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Herkunft, Muttersprache oder finanzielle Situation und Bildungsgrad der Familie als prägende Faktoren ...

„Nur 10 bis 15 Prozent der Unterschiede lassen sich überhaupt auf Strukturen in der Schule zurückführen. Viel prägender sind Faktoren wie Herkunft, Muttersprache oder finanzielle Situation und Bildungsgrad der Familie. Wenn man also wirklich weniger Ungleichheit in der Gesellschaft schaffen will, muss man beginnen, auch Vermögen radikaler umzuverteilen.“

Univ.-Prof. Dr. Stefan Hopmann, progress-online.at am 21. Juni 2017

Von wegen „Bildung wird in Österreich besonders stark vererbt“ ...

In Wahrheit stammen in Österreich verglichen mit anderen Ländern relativ viele Studierende aus Elternhäusern, in denen weder Vater noch Mutter einen akademischen Abschluss haben, nämlich rund 67 Prozent. [] Damit liegt Österreich im europäischen Vergleich sehr gut.

Agenda Austria, Presseaussendung vom 5. Mai 2017

Längst eindeutig widerlegt ...

„Die Idee, dass man durch eine Einheitsschule mehr soziale Gerechtigkeit oder Bildungsgerechtigkeit schaffen könnte, ist längst eindeutig widerlegt worden. Helmut Fend hat mit Bedauern festgestellt, dass es keine Unterschiede zwischen einem gegliederten und einem Einheitsschulsystem bezüglich der sozialen Gerechtigkeit gibt.“

Univ.-Prof. Dr. Rainer Dollase, „Profil“ (Zeitung des dphv) vom März 2017, S. 32

In Finnland gibt es so wenig Arbeiterkinder an den Unis wie nirgends sonst ...

„In Finnland gibt es so wenig Arbeiterkinder an den Unis wie nirgends sonst in der Europäischen Union, trotz eines lückenlosen Gesamtschulsystems.“

Univ.-Prof. Dr. Rainer Dollase, „Profil“ (Zeitung des dphv) vom März 2017, S. 32

USA: Schools serving low-income students receive far fewer resources ...

USA: „Schools serving low-income students receive far fewer resources, face greater difficulties attracting qualified teachers and receive less support from parents. […] The inequalities of children's cognitive ability are substantial even before they start school and then these same disadvantaged children are placed in low-resource schools, further exacerbating the initial inequality.“

Sophia Shing u. a., „Mobile Technology Bridges the 30 Million Word Gap“. In: „Journal of Education at Practice“, Vo8, Nr. 9, 2017, S. 64

Höhere Bildungsinvestitionen und eine bessere finanzielle Ausstattung von Schulen gehen mit besseren Bildungsergebnissen einher ...

„Internationale empirische Studien bestätigen, dass höhere Bildungsinvestitionen und eine bessere finanzielle Ausstattung von Schulen mit besseren Bildungsergebnissen einhergehen. Der Effekt ist für Schüler aus wirtschaftlich schwächeren und/oder zugewanderten Familien, respektive für leistungsschwache Schüler stärker.“

Institut der deutschen Wirtschaft Köln (Hrsg.), „Bildungsmonitor 2017“ (2017), S. 15

Kinder aus sozioökonomisch schwachen Familien ...

Insbesondere Kinder aus sozioökonomisch schwachen Familien, mit geringem Vorwissen oder mit ungünstigen Lernvoraussetzungen können in offenen Lernsituationen überfordert sein und dementsprechend weniger lernen als im lehrergelenkten Unterricht.

Univ.-Prof. Dr. Miriam Vock u. a., Umgang mit Heterogenität in Schule und Unterricht (2017), S. 70f

Fähigkeiten zum selbstständigen Lernen vorauszusetzen, benachteiligt systematisch Leistungsschwächere ...

Fähigkeiten zum selbstständigen Lernen vorauszusetzen, benachteiligt systematisch Leistungsschwächere und Schüler_innen aus sozioökonomisch schwächeren Haushalten, wie die empirischen Befunde zur Wirksamkeit Offenen Unterrichts zeigen.

Univ.-Prof. Dr. Miriam Vock u. a., Umgang mit Heterogenität in Schule und Unterricht (2017), S. 74

Vorschulische Sprachförderung in Deutsch hilft Befähigungsunterschiede aufgrund der Herkunft auszugleichen ...

„Eine gute Ausbildung braucht ein gutes Fundament. Daher muss Bildung bereits im Elementarbereich beginnen. Dies gilt umso mehr für die sozioökonomisch schwächsten Glieder der Gesellschaft. Vorschulische Sprachförderung in Deutsch hilft Befähigungsunterschiede aufgrund der Herkunft auszugleichen.“

Migrationsrat für Österreich (Hrsg.), „Bericht des Migrationsrats“ (2017), Einlage „Bildung und Forschung“

Ganztagsschule hält ihre Versprechen nicht ...

„Ein systematischer Zusammenhang des Ganztagsschulbesuchs mit der Verbesserung von Schulleistungen konnte bislang nicht nachgewiesen werden. Ganztagsschulen sind zudem nicht in der Lage, herkunftsbedingte Ungleichheiten in der Bildungsförderung abzubauen.“

Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe (Hrsg.), „Deutscher Kinder- und Jugend(-hilfe) MONITOR 2017“ (2017), S. 12

In Italy, students whose parents have not attained tertiary education are much less likely to enrol in university themselves ...

Italien: „In Italy, students whose parents have not attained tertiary education are much less likely to enrol in university themselves. The effect of family background on enrolment is greater in Italy than in most other OECD countries.“

OECD (Hrsg.), „OECD Skills Strategy Diagnostic Report Italy 2017“ (2017), S. 74

Abhängigkeit vom familiären Background in Frankreich am größten ...

„On average across the OECD countries, the performance difference associated with a one-unit increase in the PISA ESCS index is equivalent to more than one year of schooling. The biggest impact of all is found in France, where a one-unit increase in the ESCS index is associated with an average improvement across the three subjects of 56 score points, the equivalent of almost two years’ schooling.“

UNICEF (Hrsg.), „Building the Future. Children and the Sustainable Development Goals in Rich Countries“ (2017), S. 41

Anmerkung: In Österreich sind es 44 Punkte, in Finnland und Deutschland 39 Punkte.

Disadvantaged students have lower levels of achievement motivation ...

In all PISA countries and economies except Belgium and Switzerland, disadvantaged students have lower levels of achievement motivation than advantaged students.

OECD (Hrsg.), PISA 2015. Students Well-Being (2017), S. 94

By the age of 3, children from low-income homes hear 30 million less words than children from more affluent families ...

„Research confirms that by the age of 3, children from low-income homes hear 30 million less words than children from more affluent families. Research has even revealed that the gap begins as early as 18 months of age.“

Sophia Shing u. a., „Mobile Technology Bridges the 30 Million Word Gap“. In: „Journal of Education at Practice“, Vol. 8, Nr. 9, 2017, S. 64

High-quality VET programmes and multiple pathways within the education system ...

High-quality VET programmes and multiple pathways within the education system, as in Austria and Germany, may provide greater opportunities for success at school and beyond, and thus neutralise the relationship between parental educational background and skills dispersion at earlier stages of education.

OECD (Hrsg.), OECD Skills Outlook 2017 (2017), S. 129

Kein messbarer Nachweis von Chancengleichheit ...

„Es gibt keinen messbaren Nachweis, dass die Ganztagsschule die Chancengleichheit fördert.“

Univ.-Prof. Dr. Stefan Hopmann, Der Standard online am 24. November 2016

Schulranking bewirkt die Entmischung der Schülerpopulation ...

„Schulranking bewirkt die Entmischung der Schülerpopulation, weil gebildete und einkommensstarke Familien ihre Kinder eher in Schulen mit höchsten Leistungsergebnissen anmelden als Eltern mit niedrigen Bildungsabschlüssen. In der Folge steigen in deren Umgebung die Haus- und Mietpreise und die besten Lehrer/innen der Schüler/innen aus benachteiligten Milieus resignieren wegen mangelnder Unterstützung und wandern in die erfolgreicheren Schulen ab.“

Univ.-Prof. Mag. Dr. Franz Rauch u. a., „Auswirkungen von Schulrankings auf Unterricht, Schulorganisation und Bildungssystem“ (November 2016), S. 23

Geringes Familieneinkommen und niedriger Bildungsabschluss der Eltern Hauptursachen für schlechte Schülerleistungen ...

„In allen Ländern erweisen sich geringes Familieneinkommen und niedriger Bildungsabschluss der Eltern als Hauptursachen für schlechte Schülerleistungen.“

Univ.-Prof. Mag. Dr. Franz Rauch u. a., „Auswirkungen von Schulrankings auf Unterricht, Schulorganisation und Bildungssystem“ (November 2016), S. 21

Lernschwächere Schüler weitaus mehr auf die Unterstützung durch Lehrkräfte angewiesen ...

„Einig ist sich die Forschung […] darüber, dass lernschwächere Schüler weitaus mehr auf die Unterstützung durch Lehrkräfte angewiesen sind als stärkere. […] Wer schon zu Hause mit der Bewältigung schulischer Aufgaben allein gelassen wird, sollte dies nicht auch noch in der Schule bleiben.“

Prof. Dr. Karl-Heinz Dammer, Wirtschaftswoche online am 28. September 2016

Großbritannien hinsichtlich der sozialen Mobilität unterhalb von südamerikanischen Ländern ...

„Großbritannien liegt hinsichtlich der sozialen Mobilität unterhalb von südamerikanischen Ländern wie Argentinien.“

Univ.-Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin, „Profil“ (Zeitung des dphv) vom September 2016, S. 20

Erhoffte soziale Chancengleichheit ...

„Die erhoffte soziale Chancengleichheit ist ein Irrtum. Fast alle Gesamtschulländer haben alternative Formen der Segregation entwickelt.“

Univ.-Prof. Dr. Stefan Hopmann, Kleine Zeitung online am 28. Mai 2016

Parents in more advantaged class positions ...

Parents in more advantaged class positions will respond to any expansion or reform of the educational system by using their own superior resources – economic, cultural and social – to whatever extent it takes to help their children retain a competitive edge in the system and in turn in the labour market.

Univ.-Prof. Dr. John Goldthorpe, The Guardian online am 12. März 2016

A situation quite new in modern British history ...

A situation is emerging that is quite new in modern British history. Young people entering the labour market today face far less favourable mobility prospects than did their parents – or their grandparents.

Univ.-Prof. Dr. John Goldthorpe, The Guardian online am 12. März 2016

Stratification is actually relatively high in the United States ...

„Previous research suggests that stratification is actually relatively high in the United States, despite its comprehensive school system, due to segregation of families between regions and neighborhoods.“

Dr. Philip Parker u. a., „A Multination Study of Socioeconomic Inequality in Expectations for Progression to Higher Education“. In: „American Educational Research Journal“, February 2016, Vol. 53, No. 1, S. 11

In the UK and Australia house prices are more expensive in the catchment area of good schools ...

„In the UK and Australia house prices are more expensive in the catchment area of good schools.“

Dr. Philip Parker u. a., „A Multination Study of Socioeconomic Inequality in Expectations for Progression to Higher Education“. In: „American Educational Research Journal“, February 2016, Vol. 53, No. 1, S. 12

Ability stratification based on geography is common in the United States ...

„Ability stratification based on geography is common in the United States, and public/private school divisions remain relatively common in Australia and Great Britain.“

Dr. Philip Parker u. a., „A Multination Study of Socioeconomic Inequality in Expectations for Progression to Higher Education“. In: „American Educational Research Journal“, February 2016, Vol. 53, No. 1, S. 24

Weder Beweise, dass in einer Ganztagsschule Kinder besser lernen, noch dass Kinder aus bildungsfernen Milieus besser gefördert werden ...

„Wer die ‚Studie zur Entwicklung von Ganztagsschulen‘ (StEG) vom Klieme, Holtappels, Rauschenbach und Stecher genau liest, stellt fest, dass es weder Beweise dafür gibt, dass in einer Ganztagsschule Kinder besser lernen, noch Kinder aus bildungsfernen Milieus besser gefördert werden und somit auf Kinder aus bildungsnahen Milieus aufschließen können.“

Univ.-Prof. Dr. Klaus Zierer, „Gerechte Ungleichheit?“. In: Klaus Zierer u. a., „Die pädagogische Mitte“ (2016), S. 192

Anteil Studierender, deren Eltern nicht AkademikerInnen sind, in Österreich vergleichsweise sehr hoch ...

„Von allen BildungsinländerInnen sind 30 % ‚AkademikerInnen-Kinder‘, d.h. dass 70 % so genannte ‚first generation students‘ sind, also Studierende, aus deren Familie zuvor noch niemand studiert hat. […] Im europäischen Vergleich zeigt sich, dass der Anteil Studierender, deren Eltern nicht AkademikerInnen sind, in Österreich vergleichsweise sehr hoch ist.“

IHS (Hrsg.), „Studierenden-Sozialerhebung 2015“ (2016), Band 2, S. 53

Bis zum Schuleintritt Unterschied von 30 Millionen gehörten Wörtern bei Kindern aus bildungsnahen Milieus im Vergleich zu Kindern aus bildungsfernen Milieus ...

„Aus Studien ist […] bekannt, dass wir bis zum Schuleintritt mit einem Unterschied von 30 Millionen gehörten Wörtern bei Kindern aus bildungsnahen Milieus im Vergleich zu Kindern aus bildungsfernen Milieus haben. Allein dadurch […], dass Eltern einen anderen Bildungsabschluss haben, sprechen sie mehr mit ihren Kindern, und die wiederum bekommen eine größere Variante von Wörtern mit. Dass der Bildungserfolg vom sozioökonomischen Status der Eltern abhängt, ist somit Naturgesetz.“

Univ.-Prof. Dr. Klaus Zierer, in Hanns Seidel Stifung (Hrsg.), „Akademikerschwemme versus Fachkräftemangel“ (2016), S. 101f

Schulreformen mit der Wirkungsbehauptung des ‚längeren gemeinsamen Lernens‘ haben keinen Einfluss auf Bildungsgerechtigkeit ...

„Die Schulreformen mit der Wirkungsbehauptung des ‚längeren gemeinsamen Lernens‘ haben keinen Einfluss auf die unterschiedliche Schichtallokation gehabt, also nirgendwo die sogenannte Bildungsgerechtigkeit hergestellt.“

Univ.-Prof. Dr. Rainer Dollase, in Hanns Seidel Stifung (Hrsg.), „Akademikerschwemme versus Fachkräftemangel“ (2016), S. 33

Deutschland gehört zu den sechs Ländern der Welt mit der stärksten sozialen Mobilität ...

„Die entscheidende Größe für eine inklusive Gesellschaft ist, dass die Korrelation zwischen Einkommen der Eltern und Einkommen ihrer Kinder nicht allzu eng ausfällt. Und hier kommt nun die große Überraschung: Deutschland gehört zu den sechs Ländern der Welt mit der stärksten sozialen Mobilität!“

Univ.-Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin, in Hanns Seidel Stifung (Hrsg.), „Akademikerschwemme versus Fachkräftemangel“ (2016), S. 82

Ausgleich von Selektionseffekten durch Ganztagsschulen nicht bestätigt ...

„Nicht bestätigt werden konnte in TIMSS 2015, dass rhythmisierte Ganztagsschulen sozial bedingte Selektionseffekte stärker ausgleichen als andere Schultypen.“

Univ.-Prof. Dr. Wilfried Bos u. a., „TIMSS 2015: Wichtige Ergebnisse im Überblick“, in Dr. Heike Wendt u. a., „TIMSS 2015. Mathematische und naturwissenschaftliche Kompetenzen von Grundschulkindern in Deutschland im internationalen Vergleich“ (2016), S. 21

Nurturing early childhood care and education serve as a foundation for equity ...

„Nurturing early childhood care and education are fundamental to quality basic education and serve as a foundation for equity. Significant disparities in early learning experiences for low-income children can set the stage for achievement gaps that persist through years of school and lead to a lifetime of missed opportunities, inequities, and even health challenges. Increasing access to quality early childhood care and education is considered an effective “equalizer”

Gillian Huebner u. a., „Beyond Survival: The Case for Investing in Young Children Globally“ (2016), S. 14

Investments in early childhood care and education are highest among poorer children ...

„Studies show that the returns on investments in early childhood care and education are highest among poorer children, for whom these programs may serve as a stepping stone out of poverty or exclusion.“

Gillian Huebner u. a., „Beyond Survival: The Case for Investing in Young Children Globally“ (2016), S. 14

Family strengthening for the poorest families is key ...

„Family strengthening for the poorest families is key to effective responses to ensure healthy and holistic child development and protection.“

Gillian Huebner u. a., „Beyond Survival: The Case for Investing in Young Children Globally“ (2016), S. 19

Wien ragt EU-weit heraus ...

„In 2014, a higher proportion of people living in cities (compared with those living in rural areas) were at risk of poverty or social exclusion: the biggest difference was recorded in Austria, where the share of people living in cities who were at risk of poverty or social exclusion was 28.3 %, some 14.2 percentage points higher than the corresponding share for people living in rural areas.“

Eurostat (Hrsg.), „Eurostat regional yearbook 2016“ (2016), S. 34

Frankreich: „Pupils’ performance is strongly linked to their socioeconomic background. Too many young people leave education with few or no qualifications.“

EU-Kommission (Hrsg.), „Education and Training Monitor 2016 – Country analysis“ (2016), S. 99

Parents with higher education tend to interact more verbally with their child ...

„Parents with higher education tend to interact more verbally with their child; they use more abstract words, more complex syntax and invite their child more often into decontextualized discourse, book-sharing and dialogical reading. Such language practices mirror the language of books and school and foster good literacy skills.“

Univ.-Prof. Dr. Kajsa Yang Hansen u. a., „Determinants of country differences in effects of parental education on children’s academic achievement“ (2016), S. 3

England: In 2015, only 20 per cent of disadvantaged pupils achieved our benchmark for secondary performance ...

England: „In 2015, only 20 per cent of disadvantaged pupils achieved our benchmark for secondary performance, compared with 45 per cent of non-disadvantaged pupils.“

Natalie Perera, Executive Director des CentreForum, „Education in England: Annual Report 2016“ (2016), S. 6

Frankreich: There are large performance gaps between schools ...

Frankreich:

„There are large performance gaps between schools. Disadvantaged schools benefit less from experienced teachers, and school segregation reflects socioeconomic, academic and migrant backgrounds as well as residential segregation.“

EU-Kommission (Hrsg.), „Education and Training Monitor 2016 – Country analysis“ (2016), S. 99

Completion rate of students and their parents’ educational attainment ...

„In France, Norway and the United States, the completion rate of students increases as their parents’ educational attainment increases. In France, the completion rate of students whose mother or father attained tertiary education is 11 percentage points higher than the completion rate of students whose parents did not attain upper secondary education. The difference is 10 percentage points in Norway and 27 percentage points in the United States.“

OECD (Hrsg.), „Education at a Glance 2016“ (2016), S. 170

White British FSM (Free School Meals) boys and girls achieve the lowest grades at GCSE ...

England: „White British FSM (Free School Meals) boys achieve the lowest grades at GCSE of any main ethnic group, with just 24 % achieving 5 A*-C grades at GCSE, inc. English and maths. […] White British FSM girls are also the lowest performing main female ethnic group, with 32% achieving the same measure.“

The Sutton Trust (Hrsg.), „Class differences: Ethnicity and disadvantage“ (2016), S. 1

London: Sozial Schwache ohne Migrationshintergrund abgehängt ...

„Across London as a whole, 63.1 % of Bangladeshi FSM pupils achieve five good GCSEs, compared to 58.6 % of Indian and 55.5 % of Pakistani. However, the average achieved by white British FSM (Anm.: Free School Meals) pupils in London is just 32.9 % on the same measure.“

The Sutton Trust (Hrsg.), „Class differences: Ethnicity and disadvantage“ (2016), S. 5

Anm.: Das sozioökonomische Niveau des Elternhauses der zugewanderten 15-Jährigen ist in Großbritannien europaweit am höchsten.

Gaps in educational attainment between rich and poor children ...

„Gaps in educational attainment between rich and poor children open up early in life and remain largely constant through the school years.“

Univ.-Prof. Dr. Ariel Kalil u. a., „Understanding the Importance of Parental Time With Children“ in „Journal of Marriage and Family“ 78 (Februar 2016), S. 262

Flandern: Schools with the most disadvantaged pupils ...

Flandern: „Schools with the most disadvantaged pupils are unable to attract the most experienced teachers and heads and face greater turnover in the teaching staff.“

EU-Kommission (Hrsg.), „Education and Training Monitor 2016 – Country analysis“ (2016), S. 19

Leider nur für Kinder ohne Migrationshintegrund ...

Österreichs Schulwesen führt 84 % der Kinder von Eltern ohne Sekundarstufe II-Abschluss zu einem Sekundarstufe II-Abschluss, was aber leider nur für Kinder ohne Migrationshintegrund gilt:

„Unter den 2544jährigen, deren Eltern im Ausland geboren wurden und die keinen Abschluss der Sekundarstufe II erreicht haben, haben 50 % ebenfalls keinen Abschluss der Sekundarstufe II (OECDSchnitt: 37 %) erreicht. Die Gleichaltrigen mit in Österreich geborenen Eltern, die keinen Abschluss der Sekundarstufe II erreicht haben, verfügen dagegen nur zu 16 % über keinen Abschluss der Sekundarstufe II (OECDSchnitt: 27 %).“

OECD (Hrsg.), „OECD Education at a Glance. Country Note Österreich“ (2016), S. 5

Bildungsgerechtigkeit neu definiert ...

„In PISA bedeutet Bildungsgerechtigkeit, dass allen Schülerinnen und Schülern, unabhängig von ihrem Geschlecht, ihrem familiären Hintergrund oder ihrem sozioökonomischen Status, qualitativ hochwertige Bildungschancen geboten werden. Nach dieser Definition bedeutet Bildungsgerechtigkeit weder, dass alle die gleichen Ergebnisse erzielen sollten, noch dass bei allen Schülerinnen und Schülern die gleichen Standardlehr- und -lernmethoden zum Einsatz kommen sollten.“

OECD (Hrsg.), „PISA 2015 Ergebnisse. Exzellenz und Chancengerechtigkeit in der Bildung“ (2016), S. 219

Größere Fairness der Bildungssysteme ...

„Bildungssysteme zeichnen sich durch größere Fairness aus, wenn die Ergebnisse der Schülerinnen und Schüler eher von ihren Fähigkeiten und von Faktoren abhängen, die sie selbst beeinflussen können, etwa von ihrem Willen oder ihrer Leistung.“

OECD (Hrsg.), „PISA 2015 Ergebnisse. Exzellenz und Chancengerechtigkeit in der Bildung“ (2016), S. 219

Was Inklusion gewährleisten soll ...

„Inklusion steht für das Ziel zu gewährleisten, dass alle Schülerinnen und Schüler, insbesondere jene aus sozioökonomisch benachteiligten Verhältnissen oder traditionell marginalisierten Gruppen, Zugang zu qualitativ hochwertiger Bildung haben und das Grundkompetenzniveau erreichen.“

OECD (Hrsg.), „PISA 2015 Ergebnisse. Exzellenz und Chancengerechtigkeit in der Bildung“ (2016), S. 218

Families are extraordinarily important for student achievement ...

„All research shows that families are extraordinarily important for student achievement. This is widely recognized, and underscores the fact that existing achievement gaps – by income and by race – cannot be looked upon as a simple reflection of differences in school or teacher quality.“

Univ.-Prof. Dr. Eric Hanushek, „School human capital and teacher salary policies“. In: „Journal of Professional Capital and Community“, 2016, Vol. 1, S. 24

Empirical evidence confirms the positive effects of extracurricular activities on schooling outcomes ...

„Empirical evidence confirms the positive effects of extracurricular activities on schooling outcomes and career prospects, and these effects tend to be largest for youth from deprived backgrounds.“

OECD (Hrsg.), „Society at a Glance 2016” (2016), S. 48

Significant inequalities in the English education system ...

„National sources point to significant inequalities based on gender, ethnicity and socioeconomic background in the English education system.“

EU-Kommission (Hrsg.), „Education and Training Monitor 2016 – Country analysis“ (2016), S. 290

37 % of 15-year-old Estonian students were in a school that always considered students’ records of academic performance for admission ...

Estland: „In the PISA 2012 sample, 37 % of 15-year-old Estonian students were in a school that always considered students’ records of academic performance for admission to the school, which is around the OECD average of 39 %.“

OECD (Hrsg.), „OECD Reviews of School Resources – Estonia“ (2016), S. 168

Inequalities already present when students enter formal schooling ...

„Many of the inequalities observed in school systems are already present when students first enter formal schooling and persist as students progress through education.“

OECD (Hrsg.), „PISA 2015 Results (Volume II): Policies and Practices for Successful Schools (2016), S. 218

Kinder von Eltern mit einem niedrigen Schulabschluss ...

„Kinder von Eltern mit einem niedrigen Schulabschluss weisen laut Bildungsbericht 2012 in der 4. Schulstufe einen Lernrückstand von mehr als zwei Schuljahren (von 21,7 Schulmonaten) gegenüber von Kindern von Eltern mit Maturaabschluss auf.“

Dr. Sabine Buchebner-Ferstl u. a., „Bildungsentscheidungen in der Familie beim Übergang von der Volksschule in die weiterführende Schule“ (2016), S. 20

Abhängigkeit der Leistungen vom Elternhaus am Ende der Volksschule ...

„10 % der Kinder von Eltern mit tertiärem Bildungsabschluss, 17 % der Kinder von Eltern mit maximal Matura, 28 % der Kinder von Eltern mit Berufsausbildung und 52 % der Kinder von Eltern mit maximal Pflichtschulabschluss erreichen die Bildungsstandards nicht oder nur teilweise.“

BIFIE (Hrsg.), „Nationaler Bildungsbericht Österreich 2015, Band 2“ (2016), S. 26

Nachwuchs der Bildungsschicht wird durch "moderne" Unterrichtsmaßnahmen favorisiert ...

„Alle ‚modernen‘ Unterrichtsmaßnahmen (sie sind natürlich nicht neu, sondern alle mindestens hundert Jahre alt) – selbstständiges Lernen, Projektarbeit, schülerkontrollierter Unterricht, eigenständiges Lernen, Gruppenarbeit etc. – favorisieren den Nachwuchs der Bildungsschicht. Stattdessen sollte man es mal mit ‚direct instruction‘, einer Form des lehrerzentrierten Unterrichts, versuchen.“

Univ.-Prof. Dr. Rainer Dollase, in Hanns Seidel Stifung (Hrsg.), „Akademikerschwemme versus Fachkräftemangel“ (2016), S. 44

Frühkindliche Bildung eine herausragende Bedeutung für spätere Bildungsperspektiven ...

„Viele Studien zeigen, dass die frühkindliche Bildung eine herausragende Bedeutung für spätere Bildungsperspektiven hat. Kinder aus Familien mit einem niedrigen sozio-ökonomischen Status oder mit Migrationshintergrund profitieren dabei in besonderem Maße von vorschulischer Bildung.“

Dr. Christina Anger u. a., „Bildungsgerechtigkeit in Deutschland - Eine Analyse der Entwicklung seit dem Jahr 2000“ (2016), S. 32

Keine Unterschiede bezüglich der sozialen Gerechtigkeit ...

„Helmut Fend (Univ.-Prof. Dr. Helmut Fend) hat mit Bedauern festgestellt, dass es keine Unterschiede zwischen einem gegliederten und einem Einheitsschulsystem bezüglich der sozialen Gerechtigkeit gibt.“

Univ.-Prof. Dr. Rainer Dollase, in Hanns Seidel Stifung (Hrsg.), „Akademikerschwemme versus Fachkräftemangel“ (2016), S. 33 

Poorer students are less likely to receive private tuition ...

Großbritannien: „Poorer students are less likely to receive private tuition. Of those aged between 11-16, 17 % of students who receive free school meals (FSM) have ever received private tuition, 26 % of students who do not receive FSM.“

Sutton Trust (Hrsg.), „Shadow schooling: Private tuition and social mobility in the UK“ (2016), S. 3

Performance gap between the richest and the poorest ...

England: „The performance gap between the richest and the poorest has remained persistently large between the mid-1980s and the mid-2000s.“

Social Market Foundation (Hrsg.), „Educational inequalities in England and Wales“ (2016)

Students’ socioeconomic status strongly related to their educational achievement ...

„In most countries, students’ socioeconomic status (SES) is strongly related to their educational achievement: the higher a student’s SES, the higher his or her achievement scores, and vice versa.“

Dr. Trude Nielsen u. a., „Are school characteristics related to equity?“ (2016), S. 1

Adults who scored at or below Level 1 in literacy ...

„Italy (85.4 %), Spain (82.6 %), Korea (79.4 %) and the Netherlands (71.8 %) have an exceptionally high proportion of adults who scored at or below Level 1 in literacy who came from families in which both parents had less than upper secondary level attainment.“

Univ.-Prof. Dr. Anke Grotlüschen u. a., „Adults with Low Proficiency in Literacy or Numeracy“ (2016), S. 34

Shanghai is one of the most equal education systems among the PISA participants ...

„Shanghai is one of the most equal education systems among the PISA participants. For example, it has the highest proportion of resilient students (19.2 percent), that is, disadvantaged students who perform among the top 25 percent of students across all participating countries and economies after controlling for socioeconomic status.“

Weltbank (Hrsg.), „How Shanghai Does It“ (2016), S. 102

Estonia and Denmark ...

„In Estonia and Denmark the enrollment level of children from low-income families exceeds the enrollment level of children in the total population.“

IEA (Hrsg.), „Early Childhood Policies and Systems in Eight Countries“ (2016), S. 66ff

Parental involvement a key factor ...

„Research shows that parental involvement is a key factor in improving children’s educational performance and that high-quality parental involvement may help reduce performance differences across socio-economic groups.“

OECD (Hrsg.), „OECD Reviews of School Resources – Austria“ (2016), S. 138

Children from most disadvantaged backgrounds ...

England: „Children from most disadvantaged backgrounds who attained high cognitive test scores at age 7 performed worse than their lower achieving counterparts from the least disadvantaged families by age 14-16.“

UNICEF (Hrsg.), „Poverty and Children’s Cognitive Trajectories: Evidence from the United Kingdom Millennium Cohort Study“ (2016), S. 7

Tracking is significantly correlated with performance on AP (Anm.: Advanced Placement) tests ...

USA: „Tracking is significantly correlated with performance on AP (Anm.: Advanced Placement) tests, and the positive relationship holds for the performance of black, Hispanic, and white subgroups.“

Brown Center (Hrsg.), „How well are American Students Learning?“ (2016), S. 22f

One third of 16-19 year-olds in England having low basic skills ...

England: „At present, initial schooling results in one third of 16-19 year-olds in England having low basic skills, and these poor outcomes by international standards depend more heavily on parental background than in most comparable countries.“

OECD, „Building Skills for All: A Review of England“ (2016), S. 61

Schulformspezifische Anforderungs- bzw. Leistungsmilieus ...

„Schulformspezifische Anforderungs- bzw. Leistungsmilieus bieten am ehesten leistungsförderliche Umgebungen für den effektiven Umgang mit Heterogenität. Zugleich garantieren solche differentiellen Entwicklungsmilieus größtmögliche Chancengerechtigkeit im Bildungsgang. Wissenschaftliche Belege für gegenteilige Behauptungen konnten trotz jahrzehntelanger Bemühungen bisher nicht erbracht werden.“

Univ.-Prof. Dr. Kurt Heller, „Begabungsförderung und Schulleistung“. In: „Katholische Bildung“, 2012, Heft 7/8, S. 305

Das Aptitude-Treatment-Interaction (ATI)-Modell ...

„Die für einen optimalen Schulerfolg notwendige Passung (sog. matching) zwischen individuellen Lernvoraussetzungen sowie schulischen Lern- und Leistungsanforderungen gelingt im Sinne des Aptitude-Treatment-Interaction (ATI)-Modells in homogeneren Lerngruppen besser als in stark heterogenen Begabungs- und Leistungsgruppen. Zudem wird damit das Prinzip der Chancengerechtigkeit nachweislich stärker unterstützt als in Einheitsschulen.“

Univ.-Prof. Dr. Kurt Heller, „news&science“, Ausgabe 2, 2015, S. 8

Geradezu naiv und sozialromantisch ...

„Geradezu naiv und sozialromantisch ist die Annahme, durch den Aufenthalt aller Schüler in einer Schule bzw. in einer Klasse würden demokratische Ansprüche und so etwas wie Bildungsgerechtigkeit für sozial und ökonomisch benachteiligte Schüler eingelöst.“

Univ.-Prof. Dr. Hermann Giesecke, „Inklusion. Ein pädagogisch-politischer Irrtum“ (2015), S. 45

USA: Increasing class-based residential segregation ...

USA: „Since the 1970s, increasing class-based residential segregation has been translated into de facto class-based school segregation. Schoolchildren from the top half of the income distribution increasingly attend private schools or live in better school districts.“

Univ.-Prof. Dr. Robert Putnam, „Our Kids: The American Dream in Crisis“ (2015), S. 39

USA: 72 percent of middle-class children know the alphabet when starting school ...

USA: „According to one national study, 72 percent of middle-class children know the alphabet when starting school, as opposed to only 19 percent of poor children.“ (S. 116)

Univ.-Prof. Dr. Robert Putnam, „Our Kids: The American Dream in Crisis“ (2015), S. 116

USA: Class-based disparities ...

USA: „Class-based disparities in cognitive, emotional, and social capabilities emerge at very early ages and remain stable over the life course, which implies that, whatever the causal factors, those factors operate most strongly in the preschool years.“

Univ.-Prof. Dr. Robert Putnam, „Our Kids: The American Dream in Crisis“ (2015), S. 117

USA: „No Child Left Behind“ und seine Folgen ...

„The achievement gap between children from high- and low-income families is roughly 30-40 percent larger among children born in 2001 than among those born twenty-five years earlier.“

Univ.-Prof. Dr. Robert Putnam, „Our Kids: The American Dream in Crisis“ (2015), S. 134

USA: Residential sorting by income ...

USA: „Residential sorting by income over the last 30 to 40 years has shunted high-income and low-income students into separate schools. […] Most parents now pay close attention to it when deciding where to live. This is true even of parents who have only modest educations themselves.“

Univ.-Prof. Dr. Robert Putnam, „Our Kids: The American Dream in Crisis“ (2015), S. 163

USA: Houses near a high-scoring public school cost more ...

USA: „Houses near a high-scoring public school cost more than $200,000 more than comparable houses near low-scoring schools.“

Univ.-Prof. Dr. Robert Putnam, „Our Kids: The American Dream in Crisis“ (2015), S. 164

USA: Socioeconomic status (SES) even more important than test scores in predicting which eighth graders would graduate from college ...

USA: „As the twenty-first century opened, a family’s socioeconomic status (SES) had become even more important than test scores in predicting which eighth graders would graduate from college. A generation earlier, social class had played a smaller role, relative to academic ability, in predicting educational attainment. Nowadays, high-scoring rich kids are very likely (74 percent) to graduate from college, while low-scoring poor kids almost never do (3 percent).“

Univ.-Prof. Dr. Robert Putnam, „Our Kids: The American Dream in Crisis“ (2015), S. 189

The roots of many cognitive and behavioral differences ...

„The roots of many cognitive and behavioral differences that appear in middle childhood and adolescence are often already present by 18 months, and their origins, we now know, lie even earlier in the child’s life.“

Univ.-Prof. Dr. Robert Putnam, „Our Kids: The American Dream in Crisis“ (2015), S. 109f

Good day care makes less difference to child development than good parenting ...

„Good day care makes less difference to child development than good parenting – but, on average, children of more educated parents get more of both.“

Univ.-Prof. Dr. Robert Putnam, „Our Kids: The American Dream in Crisis“ (2015), S. 129

Poverty still has a direct effect on child cognitive development ...

„Even after controlling for parenting investment, poverty still has a direct effect on child cognitive development, especially if the household is in poverty at birth and/or age three.“

Dr. Stacey Fox, „Better Systems, Better Chances“ (2015), S. 26

Student populations in Norway, Switzerland, Austria, and the Netherlands ...

„The student populations in Norway, Switzerland, Austria, and the Netherlands are relatively representative of the population with regard to students’ education back­ground.“

DZHW (Hrsg.), „Social and Economic Conditions of Student Life in Europe“ (2015), S. 54

Englands Erfahrung mit der Privatisierung von Schulen („academies“) ...

Englands Erfahrung mit der Privatisierung von Schulen („academies“):

„The gap between more disadvantaged pupils and others had grown wider on average in academies than in comparable maintained schools.“

Sutton Trust (Hrsg.), „The impact of academy chains on low-income students“ (2015), S. 8

Social mobility in the UK ...

„Social mobility in the UK is relatively low by international standards and has not increased over the past 40 years …“

Dr. Abigail McKnight, „Downward mobility, opportunity hoarding and the ‚glass floor‘“ (2015), S. 2

Poor rate of social mobility is a systemic problem in the UK ...

„It is important to underline that a poor rate of social mobility is a systemic problem in the UK, which originates in unequal opportunities for children according to social background from birth.“

Dr. Louise Ashley u. a., „A qualitative evaluation of non-educational barriers to the elite professions“ (2015), S. 26

The importance of out-of-school factors ...

„The importance of out-of-school factors, including students' socio-economic background and the educational level of parents or the language spoken at home cannot be overstated. Significantly reducing the proportion of low achievers, therefore, would require a combined approach that simultaneously targets a range of factors both in and out of school.“

EU-Kommission (Hrs.), „Structural Indicators for Monitoring Education and Training Systems in Europe 2015“ (2015), S. 23

Investment in human capital must start in the vital early childhood period ...

„Investment in human capital must start in the vital early childhood period and be sustained through compulsory education. This will help ensure equality of opportunity for children from disadvantaged backgrounds.“

OECD (Hrsg.), „In It Together: Why Less Inequality Benefits All“ (2015), S. 44

Incorrectly assumed ...

„People sometimes incorrectly assume that equity in education means all students should be taught the same curriculum, or should achieve the same learning outcomes in school.“

Univ.-Prof. Dr. Pasi Sahlberg, „Finnish Lessons 2.0“ (2015), S. 61

NMS not better than Hauptschule ...

NMS: „Whilst the school environment has improved overall, the level of educational achievement was not better than in the Hauptschule, the type of school being replaced. In particular, the new school system did not improve the levels of achievement of disadvantaged groups, which had been one of the main objectives.“

EU-Kommission (Hrsg.), „Education and Training Monitor 2015 - Country analysis“ (2015), S. 8

In tracked education systems teachers appear to provide more equal support ....

„In tracked education systems, teachers appear to provide more equal support and caring to low and high achievers and to students from different socioeconomic backgrounds within the same school. Moreover, schools with disadvantaged student populations seem to develop an especially supportive learning environment.“

Dr. Svenja Vieluf u. a., „Who has a good relationship with the teachers? A comparison of comprehensive education systems with education systems using between-school tracking“ in „Oxford Review of Education“ (2015), Vol. 41, No. 1, S. 19

Low achievers and students from disadvantaged backgrounds ...

„Low achievers and students from disadvantaged backgrounds feel less supported than their schoolmates in education systems that teach students in comprehensive schools, while no such within-school disparities were observed in tracked education systems.“

Dr. Svenja Vieluf u. a., „Who has a good relationship with the teachers? A comparison of comprehensive education systems with education systems using between-school tracking“ in „Oxford Review of Education“ (2015), Vol. 41, No. 1, S. 20

Educational outcomes remain closely correlated with social class ...

England: „Children from low socio-economic groups are already behind their more advantaged counterparts when they begin school. But far from narrowing this gap, the gap widens through school. Educational outcomes remain closely correlated with social class.“

Sutton Trust (Hrsg.), „The impact of academy chains on low-income students“ (2015), S. 7

Bildungsaufstieg in Deutschland ...

„The children of professionals in Germany outperform the children of professionals in Finland.“

OECD (Hrsg.), „PISA in Focus“ Nr. 36, Februar 2014, S. 1

Bessere Umweltbedingungen für alle Individuen einer Population vergrößern die Unterschiede ...

„Bessere Umweltbedingungen für alle Individuen einer Population vergrößern in der Regel die Unterschiede zwischen den Individuen, da leistungsfähigere Personen mehr von der Maßnahme profitieren als leistungsschwächere.“

Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina (Hrsg.), „Frühkindliche Sozialisation“ (2014), S. 47

Bei einem optimalen Beschulungsangebot ...

„Bei einem optimalen Beschulungsangebot treten Unterschiede aufgrund anlagebedingter Prädispositionen deutlicher zu Tage.“

Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina (Hrsg.), „Frühkindliche Sozialisation“ (2014), S. 54

Interindividuelle Unterschiede in der kognitiven Leistungsfähigkeit ...

„Auch bei günstigen Trainings- und Beschulungsmaßnahmen bleiben interindividuelle Unterschiede in der kognitiven Leistungsfähigkeit bestehen. Gleiche Umwelten machen Menschen nicht gleicher, sondern vielmehr werden in der Regel bestehende Unterschiede verstärkt.“

Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina (Hrsg.), „Frühkindliche Sozialisation“ (2014), S. 61

Access to a good education in the United States is extremely unequal ...

„In reality, access to a good education in the United States is extremely unequal. Geographic dispersion of schools leads to widespread segregation of advantaged and disadvantaged pupils.“

Dr. John Jerrim, „The Unrealistic Educational Expectations of High School Pupils“. In: „The Sociological Quarterly“ 55 (2014), S. 199f

The United States is one of the most socially unequal nations in the developed world ...

„The United States is one of the most socially unequal nations in the developed world, both in terms of educational achievement and in terms of economic measures of social mobility.“

Dr. John Jerrim, „The Unrealistic Educational Expectations of High School Pupils“. In: „The Sociological Quarterly“ 55 (2014), S. 200

The most prevailing inequalities in educational achievement in England ...

„Perhaps the most prevailing inequalities in educational achievement in England are those associated with socio-economic status (SES), ethnicity and gender.“

Univ.-Prof. Dr. Steve Strand, „Ethnicity, gender, social class and achievement gaps at age 16“ (2014), S. 2

Achievement gaps at age 16 in England ...

England: „SES gaps (Anm.: SES = Socioeconomic status) widens over the course of secondary school with students in the bottom SES quintile making -.21 SD (Anm.: SD = standard deviation) less than expected progress and those in top quintile making .20 SD more than expected progress.“

Univ.-Prof. Dr. Steve Strand, „Ethnicity, gender, social class and achievement gaps at age 16“ (2014), S. 18

Social mobility in England ...

England: „59 % of the Cabinet and 33 % of the Shadow Cabinet attended Oxbridge compared to less than 1 % of the UK population as a whole …“

Social Mobiliy and Child Poverty Commission (Hrsg.), „Elitist Britain“ (2014), S. 26

Learning outcomes in France ...

„Learning outcomes in France as measured by international assessments are below average OECD levels and are particularly unequal.“

UNESCO (Hrsg.), „Teaching and learning – Achieving quality for all“ (2014), S. 265

The influence of parental education ...

„The influence of parental education on the educational performance of migrants is weaker in highly and moderately differentiated education systems than in comprehensive systems.“

Univ.-Prof. Dr. Jaap Dronkers u. a., „Migrant pupils’ scientific performance“ (2014), S. 19f

Leistungsstarke Schüler aus dem Bildungsbürgertum ...

„Leistungsstarke Schüler aus dem Bildungsbürgertum sind in der Grundschule am wenigsten auf vollständige, explizite Erklärungen angewiesen. Sie lernen auch im offenen Unterricht. Im Zweifel können sie die fehlenden Erklärungen zu Hause erhalten. Lernschwache Schüler aus bildungsfernen Schichten können dies nicht. Sie sind die Leidtragenden des offenen Unterrichts.“

Dr. Martin Wellenreuther, „Direkte Instruktion – Was ist das, und wie geht das?“, in BELTZ (Hrsg.), PÄDAGOGIK, 66. Jahrgang, Heft 1, 2014, S. 11

USA: Einkommen der Eltern versus Schulerfolg ...

„On both math and reading tests, students at the 90th percentile of the income distribution score about 1.3 standard deviations higher than students at the 10th percentile.“

Dr. Seth Gershenson, „Do Summer Time-Use Gaps Vary by Socioeconomic Status?“ in „American Educational Research Journal“, Dezember 2013, Vol. 50, No. 6, S. 1219

Poorer educational results ...

„In most countries the schools serving populations with high levels of poverty, working-class families, immigrants, and minorities show considerably poorer educational results relative to schools enrolling students from more advantaged families.“

Univ.-Prof. Dr. Henry Levin u. a., „Does educational privatisation promote social justice?“ in „Oxford Review of Education“, 2013, Vol. 39, No. 4, S. 514

Mediennutzung bei Eltern ...

„Während Eltern mit höherem Bildungsstand die aktive Nutzung unterschiedlicher Medien […] bewusst vorleben und reflektieren, findet in Familien aus der Unterschicht eher eine passiv-konsumierende Mediennutzung statt, die sich unweigerlich auch auf Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene überträgt.“

Prof. Dr. Jutta Rump u. a., „Die jüngere Generation in einer alternden Arbeitswelt. Baby Boomer versus Generation Y“ (2013), S. 143

Not enough to simply 'keep order' to achieve excellence ...

„In order to achieve excellence, it is not enough to simply 'keep order'; the school administration and teachers as well as the students and their parents must press for academic success. A school with a positive atmosphere supportive of high achievement and a rigorous academic program can even overcome socioeconomic disadvantages.“

IEA (Hrsg.), „TIMSS and PIRLS 2011: Relationships among reading, mathematics, and science achievement at the fourth grade“ (2013), S. 113f

College educated mothers devote more time to child rearing ...

„College educated mothers – according to a comprehensive survey of the evidence from time diary studies – devote more time to child rearing than do less educated mothers, especially in child enrichment activities. They spend more time reading to children and less time watching television with them.“

Univ.-Prof. James Heckman, Nobelpreisträger des Jahres 2000 für Wirtschaftswissenschaften, bostonreview.net am 1. September 2012

Ability gaps between individuals ...

„Ability gaps between individuals and across socioeconomic groups open up at early ages, for both cognitive and socio-emotional skills. Cognitive abilities become stable around the age of 10.“

Univ.-Prof. Dr. Giorgio Brunello u. a., „Books Are Forever: Early Life Conditions, Education and Lifetime Income“ (2012), S. 12

Disadvantaged children who are doing well ...

„Disadvantaged children who are doing well in school at age 10 in Germany have access to high-quality Gymnasien, which can potentially provide the educational resources these children need to keep up academically with their more affluent peers.“

Dr. John Jerrim, „The Socio-Economic Gradient in Teenagers’ Reading Skills: How Does England Compare with Other Countries?“ in „Fiscal Studies“, 2012, vol. 33, no. 2, S. 176f

Die französische Schule ist eine der weltbesten für einen sehr kleinen Teil ...

„Die französische Schule ist eine der weltbesten für einen sehr kleinen Teil ihrer Schülerinnen und Schüler, der in der Hauptsache aus den höchsten sozialen Schichten stammt und über weitläufige soziale und kulturelle Ressourcen verfügt; sie ist eine der schlechtesten für einen beachtlichen Teil von Schülern aus benachteiligten kulturellen und sozio-ökonomischen Milieus, die in der Schule enorme Schwierigkeiten haben oder sogar scheitern.“

Univ.-Prof. Dr. Christine Delory-Momberger, „Der Umgang mit Diversität als ein fundamentales Problem der französischen Schule“ in Schelle u. a., „Schule und Unterricht in Frankreich“ (2012), S. 18

Schicksal für Elite und breite Masse ...

„Frankreich zeigt eine Schullandschaft, in der das Schicksal für die Elite und die breite Masse am weitesten auseinanderklafft.“

Univ.-Prof. Dr. Christine Delory-Momberger, „Der Umgang mit Diversität als ein fundamentales Problem der französischen Schule“ in Schelle u. a., „Schule und Unterricht in Frankreich“ (2012), S. 18

Education that promotes equity by recognising and meeting different educational needs ...

„Increasingly, it is no longer seen as adequate to provide equal access to the same ‚one size fits all‘ educational opportunity. More and more, the focus is shifting towards providing education that promotes equity by recognising and meeting different educational needs.“

OECD (Hrsg.), „Equity and Quality in Education“ (2012), S. 17

Nicht von Geburt an alle gleich ...

„Immer mehr Befunde der Genetik, der Neurowissenschaften, der Psychologie zeigen, dass wir eben nicht von Geburt an alle gleich sind, sondern mit unterschiedlichen Potenzialen auf die Welt kommen.“

Univ.-Prof. Dr. Aljoscha C. Neubauer, Die Presse vom 19. November 2011

Frühes Erkennen von Begabungen und Talenten und darauf basierende Förderung ...

„Begabungsforschung zeigt […], dass ein frühes Erkennen von Begabungen und Talenten und darauf basierende Förderung durchaus Sinn hat, für das Individuum und für die Gesellschaft, die ihre geistigen Potenziale bestmöglich nützen möchte.“

Univ.-Prof. Dr. Aljoscha C. Neubauer, Die Presse vom 19. November 2011

Das gleiche Angebot für alle erzeugt Differenz ...

„Das gleiche Angebot für alle erzeugt Differenz. Wenn man Mindestvoraussetzungen und Anschlussfähigkeit im Lernen erreichen will, muss man für Kinder, die Hilfe benötigen, zusätzliche Lernzeit zur Verfügung stellen.“

Univ.-Prof. Dr. Jürgen Baumert, Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 13. Oktober 2011

Wo die guten Schulen sind ...

„Wenn ich in Helsinki wohne oder in Oslo, weiß ich exakt, in welchen Bezirk ich ziehe, wo die guten Schulen sind. Da kostet Wohnen aber zwei- bis dreimal so viel.“

Univ.-Prof. Dr. Stefan Hopmann, „drinnen und draußen“ 3/2011

Hong Kong: Graduates from elite schools not necessarily from wealthy families ...

„Hong Kong still has quite a few elite schools whose graduates are favoured candidates for admission to the best universities in the world. It is notable that such students are not necessarily from wealthy families.“

OECD (Hrsg.), „Strong Performers and Successful Reformers in Education“ (2011), S. 100

USA: The achievement gap between children from high- and low-income families ...

USA: „The achievement gap between children from high- and low-income families is roughly 30 to 40 percent larger among children born in 2001 than among those born twenty-five years earlier.“

Sean F. Reardon, „The Widening Academic Achievement Gap Between the Rich and the Poor“ (2011), S. 1

In kaum einem Land gehen die Schüler, unabhängig von Herkunft und Leistung, alle auf eine gemeinsame Schule ...

„In kaum einem Land gehen die Schüler, unabhängig von Herkunft und Leistung, alle auf eine gemeinsame Schule. Selbst in Ländern, die offiziell ein Einheitsschulsystem haben, gibt es für die Privilegierten separate Bildungswege. In Frankreich sind es die katholischen Lyzeen, in England die Internate, in den USA die teuren Privatschulen oder öffentliche Schulen in sozial privilegierten Vierteln.“

Univ.-Prof. Dr. Elmar Tenorth, Die Zeit vom 17. Juni 2010

Die Gesamtschule hat keines ihrer Versprechen eingelöst ...

„Die Gesamtschule hat […] keines ihrer Versprechen eingelöst. Weder hat sie für Chancengleichheit gesorgt noch das Leistungsniveau angehoben. Gesamtschüler sind auch nicht sozialer eingestellt als etwa Gymnasiasten.“

Univ.-Prof. Dr. Elmar Tenorth, Die Zeit vom 17. Juni 2010

Unterschiedliche Sozialisations- und Bildungsgeschichte von Kindern ...

„Die unterschiedliche Sozialisations- und Bildungsgeschichte von Kindern unterschiedlicher sozialer Herkunft schlägt sich in ihren schulischen Leistungen bereits zu Beginn der Schullaufbahn nieder.“

Univ.-Prof. Dr. Kai Maaz, „Genese sozialer Ungleichheit“. In: „Der Übergang von der Grundschule in die weiterführende Schule“ (2010), S. 30

Individuelles Entwicklungspotential besser verwirklichen ...

„Chancengerechtigkeit, im Sinne von gleich guten Entwicklungsbedingungen, wird […] auch unter optimalen Bedingungen nicht zu einer Gleichheit in den Kompetenzen bei Kindern führen. […] Mit mehr Chancengerechtigkeit soll daher jedes Kind die Möglichkeit erhalten, sein individuelles Entwicklungspotential besser zu verwirklichen.“

Univ.-Prof. Dr. Remo Largo, „Lernen geht anders. Bildung und Erziehung vom Kind her denken“ (2010), S. 92

Individuelle Begabungen werden durch die Anlage begrenzt ...

„Die jeweilige Anlage schafft […] die Voraussetzung für die Entwicklung und legt das Optimum fest, das ein Kind erreichen kann. Die Umweltbedingungen bestimmen, wie viel von dieser Anlage realisiert werden kann. Die individuellen Begabungen werden folglich durch die Anlage begrenzt und können auch unter optimalen Lebensbedienungen nicht über diese hinauswachsen.“

Univ.-Prof. Dr. Remo Largo, „Lernen geht anders. Bildung und Erziehung vom Kind her denken“ (2010), S. 89

England: Parents are prepared to pay significant sums of money ...

England: „Parents are prepared to pay significant sums of money to buy a house located near to better performing primary schools, even before their children reach school starting age.“

Dr. Kirstine Hansen, „Demand for School Quality in the Pre-School Years“ (2010), S. 1

Leaving this socially inevitable selection to the labour market ...

„Leaving this socially inevitable selection to the labour market instead of the educational system, however, creates the chance that social inequality between students from different strata will become even greater than the inequality that exists within education.“

Univ.-Prof. Dr. Jaap Dronkers, „Quality and Inequality of Education: Cross-National Perspectives“ (2010), S. 312