„Personen mit höherer Bildung (AHS/BHS, Hochschulabschluss, Meister:innen) nehmen signifikant häufiger an Weiterbildung teil, während Personen mit höchstens Pflichtschulabschluss deutlich seltener weiterbildungsaktiv sind. Bildung fungiert damit als starker Selektionsmechanismus: Je höher das erreichte formale Bildungsniveau, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit einer Teilnahme. Dies kann auf bessere Zugänge, höhere Motivation oder ein stärkeres Bewusstsein für lebenslanges Lernen zurückzuführen sein.“
Dr. Philipp Schnell u. a., Soziale Ungleichheiten in der Weiterbildungsbeteiligung. In: Statistik Austria (Hrsg.), PIAAC – Grundkompetenzen von Erwachsenen 2022/23 (2025), S. 194.
