrsg.), „Bildungsmonitor 2017“ (2017), S. 112

 

Bildung im öffentlichen Ausgabeverhalten ...

„Bayern weist Bildung im öffentlichen Ausgabeverhalten im Vergleich mit den anderen Bundesländern die zweithöchste Priorität zu.“

Institut der deutschen Wirtschaft Köln (Hrsg.), „Bildungsmonitor 2017“ (2017), S. 152

 

Integration von Flüchtlingen ...

Deutschland: „In vielen Bundesländern werden im beruflichen Bildungssystem verschiedene Modelle zur Integration von Flüchtlingen durchgeführt. Im Bildungsmonitor 2016 erreicht Bayern im Handlungsfeld ‚Berufliche Bildung‘ den Bestwert.“

Institut der deutschen Wirtschaft Köln (Hrsg.), „Bildungsmonitor 2016“ (2016), S. 112

 

Bayern, Baden-Württemberg: Tendenz zur Gruppierung Hochbegabter in separaten Klassen ...

Bayern, Baden-Württemberg: „Im Bereich der Sekundarstufe lässt sich […] zunehmend die Tendenz erkennen, dass besonders begabte Kinder in speziell zusammengesetzte Klassen wechseln. Das klassische Argument für die Gruppierung Hochbegabter in separaten Klassen ist das der angemessenen Förderung.“

Univ.-Prof. Dr. Franzis Preckel, „news&science“, Ausgabe 2, 2015, S. 36

 

Sonderpädagogische Förderung ...

Bayern: „Im Schuljahr 2013/14 wurden knapp 6 % der Schülerinnen und Schüler an den allgemeinbildenden Schulen (Förder- und Regelschulen) sonderpädagogisch gefördert. Fast drei Viertel davon besuchten ein Förderzentrum. Besonders häufig wird zu Beginn der Schullaufbahn sonderpädagogisch gefördert: Der Anteil der geförderten Schülerinnen und Schüler beträgt 8 % in der Grundschulstufe und 4 % in der Sekundarstufe.“

ISB (Hrsg.), „Bildungsbericht Bayern 2015“ (2015), S. 258

 

Förderung der beruflichen Bildung als herausragende Stärke ...

Bayern: „Die herausragenden Stärken dieses Landes liegen bei der Förderung der beruflichen Bildung (Platz 1), der Inputeffizienz (Platz 1), der Schulqualität (Platz 2), dem erfolgreichen Vermeiden von Bildungsarmut (Platz 2), der Forschungsorientierung (Platz 2) und der Ausgabenpriorisierung (Platz 3).“

Institut der deutschen Wirtschaft Köln (Hrsg.), „Bildungsmonitor 2013“ (2013), S. 87

 

Die Spanne zwischen Bayern am oberen und Bremen am unteren Ende der Skala ...

„Die Spanne (Anm.: beim Leistungsniveau der 15-Jährigen) zwischen Bayern am oberen (509 Punkte) und Bremen (469 Punkte) am unteren Ende der Skala korrespondiert mit einem Kompetenzzuwachs von etwa einem Schuljahr.“

Univ.-Prof. Dr. Wilfried Bos u. a., „IGLU 2011 - Lesekompetenzen von Grundschulkindern in Deutschland im internationalen Vergleich“ (2012), S. 92

 

Leistungsniveau der 15-Jährigen ...

„Die unteren 5 Prozent der Schülerinnen und Schüler (Anm.: beim Leistungsniveau der 15-Jährigen) in Baden-Württemberg und Bayern erreichen höchstens 360 beziehungsweise 358 Punkte, in Berlin und Bremen dagegen nur 302 beziehungsweise 298 Punkte, was einem Leistungsrückstand von etwa anderthalb Schuljahren entspricht.“

Univ.-Prof. Dr. Wilfried Bos u. a., „IGLU 2011 - Lesekompetenzen von Grundschulkindern in Deutschland im internationalen Vergleich“ (2012), S. 92

 

Leistungsschwächste Neuntklässler ...

„Die Gruppe der leistungsschwächsten Neuntklässler in Bayern und Bremen trennen bei der Rechtschreibung 90 Punkte. Das sind umgerechnet fast drei Schuljahre.“

Univ.-Prof. Dr. Olaf Köller, Empirische Bildungsforschung an der Humboldt-Universität Berlin, Die Zeit vom 24. Juni 2010