Mit steigender Nutzungsdauer digitaler Medien nehmen die durchschnittlich erzielten PISA-Kompetenzpunkte tendenziell ab …

„Auswertungen auf Basis der PISA-Daten deuten darauf hin, dass mit steigender Nutzungsdauer digitaler Medien die durchschnittlich erzielten PISA-Kompetenzpunkte tendenziell abnehmen. Zudem zeigen die Analysen, dass Jugendliche eher eine hohe Nutzungsdauer für digitale Medien aufweisen, wenn zu Hause nicht die deutsche Sprache gesprochen wird, weniger Bücher im Haushalt vorhanden sind oder die Eltern über einen niedrigen Bildungsabschluss verfügen. Daher gibt es Hinweise darauf, dass gerade die Kinder und Jugendlichen digitale Medien sehr intensiv nutzen, die sich aufgrund ihres sozio-ökonomischen Hintergrunds sowieso schon größeren Hürden in ihrer Bildungslaufbahn gegenübersehen.“

IW (Hrsg.), Nutzung digitaler Medien von Kindern und Jugendlichen (2026), S. 5.