„Österreich gehört zu den OECD- und EU-Ländern mit den größten Leistungsunterschieden nach sozialer Herkunft. Bereits im Primarbereich sind deutliche Differenzen erkennbar: Schüler:innen aus bildungsnahen Familien weisen signifikant höhere Kompetenzen auf als jene, deren Eltern formal niedrigere Bildungsabschlüsse haben. Die Leistungsdifferenz in der Lesekompetenz in der Volksschule beträgt laut PIRLS 2021 im EU-Schnitt rund 82 Punkte, in Österreich liegt sie mit 92 Punkten sogar darüber – ein Unterschied, der mehr als einer Kompetenzstufe entspricht.“
Dr. Philipp Schnell u. a., Kompetenzentwicklungen von der Schulzeit bis ins Erwachsenenalter. In: Statistik Austria (Hrsg.), PIAAC – Grundkompetenzen von Erwachsenen 2022/23 (2025), S. 15.
